Sherlock Gnomes - Blu-ray

Blu-ray Start: 13.09.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 82 min

Sherlock Gnomes Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Nachdem der Streit zwischen den beiden Gartenzwerg-Familien Zinnoberrot und Blaublut endlich begraben werden konnte und Gnomeo seine Julia heiraten durfte, begeben sich die einstigen Rivalen gemeinsam nach London und leben dort friedlich Gartenzaun an Gartenzaun. Nichts kann das Zwergen-Idyll stören, so scheint es. Doch dann verschwinden plötzlich Gartenzwerge spurlos in der ganzen Stadt, was die heile Zwergen-Welt gehörig aus den Fugen geraten lässt. Die Lage ist knifflig, aber Gnomeo und Julia bekommen professionelle Unterstützung vom furchtlosen Beschützer der Gartenzwerge – keinem Geringeren als dem berühmten Meisterdetektiv Sherlock Gnomes. Gemeinsam mit ihm und seinem Assistenten Watson begeben sie sich auf ein bis in die Zipfelmützen spannendes Abenteuer mit der Mission: Rettet die Gartenzwerge!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures / Paramount Home Entertainment
Tonformate:
D, GB, IT, TR: 5.1 Surround
Untertitel:
D, GB, IT, TR
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Gnome ist, wo das Herz ist
Alle Straßen führen nach Gnome: Londoner Locations in Sherlock Gnomes
Gnome wurde nicht an einem Tag erbaut: Das Design und die Kunst von Sherlock Gnomes
Miss Gnomer: Mary J. Blige und die Musik von Sherlock Gnomes
Stärker, als ich je war
Wie man zeichnet
Die Animation von Sherlock Gnomes

DVD und Blu-ray | Sherlock Gnomes

Blu-ray
Sherlock Gnomes Sherlock Gnomes
Blu-ray Start:
13.09.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 82 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Sherlock Gnomes Sherlock Gnomes
DVD Start:
13.09.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 82 min.

Blu-ray Kritik - Sherlock Gnomes

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 10/10
Gesamt: | 6/10


Vor sieben Jahren, im Jahre 2011, erschien mit “Gnomeo und Julia” ein Animationsfilm wie es ihn zuvor noch nicht gab. Es war der erste der als Figuren komplett auf Gartenzwerge zurückgriff. Da dieser akzeptabel ankam und gut lief, war eine Fortsetzung klare Sache. Im Frühjahr dieses Jahres war es dann soweit. Nachdem im ersten Teil die bekannte Geschichte “Romeo und Julia” von Shakespeare umgesetzt wurde, ist es nun die ikonische Figur Sherlock Holmes, die hier als Gartenzwerg im Vordergrund steht. In dem Film geht es zwar noch immer um Gnomeo und Julia, allerdings werden sie hier eher zu Nebenfiguren und wären auch eigentlich nicht mehr nötig für diesen Film. In dem Film geht es um Sherlock Gnomes, der genauso wie der echte Sherlock auftritt und zwar der beste Detektiv Englands ist, dafür aber in keinsterweise ein Gespür dafür hat, sozial mit seinen Mitmenschen bzw. in dem Sinne Mitzwergen umzugehen. Er ist sehr egoistisch und selbstverliebt und bekommt noch nicht einmal seinen eigentlichen Helfer Watson so wirklich mit. Ihm ist es wichtig allesamt Gartenzwerge vor seinem ärgsten Erzfeind Moriarty zu beschützen. Als dieser die Zwerge aus dem neuen Garten von Gnomeo und Julia stiehlt machen sie sich zu viert auf den Weg um Moriarty zu besiegen und alle gefangenen Zwerge zu beschützen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Gnomeo und Julia haben Beziehungsprobleme und einer der vier spielt dem Rest vielleicht nur was vor. Bald schon beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Moriarty lässt den Zwergen 24 Stunden, danach zerbricht er sie und vor den Vieren liegt noch ein weiter Weg bis zu ihm.

