Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min

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Inhalt

Alice (Juno Temple) und John (Michael Angarano) sind ein glückliches Pärchen - aber total pleite. Das Schicksal spielt den beiden einen magischen Teekessel in die Hände. Dieser produziert immer dann Geld, wenn sie sich Schmerz zufügen. Von jetzt an heißt es: Wer reich sein will, muss leiden - egal ob beim Zahnarzt ohne Narkose oder der Ganzkörperenthaarung. Doch nicht nur die Nachbarn wundern sich über den plötzlichen Wohlstand der beiden, auch andere Leute interessieren sich für den Teekessel und sind bereit, dafür über Leichen zu gehen. Das anfängliche Spiel gerät bald völlig außer Kontrolle ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment / Pandastorm Pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Alternativer Anfang, Originaltrailer, Trailershow

Video on demand - Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden

DVD und Blu-ray | Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden

Blu-ray
Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden
Blu-ray Start:
05.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden
DVD Start:
05.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 97 min.

Blu-ray Kritik - Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 5/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Wie weit ist der Mensch bereit für Geld und Reichtum zu gehen? Im Kern stellt sich der Film „Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden“ genau diese abgründige, aber nicht ganz unberechtigte Frage. Als Komödie getarnt verarbeitete Regisseurin Ramaa Mosley zusammen mit Co-Autor Tim Macy ihren einstigen Kurzfilm „The Brass Teapot“ von 2007 zu einem Spielfilm.

Alice (Juno Temple, „The Dark Knight Rises“, „Maleficent“) und John (Michael Angarano, „Wild Card“) sind nicht nur pleite, sondern auch arbeitslos und mit der Miete gut im Rückstand. Zu allem übel geratet das Paar in einen Autounfall auf einer abgelegenen Landstraße, wo es nur einen kleinen Antiquitätenladen gibt. Dort findet Alice eine antike Teekanne, die sie magisch anzieht und deswegen stiehlt. Als sich die junge Frau tags darauf beim Haare glätten verbrennt, lässt die Kanne Geld regnen. Von nun an ist klar: Je mehr Schmerz, desto mehr Knete. Doch bald leidet nicht nur das Aussehen, sondern auch die Seele.

Die einleitend genannte Frage wird in dem Film auf eine sehr sadistische Art und Weise beantwortet. Auch wenn er sich primär dem Genre Komödie einteilen lässt, hat „Schmerzensgeld“ durchaus einen tragischen, fast nachdenklichen Plot. Und auch wenn Handlung und Charaktere sehr überzogen dargestellt werden und der Streifen dadurch schon seine komischen Momente hat, wird er dem Begriff Komödie nicht ganz gerecht. Dafür fehlen die zündenden Gags und die Situationskomik ist mittelmäßig. Doch „Schmerzensgeld“ fesselt den Zuschauer tatsächlich sehr mit der Entwicklung der Figuren und dem Werdegang der Handlung. Diese hebt sich nämlich auf ganz verschiedene Ebenen und thematisiert bald nicht nur das rein körperliche Leid. Die dazu gesponnene, fiktive Sage um den „Brass Teapot“ rundet das Ganze ab. An manchen Ecken wiederum versucht der Streifen dabei leider zu skurril und psychedelisch zu sein, übertreibt und wirkt dann auch überhaupt nicht mehr authentisch. Eine richtige Balance fehlt leider.

Als Hauptdarsteller überzeugen Juno Temple und Michael Angarano als chaotisches, aber vorerst liebenswertes Paar. Während man als Publikum am ehesten mit Angarano sympathisiert, beeindruckt Temple mit einem irren, versessen Blick, jedoch nicht mit einer sonstigen Glanzleistung. In einer Nebenrolle sieht man zu dem Alexis Bledel („Gilmore Girls“) und Billy Magnussen („Into The Woods“).

Die Kamera ist leider von keiner außerordentlich guten Qualität. Vor Allem in weniger belichteten Szenen ist das Bild sehr schnell ein wenig verpixelt. Der Ton ist wiederum in Ordnung. Als Extras gibt es neben Trailern und Deleted Scenes auch einen alternativen Anfang, der sich lohnt.


Fazit:
Der Film ist ganz bestimmt nicht das Maß der Dinge, aber für einen Direct-To-DVD Film gar nicht so schlecht und vor Allem nicht unkreativ. Zwar gibt es Abzüge für Bild und Komik, aber dafür ist „Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden“ wirklich spannend.


by Jennifer Mazzero
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment / Pandastorm Pictures