Sag's nicht weiter, Liebling - Blu-ray

Blu-ray Start: 14.02.2020
Digital VoD: 14.02.2020
FSK: 6 - Laufzeit: 94 min

Sag's nicht weiter, Liebling Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Emma hat es nicht leicht im Leben. Aus ihrer Beziehung ist „die Luft raus“ und im Job steht die lang erwartete Beförderung immer noch aus – von dem gescheiterten Geschäftstermin in Chicago ganz zu schweigen. Als dann auch noch das Flugzeug auf ihrem Rückweg nach New York in starke Turbulenzen gerät, bricht es aus ihr heraus: In dem Glauben zu sterben, gesteht Emma ihrem unbekannten Sitznachbarn jede getätigte Lüge und all ihre intimen Geheimnisse. Zu dumm, dass sich der gutaussehende Fremde ausgerechnet als Jack Harper entpuppt, den CEO des Unternehmens, für das Emma arbeitet!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / capelight pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews mit Romanautorin Sophie Kinsella und den Hauptdarstellern Alexandra Daddario und Tyler Hoechlin - Trailer

Video on demand - Sag's nicht weiter, Liebling

DVD und Blu-ray | Sag's nicht weiter, Liebling

Blu-ray
Sag's nicht weiter, Liebling Sag's nicht weiter, Liebling
Blu-ray Start:
14.02.2020
FSK: 6 - Laufzeit: 94 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Sag's nicht weiter, Liebling Sag's nicht weiter, Liebling
DVD Start:
14.02.2020
FSK: 6 - Laufzeit: 90 min.

Blu-ray Kritik - Sag's nicht weiter, Liebling

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Die Buchverfilmung startet am 14. Februar auf Blu-ray und DVD. Es geht um die tolpatschige Angestellte Emma, die in der Marketingabteilung einer super hippen und gesunden Firma arbeitet. Sie ist sehr unzufrieden mit sich selbst, hat einen Freund der ihr ein zu großes Weichei ist und noch allerlei weitere Geheimnisse. Auf einem Flug von Chicago heult sie sich daraufhin betrunken bei ihrem Sitznachbarn aus und erzählt ihm all ihre Geheimnisse. Zu ihrer großen Überraschung entpuppt sich der makellose Junggeselle als Chef ihres Unternehmens.

Alexandra Daddario und Tyler Hoechlin in Sag's nicht weiter, Liebling
Alexandra Daddario und Tyler Hoechlin in Sag's nicht weiter, Liebling © capelight pictures
Wer feuert endlich den Agenten von Alexandra Daddario? Genau das ist die große Frage des Films. Die Schauspielerin hat so ein großes Potential (was sie bereits in der ersten Staffel von „True Detective“ zeigen konnte) und spielt andauernd in solchen Streifen mit. Sie ist die treibende Kraft hinter der Intention diese romantische Komödie anzusehen und sie zieht einen jedes mal aufs neue in den Abgrund. Man möchte meinen sie habe nach zwei Filmen mit Dwayne Johnson („Baywatch“ und „San Andreas“) endlich die nötige Verhandlungsbasis in Hollywood, um in erfolgreichen und guten Produktionen mitzuwirken. Sie überzeugte im letzten Jahr auch bereits in der kleinen Indieproduktion „We Have Always Lived in the Castle“. Leider ging auch der an den Kinokassen völlig vor die Hunde. Von den Filmen „Texas Chainsaw 3D“, „Mister Before Sister“ und „Baked in Brooklyn“ brauchen wir erst gar nicht anfangen. Wann entdeckt Hollywood endlich, dass Alexandra Daddario zu mehr im Stande ist, als ihr T-Shirt anzuheben, um ein paar Jugendliche mehr ins Kino oder vor den Fernseher zu locken?

„Sag‘s nicht weiter, Liebling“ selbst ist eine sehr unlustige Komödie und auch keine allzu romantische Romcom. Der Mann ist ein Mann durch und durch und hat nur einen einzigen Makel und der befindet sich am Fuß. Auch sein ach so großes Geheimnis, welches es zu lüften gilt, entpuppt sich schlussendlich als ein philanthropisches, liebevolles. Zudem scheint es so als habe es sich der Film erst gar nicht getraut eine mögliche Konkurrenz für den Love Interest ins Rennen zu schicken. Alle Männer, auch die heterosexuellen, werden im Film mit klischeehaften, stereotypen homosexuellen Gehabe dargestellt. Vielmehr verkommt der ganze Film zu einem Appell für Männlichkeit, was in der heutigen Zeit sehr starrsinnig gedacht ist. Gleichzeitig sind einige Figuren aber offenkundig queer, was ein großes Fragezeichen in der Intention des Filmes offen lässt.

Alexandra Daddario in Sag's nicht weiter, Liebling
Alexandra Daddario in Sag's nicht weiter, Liebling © capelight pictures
Die Geschichte ist nach dem immer gleichen Mustern gestrickt und geht höchstens einmal von der Erzählweise ab, indem es manche standardisierte Richtungen der Geschichte einfach doppelt. Die Nebenfiguren verkommen zu einem irrelevanten Haufen und werden auch nur benötigt, um Emma entweder zu demütigen oder direkt danach aufzuheitern. Witze sind vorhersehbar und der sexuelle Humor ist sehr speziell. Diesen sollte man mögen, sonst macht der ganze Streifen leider keinen Sinn. Elise Durans Erstlingswerk bleibt wahrscheinlich auch ihr letztes Werk, denn dieses war ein Griff ins Klo.

Wer also eine total glattgebügelte Liebesgeschichte sehen will, die eigentlich überhaupt kein bisschen Romantik innehat, kann sich diesen Film gerne einmal anschauen. Wer aber das ganze, immer gleiche Gehabe nicht mehr abhaben kann, sollte auch hier die Finger davon lassen. Die Charaktere sind nicht allzu schlau in Szene gesetzt, die Figuren sind eher überspitzte, stereotype Karikaturen ihrer selbst und der Liebhaber ist viel zu perfekt, um vor allem diese Geschichte gut erzählen zu können. „Sag‘s nicht weiter, Liebling“ hat dabei eine gute Idee und schafft es dennoch nicht über den Tellerrand zu blicken. Alexandra Daddario ist der Dreh- und Angelpunkt warum man sich diesen Film ansieht und selbst sie leistet keinen wirklich guten Job.

Alexandra Daddario und Tyler Hoechlin in Sag's nicht weiter, Liebling
Alexandra Daddario und Tyler Hoechlin in Sag's nicht weiter, Liebling © capelight pictures
Bild
Der Film ist eigentlich recht schön, aber auch recht steril aufgenommen. Autumn Eakin schafft es nicht wirklich sich mit dem Stil von den zugegeben schönen Großraumbüros abzuheben. Die 1080p-Auflösung der Blu-ray wird dabei nicht unbedingt benötigt, um den Film in Szene zu setzen.

Ton
Die Blu-ray beinhaltet eine deutsche und eine englische, originale Tonfassung. Außerdem sind deutsche Untertitel vorhanden. Der O-Ton ist solide aufgenommen und es ist jedes Wort verständlich. Dies erinnert schon fast an die Qualität einer Sitcom.

Extras
Hier gibt es Trailer zu einigen anderen Filmen, zum Film selbst und ein Feature, welches unter anderem auch die Stars des zu Wort kommen lässt. Leider ist dieses nicht allzu gut geworden und zeigt auch nicht viel vom wahrscheinlich ohnehin sehr langweiligen Prozess hinter den Kulissen.


Fazit:
„Sag‘s nicht weiter, Liebling“ ist eine Romcom, die leider weder lustig, noch romantisch ist. Alexandra Daddario spielt auch nicht sonderlich gut und die Geschichte schwimmt auf der Welle der vielen, immer gleichen Romcoms mit.


by Jan Welsch
Bilder © Alive / capelight pictures




Sag's nicht weiter, Liebling - Trailer