Source Code - Steelbook - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Eine Eilmeldung im Fernsehen: Kurz vor Chicago explodierte ein Personenzug – es gab keine Überlebenden. Wenig später erwacht Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) in genau diesem Zug – im Körper eines anderen Mannes und an der Seite der jungen Christina (Michelle Monaghan). Nach und nach begreift der Kampfpilot: Er ist im „Source Code“. Dank dieser Technologie kann Stevens den Körper eines anderen Menschen übernehmen – für acht Minuten vor dessen Tod. Sein Auftrag: Finde die Bombe und schalte den Bombenleger aus. Wieder und wieder durchlebt Stevens die Katastrophe und setzt das Puzzle mit Christinas Hilfe zusammen. Die Zeit drängt, denn ein weiterer, viel größerer Anschlag droht.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar von Duncan Jones, Jake Gyllenhaal und Ben Ripley, Cast & Crew Interviews, Featurette: Expertenwissen, Featurette: Im Brennpunkt, Trivia Tracks, Picture-in-Picture Modi (Cast & Crew, Im Brennpunkt, Expertenwissen), Trailer

DVD und Blu-ray | Source Code - Steelbook

Blu-ray
Source Code Source Code
Blu-ray Start:
03.11.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.
Source Code - Steelbook Source Code - Steelbook
Blu-ray Start:
18.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

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DVD
Source Code Source Code
DVD Start:
03.11.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

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Blu-ray Kritik - Source Code - Steelbook

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 9/10


Mit seinem Debütfilm „Moon“ (2009) machte der Regisseur Duncan Jones auf sich aufmerksam. Durch dessen Erfolg stand ihm für sein nächstes Projekt ein größeres Budget zur Verfügung. Damit schuf er auf der Grundlage des Drehbuchs von Ben Ripley den Science-Fiction-Film „Source Code“ (Originaltitel: „Source Code“, FR/US 2011), der in jeder Hinsicht sehenswert ist.

Captain Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) erwacht in einem Zug nach Chicago. Er weiß nicht, wie er dort hingekommen ist und zudem hält ihn eine für ihn unbekannte Frau namens Christina (Michelle Monaghan) für einen gewissen Sean. Nach kurzer Zeit gibt es eine große Explosion und er erwacht unversehrt an einem anderen Ort. Dort wird ihm von Captain Colleen Goodwin (Vera Farmiga) und einem gewissen Dr. Rutledge (Jeffrey Wright) erklärt, dass er mit dem Source Code (übersetzt Quelltext) die Möglichkeit hat, für acht Minuten in die Vergangenheit (in diesen Zug) zu gelangen und dass es dort seine Mission sei, den Terroristen, der hinter der Tat steht zu finden. So begibt sich Stevens immer wieder auf die Reise und kommt dem Verbrecher Stück für Stück näher und entwickelt auch noch Gefühle für Christina, die er gerne retten möchte.

Der zweite Langspielfilm vom Regisseur Duncan Jones schafft es den Zuschauer die ganzen 93 Minuten zu fesseln. Die Geschichte vom Drehbuchschreiber Ben Ripley ist spannend und unerwartet. Durch die ständige Wiederholung der Ereignisse wird der Betrachter selbst dazu angeregt, Verdächtiges ausfindig zu machen und in jedem gezeigten Detail etwas zu vermuten. Einer der Beteiligten sprach von einer Mischung aus „Täglich grüßt das Murmeltier“ (1993), „Speed“ (1994) und „Deja Vu“ (2006) und trifft damit ins Schwarze. Die Themen des Films gehen von aktuellen, physikalischen Ideenmodellen (z. B. Viele-Welten-Interpretation) aus und erweitern sie in einem bisher unmöglichen Maß. Für Duncan war es zusätzlich wichtig, als er sich dafür entschied dieses Drehbuch zu verfilmen, dass das sonst recht kalte Science-Fiction Sujet durch die Liebesgeschichte mit Wärme gefüllt wird. Und auch der Zuschauer lässt sich darauf ein und hofft, dass es für Christina und Colter ein Happy-End geben kann. Unterstützt wird das ganze durch die schönen Filmaufnahmen. Die Special Effects fügen sich nahtlos ein und sind überzeugend. Das Ganze wird von einer genregerechten Musik untermalt. Nachdem er bei „Moon“ nur mit einem einzigen Darsteller (Sam Rockwell) gedreht hatte, konnte er bei „Source Code“ auf ein beeindruckendes Ensemble zurückgreifen. Jake Gyllenhaal als Captain Colter Stevens findet die perfekte Balance zwischen Actionheld und sympathischem, emotionalem Menschen. Michelle Monaghan war von Anfang für diese Rolle vorgesehen und schafft es der Figur Tiefe zu verleihen, obwohl sie keine eigentliche Entwicklung in den sich wiederholenden acht Minuten durchlaufen kann. Am stärksten in Erinnerung bleibt aber die Nebenrolle des Captain Goodwins, welche mit Vera Farmiga besetzt wurde. Sie schafft es eine Reihe von unterschiedlichsten Gefühlen ausdrucksstark wiederzugeben und nimmt eine wichtige Rolle für die Positionierung des Betrachters ein.

Die Blu-ray besitzt eine herausragende Bild- und Tonqualität. Neben diversen Trailern zu „Source Code“ und zu anderen Filmen, gibt es eine Vielzahl an Interviews mit allen Beteiligten, eine Featurette und ein Interview mit einem Physiker, der sein Fachwissen mit dem Film verbindet (alle Extras zusammen sind fast 80 Minuten lang). Zudem existiert die Möglichkeit all die Interviews parallel zum Film im Picture-in-Picture-Modus zu betrachten. Außerdem gibt es noch zwei Trivia Tracks („Wusstest Du...“, „Geschichten über Zeitreisen“), die während des Films, kurze und wissenswerte Fakten liefern. So kann man „Source Code“ in vier verschiedenen Varianten genießen und es lädt zum nochmaligen Schauen ein.

Fazit: „Source Code“ ist ein gelungener, innovativer Film. Er besticht mit seiner Geschichte, seinen grandiosen Bildern und den herausragenden Darstellern. Zudem schafft er es konsequent die Spannung zu halten und den Zuschauer zu fesseln.

by Doreen Matthei
Bilder © Studiocanal Home Entertainment