So viele Jahre liebe ich Dich - Blu-ray

Blu-ray Start: 29.04.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 117 min

So viele Jahre liebe ich Dich Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

Preisvergleich

alle Preise inkl. MWST

-> alle Blu-ray zum Film

Inhalt

Nach der Haftentlassung trifft Juliette (Kristin Scott Thomas), nach 15 Jahren, ihre jüngere Schwester Lea (Elsa Zylberstein) wieder. Die ist mittlerweile verheiratet und hat zwei Töchter. Der Neuanfang gestaltet sich als äußerst schwierig. Nur langsam bauen die Schwestern das verlorene Vertrauen Stück für Stück wieder auf.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Interview mit Philippe Claudel (Regie)
- Deleted Scenes (optional mit Audiokommentar)
- Trailer

Video on demand - So viele Jahre liebe ich dich

DVD und Blu-ray | So viele Jahre liebe ich Dich

Blu-ray
So viele Jahre liebe ich Dich So viele Jahre liebe ich Dich
Blu-ray Start:
29.04.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 117 min.

zur Blu-ray Kritik

Blu-ray Kritik - So viele Jahre liebe ich Dich

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Berührendes Portrait einer starken Frau, eindrucksvoll dargestellt von Kristin Scott Thomas.
15 Jahre lang hatte Juliette (Kristin Scott Thomas) keinen Kontakt zu ihrer Familie. Nachdem das Leben sie gewaltsam von ihrer jüngeren Schwester Léa (Elsa Zylberstein) getrennt hatte, treffen sich die Beiden wieder. Léa führt mit ihrem Mann Luc und ihren beiden Töchtern ein glückliches Familienleben in, dass sie die verschlossene Juliette warmherzig aufnimmt. Gemeinsam überwinden die Beiden entfremdeten Schwestern ihre geheimnisumwobene Vergangenheit und bauen das verlorene Vertrauen Stück für Stück wieder auf.

Romanautor und Regisseur Philippe Claudel der ebenfalls das Drehbuch geschrieben hat und hauptberuflich Professor an der Universität in Lyon ist, legt mit „So viele Jahre liebe ich dich“ einen beachtliches, bewegendes Debüt Drama hin, dass nicht umsonst für 2 Golden Globes nominiert wurde. Zum Einen als bester ausländischer Film und zum Anderen für die beste Schauspielerin. Der Film selbst hat abgesehen davon auch den César in Frankreich und 11 weitere Preise gewonnen und war zusätzlich auch noch für weitere große Preise nominiert und das sagt ja schon einiges aus. Leider ist dieses ruhige Werk bei uns eher unter Wert gelaufen und außer einigen Cineasten und Filmliebhabern kennen ihn kaum welche, was schade ist. Auch wenn es ein Debüt Film ist merkt man es diesem Werk nicht an, stillsicher erzählt Regisseur Claudel, der hier scheinbar seine Erfahrungen als Lehrer in einer Haftanstalt einfließen lässt, seine fast schon poetisch anmutenden Geschichte.
Er lässt die Tat seiner Protagonistin lange unerwähnt, deshalb ist man hin und her gerissen, der Zuschauer weiß, dass sie etwas Schlimmes getan hat ahnt aber nicht was es ist. Das führt zu einer Irritation der Sympathiewerte, denn man will dieser Frau, die sich bemüht eine Chance geben aber man weiß nicht ob sie diese verdient?! Damit kommen wir auch zum wichtigsten Punkt an diesem Film, zu der einfach unbeschreiblich, fantastischen Darstellung von der immer viel zu wenig gelobten Kristin Scott Thomas („Mission: Impossible“). Ihre scheinbar äußere Kühle wird ihr oft fälschlicherweise mit Arroganz oder gar Hässlichkeit von Unwissenden angedichtet. Diese Frau wenn sie erst mal in ihrer Rolle aufgeht, ist wunderschön, verletzlich, liebenswert, all das und viel mehr, wenn man ihr einfach eine Chance gibt sich in das Herz des Zuschauers zu spielen, dann wird sie den Offenen dafür auch erreichen, wie einst in „Der englische Patient“. Diese große Dame war in dem Werk schon Ende 40, spielte eine Frau, die scheinbar die Hoffnung auf ein normales Leben verloren hat und trotzdem wirkt ihre Verletzlichkeit, sofern sie diese offenbart, unheimlich attraktiv. Dieser Film lebt von ihrer Performance und ist auf jeden Fall schon alleine den Blick wert.
Die Bildqualität war für diese Art von Film befriedigend und dasselbe kann man über den Ton sagen. Das Bonusmaterial ist mit einem Interview mit Philippe Claudel, Deleted Scenes (optional mit Audiokommentar) und Trailer eher mit ausreichend zu bewerten.

Mein Fazit:
Ein ruhiger Film, der einen bewegen wird, weil man sich Kristin Scott Thomas Sogkraft nicht entziehen kann.


by Marc Engel
Bilder © Alive AG




Von Interesse: