Savaged - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.04.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min

Savaged Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Gequält, vergewaltigt und abgestochen wie ein Stück Vieh - das Leben der hübschen Zoe endet grausam. Brutale Rednecks haben sie überfallen und nachdem sie ihren Spaß mit ihr hatten, verscharren sie Zoe in der Wüste. Dort findet ein Schamane die junge Frau. Er spürt noch einen winzigen Funken Leben in dem zerschlagenen Körper und versucht, sie mit einem heiligen Ritual zurück zu holen. Aber mit Zoe erwacht der Geist eines sehr zornigen Apatschen in ihrem Körper. Der Krieger wurde einst von einem Vorfahren der Rednecks ermordet und brennt nun darauf, im Blut seiner Feinde zu baden. Das Mädchen und der Krieger verbreiten bald nackte Angst. Aber ihre Rache ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn Zoes Körper verwest schnell ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Animierte Skizzen von Kampfszenen, Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Savaged

Blu-ray
Savaged Savaged
Blu-ray Start:
15.04.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

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Blu-ray Kritik - Savaged

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Am 15. April brachte Ascot Elite das kompromisslose „Rape-and-Revenge-Movie“ „Savaged“ in den Handel und beschert Genrefans damit 94 überaus unterhaltsame Filmminuten. Denn Michael Ojeda ist mit seiner kompromisslosen Rachegeschichte ein wunderbar konsequenter Terrorfilm gelungen, der sich inhaltlich munter bei Klassikern wie „The Crow“ oder „I Spit on Your Grave“ bedient und das alles zu einem kurzweiligen Endprodukt vermischt.

Auf einem Roadtrip durch den Südwesten der USA wird die taubstumme Zoe (Amanda Adrienne) von einer Gruppe skrupelloser Rednecks überfallen, von denen sie gefoltert, vergewaltigt und schließlich halbtot zurückgelassen wird. Durch einen glücklichen Zufall wird die Verletzte von einem alten indianischen Schamanen gefunden, der sie mit seinen Heilkünsten zurück ins Leben rufen will. Der Geist eines alten Indianer-Häuptlings ergreift von ihrem Körper Besitz und Zoe beherrscht fortan alte indianische Kampftechniken, mit deren Hilfe sie grausame Rache an ihren Peinigern nehmen will...

Schon die erste Szene ist geradezu unerträglich intensiv geraten und dient als kleiner Vorgeschmack auf die kommenden ultraharten Filmminuten. Regisseur Michael Ojeda etabliert durch die einleitende Verfolgungsjagd zuverlässig eine ungemütliche Atmosphäre des Terrors, die bis zum Ende konsequent beibehalten wird. Die anschließende Vergewaltigungsszene ist ebenfalls nichts für schwache Nerven und sorgt für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Für das Funktionieren der Story ist sie trotz des eindeutigen Exploitationcharakters von „Savaged“ durchaus nicht unwichtig, da die Motivation des späteren Racheengels Zoe so nachvollziehbar wird und die Szene als wichtiges Element der Charakterisierung der brutalen Redneckfieslinge dient.
Die Make-up Effekte sind trotz des niedrigen Budgets vorbildlich gelungen und erzeugen teilweise einen beachtlichen Ekelfaktor. In ihrer maßlosen Übertreibung driften die Gore-Sequenzen zwar ab und an mal in humoristische Gefilde ab – so kämpft einer von Zoes Peinigern mit ihr um seinen Darm -, bleiben aber weitestgehend realistisch. Die Hauptfigur selbst ist überraschend interessant geraten und erscheint aufgrund ihrer fehlenden Sprachfähigkeit noch hilfloser als sie es in ihrer zu Beginn misslichen Lage ohnehin schon wäre. Daher ist der Kontrast zu ihrer späteren Zombie-Wiedergeburt noch deutlicher zu erkennen, was ihrer gnadenlosen Rache eine geradezu explosive Wucht verleiht. Schauspielerisch erfüllt Amanda Adrienne alle Kriterien, die für einen Film dieser Art von Nöten sind und schafft es, beide Seiten ihrer Figur glaubhaft zu verkörpern. Auch die Darsteller der Bösewichte können überzeugen und lassen den Sadismus ihrer kranken Figuren in all seinen ungemütlichen Nuancen in ihr Spiel mit einfließen. Es handelt sich um Charaktere, die man guten Gewissens hassen kann. Lediglich der Soundtrack des Filmes wirkt zuweilen seltsam deplaziert, da er die Szenen teils mit extrem theatralischen Kompositionen untermalt, die so gar nicht zur dreckigen Grundstimmung von „Savaged“ passen wollen. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen.

Vorsicht: Die FSK 18-Fassung ist um zahlreiche Gewaltszenen gekürzt worden, weshalb ich allen Interessierten zur „Savaged - uncut Cinema Extreme“-Version rate, die ungekürzt erscheint. Durch das Fehlen sämtlicher Gewaltszenen verliert der Film nämlich garantiert einen Großteil seiner archaischen Wucht. Meine Rezension basiert auf der Uncut-Fassung.

In technischer Hinsicht macht die Blu-ray eine gute Figur und lässt die brutale Rachestory in ansprechender Qualität auf dem Fernsehbildschirm erstrahlen. Darüber hinaus haben es auch noch allerlei Extras mit auf die Disc geschafft, die jedoch ruhig etwas üppiger hätten ausfallen können.

Fazit:
Der unglaublich temporeiche Film ist von einer begrüßenswerten Kompromisslosigkeit geprägt, an der sich andere Terrorfilme ein Beispiel nehmen sollten! Freunde klassischer „Rape-and-Revenge-Movies“ kommen mit der Uncut-Version von „Savaged“ daher voll auf ihre Kosten!

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by Jonas Hoppe
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment