Splice - Das Genexperiment - Blu-ray

Blu-ray Start: 03.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min

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Inhalt

Den beiden genialen Chemikern Clive und Elsa gelingt im Zuge ihrer Genforschungen das Undenkbare: Die Erschaffung eines geklonten, menschen-ähnlichen Hybrid-Wesens. Eigentlich ein guter Grund zum Feiern, doch Gefahr droht, nicht nur von legaler Seite. Ihr geheimer Schützling entwickelt sich schneller und ganz anders als erwartet, so dass die beiden Wissenschaftler irgendwann nur noch um ihr Leben kämpfen können… SPLICE - mit Adrien Brody in der Hauptrolle - ist nicht nur der spannendste Science-Fiction-Horror seit der Alien-Reihe, sondern auch eine hochaktuelle Auseinandersetzung mit den Gefahren der Genmanipulation.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Laufzeit Bonusmaterial: 33 Minuten
Making Of
Trailer

Video on demand - Splice

DVD und Blu-ray | Splice - Das Genexperiment

Blu-ray
Splice - Das Genexperiment Splice - Das Genexperiment
Blu-ray Start:
03.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Splice - Das Genexperiment Splice - Das Genexperiment
DVD Start:
03.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

Blu-ray Kritik - Splice - Das Genexperiment

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 8/10


Ein gelungener Film über die Konsequenzen der Gen-Technik, der durch den Niedlichkeitsfaktor von Delphine Chanéac, den guten Effekten und der Botschaft absolut gewinnt.

Zum Inhalt
Die Gen-Forscher Clive Nicoli (Adrien Brody) und Elsa Kast (Sarah Polley) sind kurz davor mit der Züchtung von Tier–Hybriden einen bahnbrechenden Erfolg vorzuweisen, doch dann werden ihnen die Mittel gestrichen. Sie arbeiten heimlich weiter und Elsa geht dabei über die moralisch vertretbare Grenze hinaus. Sie kreuzt ohne das Wissen von Clive menschliche mit tierischen Genen. Nach einem Unfall sieht Clive das Wesen als Fehlschlag, doch in Elsa werden schon fast krankhafte Mutterinstinkte geweckt. Ursprünglich sollte das Experiment nach dem Scheitern vernichtet werden, so war es zwischen dem Paar ausgemacht. Doch Elsa weigert sich nachzugeben und das Forscher-Paar arbeitet heimlich weiter. Sie sind immer kurz davor entdeckt zu werden. Sie setzen dabei ihre Beziehung, Karriere und Gesundheit aufs Spiel. Das Wesen währenddessen nimmt immer mehr menschliche Züge an, es ist intelligent, wächst sehr schnell und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Ich dachte, dass dieser Film wieder irgend ein B-Film-Schrott ist und wurde überrascht wie gut man ein Forscher-Paar mit menschlichen Problemen in ein fast SciFi Horror ähnliches Werk verweben konnte. Nachdem ich erfahren hatte, dass der Film von Vincenzo Natali ist, war mir klar, dass der Mann nicht wirklich Alltagsbrei herstellt. Die Bio von Natali weist intelligente SciFi Thriller wie „Cube“ und „Cypher“ auf. Ich muss sagen, dass so gut ich den ersten „Cube“ Film fand mir „Splice“ von allen seinen Werken bisher am besten gefällt. „Splice“ übrezeugt unheimlich durch die 3 Hauptcharaktere aber auch durch die Botschaft die dahinter schlummert. Der Film ist in sich geschlossen und rund, es gibt Momente wo man möchte, dass das Wesen eine Daseins-Berechtigung hat, weil es fast schon zu niedlich und perfekt von der im echten Leben bezaubernden Delphine Chaneac dargestellt wurde. Streckenweise erinnerte mich „Splice“ an „Species“, den ich ebenso gut fand. Natürlich gewinnen beide Filme stark durch die attraktiven Wesen. Zum wirklichen Schauspiel, Adrien Brody wirkt hier etwas fehlplatziert und ist eher die zweite Geige. Sarah Polleys Charakter jedoch durchläuft ähnlich wie das Wesen eine gelungene Metamorphossis. Anfangs noch ganz nett, wird sie schnell eher unsympathisch bis manisch in ihrem Bestreben und das macht Sarah völlig authentisch. Mich wunderte das Sarah Polley überhaupt bei so einem Werk mitmacht, ist sie doch eher im Arthouse und Independentkino Zuhause und hat mich bisher zwei mal mit ihrem Können, in Werken wie „Das geheime Leben ohne Worte“ und „Mein leben ohne mich“, überzeugt. Auch hier drückt sie dem Film mit ihrem Können, ihren Stempel auf. Die Botschaft des Werkes ist auch klar, ich bin kein all zu großer Verschwörungstheoretiker jedoch überzeugt davon, dass so manche Krankheiten, die existieren, wir eindeutig dem Forscher-Drang verrückter Wissenschaftler und der Geldgier irgendwelcher Pharma-Unternehmen zu verdanken haben, in diesem Sinne, könnte Splice besonders durch sein Ende, den einen oder anderen zum nachdenken anregen.
Die Bildqualität war hervorragend und dasselbe kann ich zum Ton sagen, das einzige Manko an dieser Blu Ray ist vielleicht das Bonus Material, das mit einem „Makin of“ nur ausreichend ist. Mein Fazit: Unbedingt ansehen, für alle die Filme wie „Species“ oder „Die Fliege“ mochten. Überraschend gute Effekte für einen kleineren Film der vielleicht, letztenendes zu wenig Beachtung gefunden hat.


by Marc Engel
Bilder © Universum Film




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