Saw I-VII (10 Jahre Saw) - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 649 min

Saw I-VII (10 Jahre Saw) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Über 200 Millionen Zuschauer haben weltweit das morbide Handeln John Kramers – besser bekannt als Jigsaw – verfolgt. Nicht umsonst ist SAW die erfolgreichste Horrorserie aller Zeiten. In dieser Sammlung finden sich alle Teile der grausamen Saga: die Geburt des kranken Killers Jigsaw, dessen Tod und wie sein Erbe erfolgreich fortgeführt wird.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 7
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch, Englisch (Stereo DTS-HD HRA, 5.1 DTS-HD MA, 6.1 DTS-ES, 6.1 DTS-HD HRA, 7.1 DTS-HD MA)
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: diverse
Bonusmaterial:
Making ofs; Audiokommentare von Cast & Crew; Featurettes; Alternative, geschnittene und erweiterte Szenen; Musikvideos; Behind the Scenes; Interviews; Trailer; TV-Spots

Video on demand - Saw I-VII

DVD und Blu-ray | Saw I-VII (10 Jahre Saw)

Blu-ray
Saw I-VII Saw I-VII
Blu-ray Start:
01.12.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 649 min.
Saw I-VII (10 Jahre Saw) Saw I-VII (10 Jahre Saw)
Blu-ray Start:
04.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 649 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Saw I-VII Saw I-VII
DVD Start:
01.12.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 619 min.
Saw I-VII (10 Jahre Saw) Saw I-VII (10 Jahre Saw)
DVD Start:
04.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 619 min.

Blu-ray Kritik - Saw I-VII (10 Jahre Saw)

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 10/10
Gesamt: | 6/10


Angewidert von Menschen, die undankbar und achtlos mit ihrem Leben und dem anderer Leute umspringen, hat es sich der Jigsaw-Killer zur Berufung gemacht, seinen Opfern wieder Demut und Dankbarkeit für die Gabe des Daseins zu lehren. Über 200 Millionen Zuschauer haben weltweit das morbide Handeln John Kramers – besser bekannt als Jigsaw – verfolgt. Nicht umsonst ist SAW die erfolgreichste Horrorserie aller Zeiten.

Kritik:
Anlässlich des 10ten Jahrestages der Saw-Reihe hat Studiocanal kürzlich eine neue Komplettbox der erfolgreichen Saw-Reihe veröffentlicht, die den Titel „10 Jahre Saw“ trägt. Der Name ist hier Programm, denn eigentlich alles was in den vergangenen zehn Jahren zu dieser Horrorreihe erschienen ist, hat auch seinen Weg in die neue Saw-Kollektion geschafft. Über die Filme selbst brauchen wir an dieser Stelle nicht mehr zu sprechen zu kommen, denn eigentlich jeder Horror-Begeisterte wird wissen, worum es in den insgesamt sieben Teilen geht. Bereits vorab wurde in den Foren auch schon heftig darüber diskutiert, ob diese „10 Jahre Saw-Edition“ womöglich geschnitten oder gar komplett ungekürzt ist. Leider ist dies nicht der Fall, denn tatsächlich unzensiert sind hier nur der erste und der zweite Teil, wobei „Saw“ hier sogar im US-Directors Cut vorliegt. Die übrigen fünf Teile des Jigsaw-Killers sind nur gekürzt im Set enthalten, wobei im Bonusmaterial der jeweiligen Titel auch gleich mehrfach darauf hingewiesen wird. Damit ihr leichter erkennen könnt, wie viele Spielminuten tatsächlich aus den genannten Filmen entfernt wurden, gibt es hier die exakten Laufzeiten der FSK18-Fassungen:

• Saw I = 103 Minuten
• Saw II = 94 Minuten
• Saw III = 103 Minuten
• Saw IV = 83 Minuten
• Saw V = 89 Minuten
• Saw VI = 88 Minuten
• Saw VII = 89 Minuten

Die zahlreichen Kürzungen dürften für viele Horror-Fans automatisch ein KO-Kriterium für einen eventuellen Kauf sein, zumal bereits seit zwei Jahren eine Saw-Box auf Blu-ray erhältlich ist, die komplett Uncut ist. Der Preis der gekürzten Box von etwas über 30 Euro ist zwar mehr als fair, echte Saw-Fans werden aber nach wie vor lieber doppelt so viel zahlen, um ihren Jigsaw-Killer nicht geschnitten, sondern am Stück in HD sehen zu können. Aber auch wenn die neue „10 Jahre Saw-Edition“ inhaltlich stark verstümmelt ist, so hat es zumindest das Bonusmaterial in sich. Dieses ist wahrlich umfangreich ausgefallen, dürfte keine Wünsche offen lassen und deckt so ziemlich jeden Bereich ab, der mit der Produktion in Verbindung steht. Nachfolgend hier nun, eine Auflistung der gesamten Extras, natürlich in der chronologisch richtigen Reihenfolge.