Sherlock Gnomes und Julia
Sherlock Gnomes und Julia © Paramount Home Entertainment
Die Animationsschmiede Pixar, Tochterfirma von Disney, hat es schon ein paar mal bewiesen und auch hier ist es so. Es ist oftmals gut, nicht dutzende von Fortsetzung kaum nach der Veröffentlichung rauszuhauen, sondern sich etwas zu besinnen und eine Fortsetzung zu bringen die auch etwas zu erzählen hat und nicht nur Geld einspielen soll. Bei Pixar sind die Filme mit den längsten Pausen zwischen den Teilen “Die Monster AG” (2001) und “Die Monster UNI” (2013) mit 12 Jahren, “Findet Nemo” (2003) und “Findet Dorie” (2016) mit 13 Jahren und “Die Unglaublichen” (2004) und “Die Unglaublichen 2” (2018) mit 14 Jahren. Zwar steckt hier zwischen Teil 1 und 2 nicht ganz so viele Jahre und dieser Film hat auch nicht mehr so wirklich was zum ersten Teil beizutragen, trotzdem ist es schön zu sehen, dass auch Paramount Animation mit solchen Fortsetzungen warten können.

Der Film hat im Original mit Schauspielgrößen wie James McAwoy (Gnomeo), Emily Blunt (Julia), Chiwetel Ejiofor (Watson) oder auch einem Johnny Depp (Sherlock Gnomes) einen wirklich guten Cast zu bieten. Im Deutschen fällt da allerdings leider keine Größe so wirklich auf. Selbst eine Anke Engelke - die im ersten Teil mitgesprochen hat - gibt es hier nicht mehr zu hören. Das ist wirklich sehr schade, da es ihre Figur auch hier noch gibt und die neue Stimme einfach absolut nicht auf die Figur passt, vorallem nicht wenn man die Qualität von Anke Engelke für diese Figur gewöhnt ist. Die Kamera ist sehr kindgerecht gehalten und liebevoll inszeniert. Sie besitzt viele gute Ideen und ist sehr kreativ. Die Musik kommt, genauso wie auch schon im Vorgänger, von niemand geringerem als Sir Elton John. Ein paar seiner bekanntesten Lieder (z.B. “Don't go breaking my Heart”, “Philadelphia Freedom” oder “The One”) gibt es hier zu hören und sie passen wirklich sehr gut in den Film. Man muss sich allerdings nur an Remixe dieser Lieder gewöhnen und die meisten singt er hier nicht mal selbst. Die Musik aus Teil 1 war da ohne Zweifel deutlich besser.

Gnomeo und Julia
Gnomeo und Julia © Paramount Home Entertainment
Wenn man mich also fragt was ich besonders gut fand, dann ist das wohl seine liebevolle Art und Weise. Er ist ein perfekter Animationsfilm für Kinder, denen dadurch die Figur des Sherlock Holmes sehr gut näher gebracht werden kann. Er hat viele kreative Ideen und besitzt so manchen gelungenen Witz. Es ist schön nach so langer Zeit all diese Figuren nochmal wieder zu sehen und auf der Größe von Gartenzwerge meine Lieblingsstadt London zu erkunden. Der Neuzuwachs ist gelungen und man schafft es sehr gut und schnell eine Verbindung zu den neuen Figuren aufzubauen.

Doch der Film hat zweifellos auch seine Schwächen. Zum einen ist es die Tatsache, dass er es leider nicht so wirklich gut, wie sein Vorgänger, schafft das gesamte Publikum anzusprechen. Dieses Mal merkt man ihm an, dass er vermutlich nur bei Kindern funktioniert und nicht mehr bei den gesamten Kinogängern. Er ist qualitativ nicht so hochwertig wie man es heutzutage von Disney, Pixar, Illumination und Co gewöhnt ist und man merkt ihm etwas an, dass die Produzenten nicht so viel Budget zur Verfügung hatten. Die Geschichte ist sehr plump und es ist Schade zu sehen, dass die beiden Titelhelden aus Teil 1 jetzt nur noch am Rand stehen und nicht mehr im Mittelpunkt des Films.

Sherlock Gnomes und Watson
Sherlock Gnomes und Watson © Paramount Home Entertainment
Bild:
Hier ist mir nichts gravierendes negativ aufgefallen.

Ton:
Der Ton ist klar und gut verständlich

Extras:
Sehr viel Material um hinter den Kulissen zu schauen und ein Musikvideo hat der Film zu bieten.


Fazit:
Abschließend lässt sich also sagen, wer Teil 1 mochte und einen guten Film sucht, um ihn vielleicht mit seinen Kindern zu schauen, dann ist er wirklich perfekt. Wer allerdings nicht diesen Film mit Kindern schaut und ihn nur schaut in der Hoffnung durch die Anspielung auf Sherlock Holmes harmlose Actionsequenzen vorfinden zu können, der wird enttäuscht. Er fühlt sich tatsächlich noch etwas kitschiger an als Teil 1 und ich dachte eigentlich, das sei nicht möglich.

by Peter Brauer
Bilder © Universal Pictures / Paramount Home Entertainment