Sleep No More - Wach bis in den Tod - Blu-ray

Blu-ray Start: 24.04.2020
Digital VoD: 26.03.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min

Sleep No More - Wach bis in den Tod Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

In den 80er Jahren führt eine Gruppe von Uniabsolventen ein Experiment zum Thema Schlafentzug durch. Sie sehen Schlaf als eine Art Krankheit an, die sie mit Hilfe eines neu entwickelten Medikaments zu heilen versuchen, um eines Tages das Bedürfnis nach Nachtruhe völlig abzuschaffen. 200 quälend lange Stunden müssen die Probanden für die Studien wachgehalten werden. Nachdem es bei einer Testperson zu einem tragischen Zwischenfall kommt, wird die Forschungsabteilung geschlossen. Doch vier Psychologen forschen unbeirrt und heimlich weiter. Diesmal jedoch am eigenen Leib!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Lighthouse Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer

Video on demand - Sleep No More - Wach bis in den Tod

DVD und Blu-ray | Sleep No More - Wach bis in den Tod

Blu-ray
Sleep No More - Wach bis in den Tod Sleep No More - Wach bis in den Tod
Blu-ray Start:
24.04.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Sleep No More - Wach bis in den Tod Sleep No More - Wach bis in den Tod
DVD Start:
24.04.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

Blu-ray Kritik - Sleep No More - Wach bis in den Tod

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Eine Gruppe von Studierenden versucht in ihrem Labor an der Uni einen Weg zu finden, um nicht mehr schlafen zu müssen. Sie benutzen ein Medikament, was schon an Affen getestet wurde und wollen es nun sich selbst spritzen. Als aber einer der Probanden stirbt, wird die Uni geschlossen. Da sie aber immer noch den Schlüssel haben, versuchen sie es weiterhin, obwohl nach einigen Stunden mysteriöse Wesen auftauchen.

Keli Price und Yasmine Aker in Sleep No More
Keli Price und Yasmine Aker in Sleep No More © Lighthouse Home Entertainment
„Sleep No More - Wach bis in den Tod“ ist ein kurzweiliger Horror-Thriller, der sich komplett in einer High-School abspielt. Die Räumlichkeiten, die Figuren und die Ausgangslage sind sehr überschaubar. Der Film fängt dabei aber richtig spannend und hochwertig an. Nach dem sehr spektakulären Anfang flacht die Atmosphäre leider erstmal ab. Generell muss man sagen, dass nicht nur die Spannung, sondern auch die interessanten Aspekte immer mehr wegfallen. Die Entwicklung scheint zunächst aber noch sehenswert. Der Film besteht zu einem aus der ganz normalen Handlung und zum anderen aus Interviews, wie sich die Studierenden in dem Moment der Aufnahme fühlen. Da der Film in den 80ern Jahren spielt, ist das Setting dementsprechend angepasst und entwickelt ein angenehmes Flair. Ab einem gewissen Punkt sehen einige Probanden mysteriöse Wesen. Gerade am Anfang fragt man sich noch, ob sich die Figuren diese ausdenken, oder ob sie wirklich existieren. Diese Erscheinungen werden irgendwann viel zu inflationär gezeigt und wenn man mal genauer hinschaut, sehen diese sehr schlecht animiert ist. Dadurch werden sie unglaublich lächerlich und die viel zu überdramatisierte Reaktion der Figuren wirkt absolut unecht.

Stephen Ellis in Sleep No More
Stephen Ellis in Sleep No More © Lighthouse Home Entertainment
Der Film hat ein großes Problem mit den Figuren. Es gibt zum einen zu viele und zum anderen werden diese überhaupt nicht ausgearbeitet. Alle Charaktere sind und bleiben extrem flach. Zum Ende hin will der Film dann noch eine große Moral in Szene setzen, die auch nicht funktioniert. Außerdem gibt es fürchterliche Handlungsentwicklungen und alle ansatzweise tollen Aspekte werden komplett fallengelassen. Während des Sehens kommt zudem noch die Frage der Logik auf. Es gibt eine Figur, die das Mittel selbst hergestellt hat und schwört darauf, dass es funktioniert. Wenn der Film diese wissenschaftliche Tatsache einfach akzeptiert hätte, gäbe es keine Logikprobleme. Diese eine Figur muss aber alle vier Szenen erklären, wie es im Körper wirkt und dadurch gibt sich der Film einen unglaublich hohen wissenschaftlichen Anspruch. Zudem kommen noch sehr viele Plot Twist hinzu, die die Handlung noch unglaubwürdiger machen.

Der Regisseur Phillip Guzman („Dead Awake“) hat bisher ähnlich gute Horrorfilme gemacht. Wer auf seine eher trashigen Inszenierungen steht, wird vielleicht sogar Spaß haben. Die schauspielerirische Leistung ist leider ähnlich trashig. Da die Figuren überhaupt keine Aussagekraft haben, ist es schwer ihr wahres Talent zu zeigen. Immerhin lässt ein Blick auf die Filmographie hoffen, dass es wirklich am Drehbuch lag. Brea Grant („A Ghost Story“), Yasmine Aker („12 Strong“) und Lukas Gage („Assassination Nation”) geben immerhin ihr Bestes.

Brea Grant, Lukas Gage, Keli Price und Emily Hart in Sleep No More
Brea Grant, Lukas Gage, Keli Price und Emily Hart in Sleep No More © Lighthouse Home Entertainment
Bild: Das Bild ist die meiste Zeit eher dunkel und farbarm. Da der Film in den 80ern Jahren spielt, ist das Rauschen in den dunklen Szenen noch zu verkraften, vor allem da die Interviews auch eine ganz andere Bildqualität besitzen.

Ton: Der Ton wurde auf DTS-HD Master Audio 5.1 abgemischt und bietet weder positive noch negative Besonderheiten.

Extras:
Auf der Blu-ray befinden sich nur Trailer.


Fazit:
„Sleep No More - Wach bis in den Tod“ hat zwar eine sehr interessante Ausgangslage, verliert sich aber irgendwann komplett. Die Figuren sind und werden überhaupt nicht ausgebaut, sodass sie absolut uninteressant bleiben. Während des Films wird die ganze Zeit auf einen sehr wissenschaftlichen Anspruch gesetzt, der allerdings in einem wirren Konstrukt aus Plot Twist komplett untergeht. Vielleicht finden Fans von trashigen Horror-Thrillern ihren Spaß.


by René Fischell
Bilder © Lighthouse Home Entertainment




Sleep No More - Wach bis in den Tod - Trailer