Schubert in love - Blu-ray

Blu-ray Start: 19.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min

Schubert in love Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Olaf Schubert – letzter Spross der großen Schubert-Dynastie. Entsprechend seiner langen Ahnenreihe hat Olaf große Visionen. Die haben andere zwar auch, allerdings gehen diese damit im besten Fall zum Arzt. Olaf hingegen versucht, seine Visionen zu verwirklichen und gerät dabei immer wieder in Konflikt mit so ziemlich allen. Sein Engagement gegen Rassismus, sein Musical „Der letzte Löffel“, das den Hunger in der Welt anprangert, seine Arbeit als Psychologe im städtischen Sozialzentrum: Wo immer Olaf auftaucht, erzeugt er mit großer Lässigkeit Schneisen der Verwüstung. Dabei steht ihm das größte Problem noch bevor: Sein dominanter Vater (Mario Adorf) fordert endlich Nachwuchs, um die Ahnenreihe der Schuberts dem Untergang zu entreißen – und zwar mit solchem Nachdruck, dass sich Olaf seinem Wunsch nicht entziehen kann. Pragmatisch wie er ist, begibt sich Olaf sofort auf die Suche nach einer passenden Frau und findet – Pamela. Alles könnte so leicht sein, wenn Olaf nur begreifen würde, dass Frauen doch ein klein bisschen mehr sind als nur die schnelle Lösung des Nachwuchsproblems!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making-of, Audiodeskripion

DVD und Blu-ray | Schubert in love

Blu-ray
Schubert in love Schubert in love
Blu-ray Start:
19.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Schubert in love Schubert in love
DVD Start:
19.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

Blu-ray Kritik - Schubert in love

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 6/10


Schubert in Love ist der erste Kinofilm mit Comedian Olaf Schubert. Der Sachse mit dem berühmten gelben Pullunder schrieb das Drehbuch und spielt in dieser Liebeskomödie die Hauptrolle. Eins sei vorab gesagt. Jeder der kein Fan seines Humors und seiner Art und allgemein seines Comedy-Stils ist, sollte einen großen Bogen um diesen Film machen.

Schubert in love Szenenbild Olaf Schuberts Vater wird hier von Mario Adorf verkörpert. Dieser wünscht sich nichts sehnlicheres als einen Enkel, um den Stammbaum der Familie Schubert zu vergrößern. Dieser weigert sich zunächst, da er mit seinem aktuellen Leben recht zufrieden ist und eine Frau für ihn da keinen Platz hat, doch letztlich lässt er sich überreden und sucht eine Frau, um sich fortzupflanzen und wird dabei recht bald fündig. Denn er lernt die überaus nette Pamela – gespielt von Marie Leuenberger –, die in der Krebsforschung tätig ist, kennen. Mehr braucht man zu dieser Story nicht sagen. Der Film lebt von seiner Hauptfigur Olaf Schubert und das ist nicht besonders positiv gemeint. Denn auch wenn Olaf Schubert vor allem in der Satiresendung „heute show“ mit seinem zynischen schwarzen Humor überzeugt, so wirkt er in diesem Film mit den Charakterzügen seiner fiktiven Figur auf Dauer sehr unsympathisch und nervig. So distanziert man sich immer mehr von der Hauptfigur. Fans können über einige seiner Sprüche, insbesondere in der ersten Hälfte des Filmes, lachen. Der Film zeigt das Olaf Schubert als Comedy-Figur funktioniert, doch nicht als Filmfigur. Hier fiebert man mit ihm nicht mit. Es ist einem schlichtweg egal, was mit ihm passiert und man lacht auch im Laufe des Filmes nicht mehr.

Der Film plätschert so dahin, was nicht unbedingt was Schlechtes sein muss, doch, wenn man als Zuschauer kaum das Gefühl bekommt, dass man seiner Hauptfigur sein Liebesglück gönnt, dann wird das Verfolgen dieser Story ein schweres Unterfangen. So genial auch seine Auftritte an der Seite von Oliver Welke in der heute show im politischen Kontext sind, so dysfunktional ist seine Kunstfigur in diesem Film. Es ist nicht so, dass man nicht hier und da lachen muss, doch im Großen und Ganzen ist das Projekt ihn in einen Film als Hauptdarsteller zu packen doch eher misslungen. Marie Leuenberger und Mario Adorf geben ihr Bestes, doch viel bewirkt dies letztlich nicht. Schubert in love SzenenbildMan muss schon ein ganz großer Olaf Schubert – Fan sein und diesen Film mit einer Fanbrille betrachten, um ihn als gelungen zu bezeichnen. Das Drehbuch ist stellenweise sehr zerfahren und ohne Elan und Schwung. Teilweise ist es auch sehr vollgepackt mit Nebenschauplätzen und -handlungen wie z.B. seine Band. Im Laufe des Films nimmt auch die Gag-Dichte immer mehr ab, sodass auch das erste eher mittelmäßig lustige Drittel, das höchste Niveau war, was der Film letztlich dem Zuschauer bieten konnte.

Der Film wirkt von der technischen Seite eher wie ein TV-Film ohne große besondere Auffälligkeiten was Kamera und Schnitt angeht. Die Qualität der Blu-ray ist was Bild und Ton angeht auf einem ansprechenden Level, doch mit überragendem Sound und gestochen scharfen Bilder, wird man nicht konfrontiert. Bei den Extras gibt es einige deleted scenes, ein Making-of und den Trailer.


Fazit:
Eine für Fans gedachte Liebeskomödie über den aus Dresden stammenden Komiker Olaf Schubert, der hier und da, insbesondere in der ersten Hälfte, humoristische Glanzpunkte besitzt, doch unter dem Strich arg unter seiner auf Dauer unsympathischen Figur, dem hölzern geschriebenen Drehbuch und der grundsätzlich langweilig erzählten Story leidet.

by Morteza Wakilian
Bilder © Eurovideo