Sharknado 2 - Blu-ray

Blu-ray Start: 10.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min

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Inhalt

Kaum ist der smarte Fin (Ian Ziering) dem Wirbelsturm in L.A. lebendig entkommen, schon erwartet ihn das furchteinflößende Naturereignis nun in New York City. Ein gigantischer Wirbelsturm, der einen Schwarm blutrünstiger Haie mit in die Luft gerissen hat, bewegt sich auf die Stadt zu. Fin muss sich und seine verwundete Frau April (Tara Reid) zunächst vor einem Flugzeugabsturz retten, bevor sich beide mit Kettensägen und Baseballschlägern bewaffnet der blutrünstigen Meute stellen. Unterstützt werden sie von Fins Ex-Freundin Skye (Vivica A. Fox), dem Familienvater Martin (Mark McGrath) und dessen Sohn Vaughn (Dante Palminteri). Ein Kampf auf Leben, Tod und trockene Kleidung beginnt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Indigo
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Original Trailer
- Making Of
- Gag Reel
- Trailershow

DVD und Blu-ray | Sharknado 2

Blu-ray
Sharknado 2 Sharknado 2
Blu-ray Start:
10.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

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DVD
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Blu-ray Kritik - Sharknado 2

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Ein zweifelhafter Meilenstein der Filmgeschichte? Wer kennt sie nicht, die Reihe um abgedrehte, sehr trashige und mit einem großen Sinn für Humor produzierte Haifilme der Produktionsfirma „The Asylum“, die gern auch fragwürdige Eigeninterpretationen und ausgedachte Sequels zu Hollywood-Blockbustern erschafft. Ob nun „Mega Shark Versus Giant Octopus“, „Mega Shark Versus Crocosaurus“ oder „2-Headed Shark Attack“, keiner kann in ihrem Bekanntheitsgrad dem Streifen „Sharknado“ das Wasser reichen. Der erste Teil der mittlerweile absichtlich auf billig gehaltenen Persiflage schlug durch Besetzung aus der amerikanischen C-Prominenz wie eine Bombe ein und deswegen ließ ein zweiter Teil der jetzt schon kultigen Katastrophenfilme nicht lange auf sich warten. Dieser trägt den einfallsreichen Namen „Sharknado 2 – The Second One“.

Zügig ist der Plot geschildert: Nachdem in Teil eins ein Tornado über Los Angeles sauste und damit mehrere hunderte Haie einsog und Städte sowie Menschen verwüstete, darf der Held der damaligen Katastrophe nicht zur Ruhe kommen. Geplagt von Albträumen traut Fin (Ian Zerning, „Beverly Hills, 90210“) seinen Augen nicht, als er beim Flug nach New York einen Hai auf der Tragfläche entdeckt. Vorerst für verrückt gehalten, hat Fin dann auch schon schneller das Flugzeug notgelandet, als er gucken kann. Damit ist klar: Der sogenannte „Sharknado“ ist zurück – und das diesmal in New York, wo seine Verwandtschaft in großer Gefahr ist.

Die erste Sequenz zündet direkt ein Feuerwerk an: Mit Sängerin und Ozzy Osbourne-Tochter Kelly sticht direkt ein bekanntes Gesicht in die Augen der Zuschauer. Zugegeben, das ist ein cooler und gut durchdachter Zug, denn besagte Kelly ist in Amerika eines der It-Girls schlechthin und verdient ziemlich gutes Geld ohne Einsatz im Reality-TV oder eben Trashkino. Der Vorspann haut dazu sofort auf die Kacke und lässt keine Gelegenheit aus, um ein witzig-absurdes Blutbad statt finden zu lassen. Man sieht, dass die Macher verstanden haben, dass es sich hier nicht um einen Spannungsaufbau mit einleuchtender Story drehen soll, sondern um soviel Action wie möglich, und das macht Bock, wenn man sein Gehirn abschaltet.

Selbstverständlich ist „Sharknado 2“ eigentlich nicht anders als sein Vorgänger: Eine unspektakuläre, vorhersehbare Handlung, mäßig gespielte Darstellungen der Rollen, klischeebeladene Kameraeinstellungen, aber auch ein Sinn für Kreativität und makaberen Humor. Da ist jedem eigentlich selbst überlassen, ob er sich dem hingeben möchte oder sein Gesicht lieber wahrt. Aber wenn man sich einmal drauf einlässt, unterhält der Streifen die 90minuten lang echt gut. Wer würde nicht lachen, beim Anblick des rollenden Kopfes der Freiheitsstatue, der nach und nach Leute abschlachtet? Den Film allerdings ernst zu nehmen ist hier das eigentliche Tabu.

Ansonsten strotzt „Sharknado 2“ nur so von schlecht visualisierten Haifischen und anderen, billigen Special- und Visual Effects. Natürlich mittlerweile mehr Absicht als Not, immerhin verdient sich „The Asylum“ schon seit Längerem dumm und dämlich und investiert klugerweise lieber in bekannte Darsteller und erhält sich so den Status als größter Trashfilmkonzern. Eine nun gut gefüllte Marktlücke. Demnach kann man gar nicht so richtig sagen, dass „Sharknado 2“ durch die schlechte Bildqualität auffällt. Das Drumherum zeugt immerhin von gutem Niveau. Und auch die Tonqualität lässt nicht meckern. Leider gibt es keine Extras – zumindest bisher. Demnächst erscheint nämlich noch eine XXL Sharkbox.

Die Riege der Darsteller, die sich mal einen Namen gemacht haben und jetzt hier auftreten hat sich verlängert. Waren vorerst nur Held Ian Zerning, der jetzt auch noch hauptberuflich Stripper bei den „Chippendales“ ist, und Tara Reid („American Pie“) als dessen Wieder-Frau April die Aushängeschilder, kommen jetzt noch mehr mittelmäßige Schauspieler dazu. So spielt Vivica A. Fox aus „Kill Bill“ die Rolle der Skye, Fins verflossene Exfreundin. Auch Andy Dick (in Amerika ein sehr bekannter Comedian) und Billy Ray Cyrus (Countrysänger bzw Vater von Miley Cyrus) geben sich in kleinen Passagen die Ehre. Promi-Blogger Perez Hilton übrigens auch. Und ich schwöre, den Rest kennt ihr mit Sicherheit auch aus irgendeinem anderen, erfolgreichen Format. Das lockt natürlich Zuschauer an, aber auch die Darsteller polieren damit ihren Status und ihre Kassen etwas auf. Fehlt eigentlich nur noch David Hasselhoff. Aber ein dritter Teil wurde ja bereits angekündigt.

In Amerika sogar im Kino gelandet, ist es verständlich, dass er hier in Deutschland „nur“ auf DVD und Blu-ray erscheint. Denn trotz Trashfaktor und Prominenten bleibt „Sharknado 2 – The Second One“ Fernsehen fürs Nischenpublikum. Da reicht leider die Art von Humor und das persönliche Interesse an Trash-TV nicht. Ein schlechtes Gewissen bracht man aber nicht (mehr) haben. Denn wenn man die Sorte Film mag, wird man gut unterhalten und das bringt „Sharknado 2“ 5 Sterne ein!

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by Jennifer Mazzero
Bilder © Indigo