Savage Love - Blu-ray

Blu-ray Start: 26.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min

Savage Love Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die beiden hartgesottenen Gangster Lukas und Marc haben einen ganz speziellen Abend im Sinn. Ihr Weg führt sie in ein abgelegenes Bordell, in welchem kein noch so ausgefallener Wunsch unerfüllt bleibt. Beide freuen sich auf eine Nacht voller sexueller Ausschweifung – doch es kommt alles anders. Als plötzlich eine Horde von Dämonen über die Gäste des Bordells herfällt, bricht ein furchtbares Massaker los. Die wenigen Überlebenden des Gemetzels sehen sich der Tochter des Satans gegenüber, die das Blut von 666 Opfern benötigt, um ihren Vater zu erwecken. Was folgt, ist ein blutiger Kampf ums blanke Überleben und ein Leichenberg von nie gesehenem Ausmaße.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Shock Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Savage Love

Blu-ray
Savage Love Savage Love
Blu-ray Start:
26.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Savage Love Savage Love
DVD Start:
26.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

Blu-ray Kritik - Savage Love

Blu-ray Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 5/10
Ton: | 1/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 1/10


Der Name Olaf Ittenbach ist den wenigsten Mainstreamkinogängern ein Begriff. Denn der deutsche ehemalige Zahntechniker dreht seit einigen Jahren kultige Horrorfilme, die nur in den seltensten Fällen beim Endverbraucher ankommen, da sie oft vorher beschlagnahmt werden. Sein neuestes Projekt „Savage Love“ meistert diese Hürde leider wieder nur halbherzig:

Die beiden (laut Covertext angeblich „hartgesottenen“) Gangster Lukas und Marc planen einen Abend der besonderen Art. Sie reisen in ein abgelegenes Bordell, um sich dort mit Drogen, Alkohol und Prostituierten zu amüsieren. Doch plötzlich fällt eine Horde mittelalterlicher Dämonen über die Gruppe her und sie sind im Bordell gefangen. Zusammen mit einem Pseudopriester stehen die Besucher Satans Tochter gegenüber, die ihren Vater wieder zum Leben erwecken will.

Zunächst einmal sei klargestellt, dass „Savage Love“ hier in einer stark gekürzten Fassung zu erwerben ist, da die Uncut-Version keine FSK-Freigabe erhalten hat. Die Schnitte merkt man dem Film auch an, besonders zum Ende hin – dort bemerkt man das Ableben eines Darstellers oft nur durch sein Ausbleiben im weiteren Filmverlauf. Allerdings sind Ittenbachs Filme sowieso nur für einen kleinen speziellen Kundenkreis, denn über die Qualität seiner Werke lässt sich viel streiten und diskutieren. Für einen Außenstehenden stellt „Savage Love“ allenfalls einen C-Movie mit schlechter Ausstattung dar. Teilweise ist es mehr als schwer die oftmals ausländischen Schauspieler akustisch zu verstehen, doch dazu beim Ton mehr. Die Story an sich ist sehr dünn aufgezogen und weißt riesige Logiklöcher auf, da der Film aufgrund eines grauenhaften Schnittes einiges durcheinander bringt.
Hinzu kommt, dass weder die Schauspielleistung der Darsteller noch ihre Ausstattung auch nur annähernd ertragbar sind. Selbst eine Folge „GZSZ“ bietet da mehr Dramatik und Stil. Ittenbach setzt alles daran, diese Defizite durch viel Kunstblut und Gedärme wettzumachen, was ihm allerdings weniger gelingt – zumindest in dieser geschnittenen Fassung.
Recht amüsant ist jedoch das Kabinett schräger Figuren, die den Film vor einem totalen Versagen retten – wo bekommt man sonst einen Afro-Amerikaner mit bayerischem Akzent und Tourette-Syndrom zu sehen?

Das Bild der Blu-ray ist gemischt. Die meisten hellen Außenszenen bieten sehr gute Qualität, während Innenaufnahmen oft durch Unschärfe auffallen. An sich kommt das Bild nicht über TV-Qualität hinaus, was sich im Inhalt des Films widerspiegelt.

Der Ton ist das gruseligste am ganzen Horrorfilm. Scheinbar hat man auf die Verwendung jeglicher Mikrofone verzichtet. Meist wirkt er dabei trotz DTS-HD wie auf einem Hochzeitsvideo aus den 1990er-Jahren und hindert den Zuschauer daran, einen Großteil des Dialoges zu verstehen.

Das Bonusmaterial besteht aus einem Trailer für den Film selbst. Unerklärlich bleibt dabei, wieso das Cover eine Freigabe ab 18 besitzt, wenn der Film ab 16 freigegeben ist.

Fazit: Dialoge wie „Ganz schön nass das Wasser heute“ schlängeln sich durch diesen gelangweilten C-Movie voller talentloser Darsteller und öder Kulissen. Ittenbach-Fans warten auf einen Import – anderen sei gesagt: Finger weg!

by Yannik Riedl
Bilder © Alive / Shock Entertainment