„Saw I“ bietet neben diversen „Trailern“ und „TV-Spots“ ein „Musikvideo der Fear Factory – Bite the Hand that Bleeds“ (4:05 min. rated, 2:51 min. unrated) und auch ein „Making-of Musikvideo“ (4:47 min.) mit dessen Director Eric Chase. Weiter geht es mit „Billie – Die Jigsaw-Puppe“ (2:19 min.), in welchem Cast und Crew über die Puppe sprechen, während „Saw – Behind the Scenes“ (36:10 min.) alle Bereiche der Pre- und Post-Production abdeckt. Ebenfalls enthalten ist „Der Jigsaw-Report“ (14:28 min.) sowie der 9:26-minütige „Saw – Original Kurzfilm“. Bei „Interviews“ (18:13 min.) äußern sich sämtliche an der Produktion beteiligte Personen, wohingegen man in der „Sawed-off-Featurette“ (2:29 min.) erfährt, das Regisseur James Wan nur 18 Tage gebraucht hat, um den Film abzudrehen. „Bei den Dreharbeiten“ (14:48 min.) gewährt euch einen Blick hinter die Kulissen der Requisiten-Abteilung und unter „Alternative Szene (Storyboard)“ (2:25 min.) erfahrt ihr einiges über Jigsaws Werkstatt, obendrein mit einer kurzen Einleitung von James Wan. Abgerundet wird das Bonusmaterial des ersten Teils zudem durch einen „Audiokommentar 1“ von Regisseur James Wan, Leigh Whannell und Cary Elwes sowie „Audiokommentar 2“ von den Produzenten Mark Burg, Gregg Hoffman und Oren Koules.

Die Extras von „Saw II“ beinhalten ebenfalls wieder jede Menge „Trailer“, „Teaser“ und auch sogar eine „International Promo“. Unter „Jigsaws Fallen“ könnt ihr einen Blick auf die Todesmaske, die Nadelgrube, die Handfalle und den Ofen werfen, während euch „Jigsaws Requisiten“ (4:36 min.) wieder hinter die Kulissen der Produktion führt. Dasselbe tun auch die vier „Storyboard vs. Film-Vergleiche“, „Die Hintergrundgeschichte zu Saw“ (3:43 min.), „Das visuelle Konzept von Saw II“ (1:35 min.), „Artwork-Skizzen von Saw II“ (1:20 min.) sowie das wirklich sehenswerte „Making-of Saw II“ (49:36 min.), welches genauestens die Konzeption, die Sets, Kameraführung sowie Tongestaltung erörtert. Keinesfalls verpassen sollte man den „Zombie-Kurzfilm“ (2:15 min.) von Regisseur Darren Lynn Bousman, die „Interviews“ (28:31 min.) mit dem Cast sowie „Die Scott Tibbs Dokumentation“ (15:58 min.) mit dem Gitarristen und Gründer von Wrath of the Gods. Zum Schluss gibt es unter „Gregg Hoffman: In Memoriam“ (6:33 min.) noch einige nette Worte zum am 4. Dezember 2005 verstorbenen Filmproduzenten.

Auch bei „Saw III“ erwarten euch wieder diverse „Trailer“ und „TV-Spots“, außerdem enthalten ist das „Musikvideo von Hydrovibe – Killer Inside“ (3:31 min.), ein „Exklusiv-Interview mit Darren Lynn Bousman“ (23:12 min.), ein „Fangespräch mit Darren zur deutschen Saw 3-Kinopremiere“ (10:33 min.) sowie „Die Premiere von Saw 3 in München“ (5:59 min.). Einen Überblick über die weitaus ausgetüftelteren Fallen erhaltet ihr in „Saw 3: Die Fallen“ (9:25 min.), das eher ein Making-of darstellt. Des Weiteren gibt es erneut Specials zu „Saw 3: Requisiten“ (7:56 min.), „Saw 3: Die Entstehung der Geschichte“ (6:47 min.), außerdem enthalten ist die Featurette „Amanda: Entwicklung eines Killers“ (5:14 min.), die Darstellerin Shawnee Smith gewidmet ist, welche sich darin über ihre Rolle als Amanda und deren Beweggründe äußert. Sehenswert sind zudem „Darrens Tagebuch: Gedanken eines Regisseurs“ (9:23 min.), die acht „Interviews“ mit Cast & Crew sowie „Saws Make-up Workshop“ (13:50 min.), in dem an Testobjekten gezeigt wird, wie die gruseligen Looks des Films entstehen – mitsamt Anleitung zur künstlichen Blutgel-Herstellung. Abschließend gibt es noch zwei „Deleted Scenes“ (5:40 min.) und einen aufschlussreichen Audiokommentar von Regisseur Darren Lynn Bousman, Autor Leigh Whannell sowie den Produzenten Peter Block und Jason Constantine.

