Sexykiller - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min

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Inhalt

Auf dem Universitätscampus treibt ein Serienkiller sein Unwesen, dem schon der Dekan und einige der Studenten zum Opfer gefallen sind. Das von der Polizei erstellte Profil geht von einem untersetzten Mann mittleren Alters aus. Doch weit gefehlt. Der brutale Killer ist ausgerechnet Barbara, das „fashion victim“ des Campus – und so sexy, dass man(n) für sie sterben würde. Sie ist eine durchgeknallte Psychopathin, die keinen Grund braucht, um zu töten. Sie löscht Leben aus, weil es ihr Spaß macht. Auf dem Campus lernt sie Tomas, einen leicht verwirrten Wissenschaftler kennen, in den sie sich verliebt. Oder wird sie Tomas auch nur verführen und ihn dann kaltblütig abschlachten?
Und wo kommen eigentlich die ganzen Zombies her?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Deutsch, Spanisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Sexykiller

Blu-ray
Sexykiller Sexykiller
Blu-ray Start:
22.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Sexykiller Sexykiller
DVD Start:
04.12.2009
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik

Blu-ray Kritik - Sexykiller

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Die DVD zu „Sexykiller“ erschien bereits im Dezember 2009, zuvor lief der Film recht erfolgreich auf dem Fantasy Film Fest in Deutschland. Am im April 2013 erscheint die Horrorkomödie von Miguel Martí auch endlich auf Blu-ray.

Der Horrorspaß beginnt in der Frauen-Umkleidekabine einer Universität, wo wir nicht nur halbnackte Mädels zu Gesicht bekommen, sondern wenige Sekunden später auch einen mit Maske und schwarzem Überwurf maskierten Killer, der fast genau wie der Schlitzer in den „Scream“-Filmen aussieht. Diese Referenz wird nicht die einzige bleiben, denn „Sexykiller“ lädt wieder zum Mitraten ein: Woher stammt das Zitat, diese Geste, dieses Outfit? Der Maskenmann erwischt es leider wenige Sekunden später und zwar durch den „Sexykiller“. Dieser Killer ist im Gegensatz zu den meisten Filmen kein Mann – „in der Welt der Serienmörder gibt es viel Chauvinismus“ – sondern eine Studentin namens Bárbara (großartig: Macarena Gómez), die das Serienkillermilieu ein wenig aufmischen will. Warum sie mordet? Das sollte man laut Bárbara mal den Typen aus Freitag der 13. fragen. Die Frage lautet ihrer Meinung nach nämlich eher: Warum nicht! Den Namen Sexykiller erhält Bárbara im Laufe des Filmes von ihrem Freund Tomás (César Camino), von dem sie fälschlicherweise annimmt, er wäre ebenfalls ein Serienmörder. Um weiter sexy zu bleiben, geht Bárbara mit dem Trend der Zeit, weshalb sie sich in den Seminaren die „Cosmokiller“, die Illustrierte für die mörderische Frau, zu Gemüte führt, aus der sie nicht nur die neuesten Kleidertrends in der Serienkillerwelt erfährt, sondern auch, wie viele Kalorien sie beispielsweise bei einer Strangulation verbrennt. Das klingt verrückt – und so ist der Film auch. Teilweise driftet „Sexykiller“ sogar in die Trash-Ecke ab, zum Beispiel, wenn Bárbara unvermittelt zu singen beginnt – und das auch noch in der Optik von Aquas Song „Barbie Girl“. Ein Knaller!

Allerdings ist „Sexykiller“ kein stringentes Filmerlebnis, springt er doch erstens sehr oft in den Zeiten herum – mal erzählt Bárbara rückwirkend ihre Geschichte, mal sind wir wieder in der Gegenwart – dann werden auch viele Stile gemixt – so tauchen zusätzlich zur Serienmörderin auch noch Zombies auf, was das ganze zwar vergnüglich, teilweise aber auch etwas zu überfrachtet wirken lässt. Mir waren die Zombies auf jeden Fall zu viel des Guten. Eine Geschichte nur um die blutrünstige Bárbara hätte mir besser gefallen. Diese begeistert nämlich durch ihren zynischen Humor und durch ihr wenig zimperliches Vorgehen, wenn es heißt, sich Vorteile zu beschaffen oder sich für z. B. schlechten Sex zu rächen. Insgesamt ist „Sexykiller“ durchgedreht, zum Teil auch sehr albern und macht deswegen besonders bei einem Filmabend in einer größeren Gruppe viel Spaß.

Extras gibt es auf der Blu-ray leider keine. Lediglich ein paar Filmtipps sind zu finden. Dafür ist die Bild- und Tonqualität sehr gut.

Mein Fazit: Eine sehr witzige Horrorkomödie, die sich in Referenzen an bekannte Genrefilme suhlt und bis zur letzten Minute Spaß macht.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Sunfilm Entertainment