So ist das Leben - Life itself - Blu-ray

Blu-ray Start: 13.02.2020
Digital VoD: 13.02.2020
FSK: 12 - Laufzeit: 118 min

So ist das Leben - Life itself Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Es ist die große Liebe: Will (Oscar Isaac) und Abby (Olivia Wilde) lernen sich als Studenten in New York kennen, heiraten und freuen sich auf ihr erstes Kind. Nach einer Familientragödie muss sich Irwin (Mandy Patinkin) um seine Enkelin Dylan (Olivia Cooke) kümmern und tut alles, um die verschlossene junge Frau glücklich zu sehen. Und im fernen Spanien entdeckt der verbitterte Plantagenbesitzer Mr. Saccione (Antonio Banderas) sein Herz und wird zur Vaterfigur für den Sohn von Kellnerin Isabelle (Laia Costa), die sich nichts mehr wünscht als ein besseres Leben.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews mit den Darstellern

Video on demand - So ist das Leben - Life itself

DVD und Blu-ray | So ist das Leben - Life itself

Blu-ray
So ist das Leben - Life itself So ist das Leben - Life itself
Blu-ray Start:
13.02.2020
FSK: 12 - Laufzeit: 118 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
So ist das Leben - Life itself So ist das Leben - Life itself
DVD Start:
13.02.2020
FSK: 12 - Laufzeit: 11 min.

Blu-ray Kritik - So ist das Leben - Life itself

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


In New York versucht Will Dempsey (Oscar Isaac) bei der Psychotherapeutin Dr. Cait Morris (Annette Bening) die Trennung seiner Exfrau Abby (Olivia Wilde) zu bearbeiten. Sein Leben läuft seitdem aus den Fugen. Gleichzeitig versucht Rodrigo González Díaz (Àlex Monner) auf einer spanischen Farm ein Trauma zu bewältigen. Genau so hat die junge Dylan (Olivia Cooke) Probleme damit, ihren eigenen Wert im Leben zu erkennen.

„So ist das Leben – Life itself“ ist wirklich schwer, in nur wenigen Sätzen zusammenzufassen, ohne dabei zu viel zu verraten. Man sollte sich aber auch nicht von der wirren Beschreibung ablenken lassen, da der Film im Kern eine sehr großartige, generationenübergreifende Liebesgeschichte bereithält, bei der sich die zeitlichen Ebenen kreuzen und die unterschiedlichen Figuren Verbindungen aufweisen. Der Film ist unterteilt in vier verschiedene Akten, welche sich um drei verschiedene Protagonisten kümmern. Den Anfang macht Will Dempsey mit seiner sehr ironischen Beschreibung seines Lebens. Erzählt wird dieses Kapitel von Samuel L. Jackson, welcher nicht nur spricht, sondern sich selbst auch spielt. Geschrieben ist dieser Akt als Drehbuch von Will selbst. Dabei wird oft in der Zeit hin- und hergesprungen und außerdem wird oftmals die vierte Wand durchbrochen. Dadurch hat diese Episode sehr viel Humor, obwohl der eigentliche Kern sehr emotional ist. Außerdem ist das komplette Kapitel vollgestopft mit popkulturellen Referenzen. Der Abschluss dabei sprengt durch das Zeigen von sehr harten Bildern fast schon die Leichtigkeit, bringt dabei aber einen sehr tragischen Übergang in die zweite Geschichte. Diese fühlt sich an wie ein Coming of Age-Drama und hat nur sehr wenig von dem humorvollen Touch. Trotzdem verbirgt sich durch die Überleitung ein tieftragischer Kerngedanke. An einigen Momenten zeigt diese Episode trotzdem Elemente aus der vorherigen Geschichte, sodass sich die beiden wie eine zusammengehörige Geschichtensammlung anfühlt.

Leider bricht mit der dritten Episode dieses Gefühl. Der dritte Teil hat zwar auch mit der grundlegenden Geschichte etwas zu tun, allerdings nur über mehrere Ecken. Eigentlich wäre das nicht sonderlich schlimm, die Geschichte ist nur nicht wirklich dramaturgisch interessant geschrieben. Sie spielt in einem komplett anderen Setting und die Figuren sind relativ eindimensional. Auch der entstehende Konflikt scheint relativ belanglos, sodass die Geschichte die Atmosphäre und emotionale Dichte komplett zerstört.

Die vierte und letzte Geschichte schafft es zwar auch nicht, die emotionale Wucht der ersten beiden Geschichten aufzugreifen, allerdings fügt sie alle Episoden zusammen, sodass oftmals ein Aha-Moment entsteht. Selbst die dritte Geschichte wird dadurch aufgewertet. Immerhin entsteht durch den Abschluss eine wunderschöne Message, die nochmal den emotionalen Mehrwert des Films unterstreicht.

Inszeniert wurden alle vier Episoden von Dan Fogelman („Danny Collins“). Für jedes Kapitel hat er sich wahre Schauspielgrößen gesucht, sodass neben Oscar Issac („Star Wars“-Sequels), Olivia Wilde („Her“), Antonio Banderas („Leid und Herrlichkeit“), Olivia Cooke („Ready Player One“) und Samuel L. Jackson („Pulp Fiction“) zu sehen sind.

Bild:
Das Bild ist meistens ruhig und farbneutral. Dunkle Stellen treten kaum auf. Die Qualität des Bildes ist zu keinem Zeitpunkt mangelhaft. Der Kameramann Brett Pawlak („Short Term 12) leistet großartige Arbeit, da er für jede Geschichte die perfekte Mischung aus Dynamik und Einzigartigkeit gefunden hat.
Ton:
Der Ton weist auch keine Mängel auf. Meistens ist die auditive Ebene eher ruhig und in den emotionalen Momenten spielt ein wunderbarer Soundtrack, zusammengestellt von Frederico Jusid („The Secret in their Eyes“).

Extras:
Bei den Extras der Blu-ray lassen sich neben einer wunderbaren Zusammenstellung der Schauspieler, auch mehrere Interviews und Trailer finden.


Fazit:
„So ist das Leben – Life itself“ ist eine wunderbare, generationenübergreifende Liebesgeschichte. Die ersten beiden Kapitel sind wundervoll geschrieben, inszeniert und gespielt. Das dritte Kapitel weist zwar einige inszenatorische Schwächen auf, auch wenn das Finale sie wiedergutmachen kann.


by René Fischell
Bilder © Eurovideo




So ist das Leben - Life itself - Trailer