Neben den obligatorischen „Trailern“ und „TV-Spots“ erwartet euch bei „Saw IV“ wieder „Darrens Videotagebuch“ (31:41 min.) das sich neben der Vorbereitungsphase des Films auch mit Meetings beschäftigt und zeitgleich auch das Herzstück des Bonusmaterials darstellt. Weiter geht es mit „Die Fallen von Saw 4“ (16:41 min.), „Die Requisiten von Saw 4“ (8:38 min.) sowie einem „Behind the Scenes“-Special (7:20 min.), die allesamt sehr interessant sind. Sehenswert ist außerdem der Kurzfilm „Kingz“ (19:47 min.), der in deutscher Sprache vorliegt, sowie die insgesamt zehn „Interviews“ mit den an der Produktion beteiligten Personen. Ebenfalls enthalten ist auch hier ein „Musikvideo von I.V. – X Japan“ (4:56 min.) sowie eine kaum erwähnenswerte „Deleted Scene“ (0:46 min.).

Der fünfte Teil der Saw-Reihe bietet hingegen nicht so viele Extras. Immerhin haben es sechs „Interviews“ mit Cast & Crew, ein kurzer „Behind the Scenes“-Beitrag (6:47 min.) sowie der „Trailer“ (0:52 min.) in Deutsch und Englisch auf die Scheibe geschafft. „Saw VI“ hat ebenfalls nicht viel Bonusmaterial an Bord, dafür sind die dortigen Beiträge aber sehr informativ und aufschlussreich. Den Anfang macht hier „A Killer Maze – Making Saw: Game Over“ (10:42 min.), gefolgt von „Die Fallen in Saw VI“ (8:52 min.), in denen man einen Blick auf die Waage, Atem-, Galgen-, Dampf- und Karussellraum werfen kann. Unter „Fanfragen an Tobin Bell“ (4:56 min.) wird kurz über die vorigen fünf Saw-Filme gesprochen, während es unter „Musikvideos“ insgesamt vier musikalische Beiträge von „Mushroomhead“, „Memphis May Fire“, „Hatebreed“ und „Suicide Silence“ zu sehen gibt. Abgerundet wird das Bonusmaterial auch hier wieder durch den „Trailer“ in Deutsch und Englisch.

„Saw VII“ der hier wahlweise in der 2D- und 3D-Fassung vorliegt, bietet erfreulicherweise wieder mehr Extras und hat zudem, die mit Abstand beste Bildqualität der Kollektion. Im Making-of „52 Arten zu sterben / Retrospektive der Fallen von Saw“ (14:12 min.) könnt ihr wieder einen Blick auf die Fallen im Film werfen, während unter „Geschnittene und erweiterte Szenen“ (13:51 min.) insgesamt sechs zusätzliche Szenen zu finden sind. Sehr informativ und aufschlussreich sind auch die zwölf enthaltenen „Interviews“ (29:22 min.), genauso wie das „Behind the Scenes“-Special (6:32 min.). Nicht entgehen lassen sollte man sich die Beiträge „Superfan-Featurette“ (2:37 min.) mit Jan Munzer und die vier Clips zu den „Gewinnern des Saw-Video-Contests“. Abgerundet wird auch hier wieder das Bonusmaterial durch den englischen und deutschen „Trailer“ (0:56 min.) sowie fünf „Musikvideos“ von namhaften Interpreten wie „Karnivool“, „Kopek“, „I-Exist“, „Dir en Grey“ und „Danko Jones“.

Technisch betrachtet ist die gesamte Edition eigentlich über jeden Zweifel erhaben und bietet auch eine sehr annehmbare Bildqualität. Am besten schneidet jedoch der Bildtransfer des siebten Saw-Films ab, der ja auch logischerweise am Neusten ist. Die Bildqualität ist bei allen Teilen unterschiedlich scharf ausgefallen, lässt aber – in Anbetracht der vielen dunklen Szenarien – trotzdem viele Details erkennen. Zwar wird gerade in dunklen Einstellungen das Bild stets von leichtem Rauschen und einem natürlichen Filmkorn begleitet, die Detailwiedergabe hat darunter aber nicht wirklich zu leiden. Beim deutschen und auch englischen Sound wird je nach Saw-Teil entweder auf DTS-HD MA 5.1 oder auch DTS-ES 6.1 gesetzt. Die Ton-Abmischungen bieten einen zeitgemäßen Sound, klare Effekte und sind teilweise sogar sehr räumlich ausgefallen. Die Dialogverständlichkeit ist zu jeder Zeit gegeben, was manchmal, wenn man die Lage von Jigsaws Opfern berücksichtigt, nicht immer selbstverständlich ist.

Fazit: Eigentlich sollte dies eine Kritik zur „10 Jahre Saw-Edition“ werden, stattdessen ist aber daraus eher ein Special über das reichhaltige Bonusmaterial geworden. Zu den Filmen selbst braucht man ja nicht viel sagen, außer vielleicht das diese hier überwiegend gekürzt enthalten und von daher nicht wirklich sehenswert sind. Für das Bonusmaterial gilt das hingegen nicht, denn das ist wirklich allererste Sahne und zudem auch komplett deutsch untertitelt. Trotzdem: Wer alle Saw-Filme am Stück und nicht zensiert sehen möchte, der sollte sich besser die ebenfalls erhältliche Unrated-Variante zulegen.


by Roland Nicolai
Bilder © Studiocanal Home Entertainment




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