Safari - Match Me If You Can - Blu-ray

Blu-ray Start: 31.01.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 109 min

Safari - Match Me If You Can Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Ein Klick auf Safari und die Erfüllung der Träume ist greifbar nah... Der umschwärmte Pilot Harry (Justus von Dohnányi) hat Sex mit dem Social-Media-Sternchen Lara (Elisa Schlott), seine Frau Aurelie (Sunnyi Melles), die nichts von dem Doppelleben ihres Mannes ahnt, therapiert David (Max Mauff) und gibt ihm Ratschläge, wie er seine Jungfräulichkeit verlieren kann. Die 50-jährige Mona (Juliane Köhler), Dauersingle, sehnt sich endlich nach einem Partner. Zunächst verhilft sie David zu seinem wirklich ersten Mal, dann trifft sie jedoch auf den alleinerziehenden Life (Sebastian Bezzel), der ist aber vom gemeinsamen Sex im Volvo überfordert. Fanny (Friederike Kempter), strenge Vegetarierin mit Wunsch nach Familie, trifft den gutaussehenden Arif (Patrick Abozen), ein selbst ernannter Verführungskünstler... Bald schon denken alle nur noch an eines – Flucht oder Liebe?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Deutscher- und Original-Trailer, Interviews

DVD und Blu-ray | Safari - Match Me If You Can

Blu-ray
Safari - Match Me If You Can Safari - Match Me If You Can
Blu-ray Start:
31.01.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 109 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Safari - Match Me If You Can Safari - Match Me If You Can
DVD Start:
31.01.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 103 min.

Blu-ray Kritik - Safari - Match Me If You Can

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 3/10


„Safari – Match me if you can“ ist eine Komödie von Rudi Gaul und ist seit 31. Januar 2019 auf DVD, Blu-ray und digital erhältlich. Es geht um verschiedene Singles aus verschiedenen gesellschaftlichen und sozialen Schichten in München, die allesamt auf der Online-Dating-App Safari angemeldet sind. Es entsteht ein Szenario aus vielen unterschiedlichen Rendezvous, die die Wege der Charaktere kreuzen lässt. Junge Leute erleben ihre ersten sexuellen Erfahrungen und etwas ältere Personen einen neuen Frühling.

Tatsächlich...Liebe, nur um einiges weniger intelligent
Der Streifen erinnert in seinem Aufbau stark an „Tatsächlich...Liebe“ (2003). Ihm fehlt jedoch der Charme, die Romantik und die erzählerische Finesse die der Weihnachts-Klassiker ausstrahlte. Außerdem wird hier viel mehr auf die sexuelle Komponente geachtet. Leute springen von einem One-Night-Stand zum nächsten und führen dabei absolut bedeutungslose Gespräche.

Sebastian Bezzel in Safari - Match Me If You Can
Sebastian Bezzel in Safari - Match Me If You Can © Concorde Home Entertainment
Der Film handelt von Nichts
Hier liegt dann auch der Hund begraben. Diese Komödie handelt absolut von überhaupt nichts und ist nicht im geringsten lustig. Vielmehr versucht Rudi Gauls vierter Spielfilm eine Botschaft zu senden, wirft diese aber regelmäßig selbst wieder über den Haufen. Hinzu kommen die unglaublich schlecht inszenierten Figuren, die sich teilweise nicht einmal wiedererkennen, wenn sie nebeneinander stehen. Jene Figuren treffen im Film sehr häufig Entscheidungen, die für den Zuschauer nicht nachzuvollziehen sind. Sei es eine arbeitslose Wohnungssuchende, die sich plötzlich auf einen sogenannten Pick-Up Artist einlässt, nur weil dieser ganz offensichtlich den Familienmensch vorlügt oder Sebastian Bezzels Figur, die sich für ein Sex-Date im eigenen Auto trifft, nur um kurz später ein weiteres bei sich zu Hause während das Kind schläft auszumachen. Es ist in einer Komödie normalerweise üblich, dass die Charaktere (stark) überzogen dargestellt werden. „Safari“ tut dies jedoch mit einer solchen Ignoranz, dass der Zuschauer nicht mehr entscheiden kann, ob er nun Fremdscham oder Wut empfinden soll. Das Ganze endet so plötzlich, dass ganze Handlungsstränge nur noch schnell abgefrühstückt werden und dadurch fast komplett ins Leere verlaufen.

Elisa Schlott in Safari - Match Me If You Can
Elisa Schlott in Safari - Match Me If You Can © Concorde Home Entertainment
Ein Influencer und ein Geek relationshippen 2gether
Das Drehbuch von Friederike Klingholz und Rudi Gaul ist eine Farce! Kein Witz ist auf den Punkt getroffen und es herrscht dauerhaft eine kategorische Sinnlosigkeit in den bewusst bedeutungsschwanger verfassten Monologen. Das schlimmste jedoch sind die ständig auf einen einprasselnden Anglizismen. Natürlich versucht Gaul damit parodistisch auf die im modernen deutschen Wortschatz bereits stark etablierten Anglizismen anzuspielen. Dies gelingt jedoch keineswegs, wenn vollkommen realitätslose Wörter wie „Smombie“ oder „Digitales Detoxing“ oder eben „relationshippen“ verwendet werden. Es gibt Sätze im Film die absolut unverständlich sind. Interessanterweise versucht der Streifen sogar eine Botschaft zu vermitteln, die aufrichtig und wichtig sein könnte. Jene wird aber durch die ständigen Versuche lustig zu sein untergraben.

Schauspielleistung
„Safari“ fehlt es an ernstzunehmenden Schauspielern. Abgesehen von Sebastian Bezzels und Friederike Kempters Leistung schafft es kein Akteur zu überzeugen. Die beiden Darsteller sind ein sehr, sehr weit entfernter Lichtblick am Horizont.

Szene aus Safari - Match Me If You Can
Szene aus Safari - Match Me If You Can © Concorde Home Entertainment
Bild
Am Bild gibt es nichts auszusetzen. Die Kameraarbeit ist größtenteils Standard und es gibt die typischen Drohnenaufnahmen. Die 1080p Auflösung ist sauber.

Ton
Auch beim Ton fällt nichts negatives und nichts positives auf. Alles in allem ordentlich abgemischt.

Extras
Die Extras bestehen im Großen und Ganzen aus Interviews mit den Schauspielern. Dies lässt nicht viel hinter die Kulissen blicken und bewirbt im Endeffekt nur den Film. Außerdem bieten sie keinen Mehrwert. Keine besonders guten Extras.


Fazit:
Was übrig bleibt sind grauenhaft platzierte Produktplatzierungen, eine unlustige Komödie und ein Titellied, welches zugegebenermaßen ins Ohr geht. Das Drehbuch und die stümperhafte Regie machen es schier unmöglich diesen Streifen bis zum Ende auszuhalten. Der Film ist nicht zu empfehlen, egal welche Art von Bewegtbild man bevorzugt. „Safari – Match me if you can“ geht schon fast beleidigend mit dem Kunstwerk Film um. Ich versuche immer positive Dinge an einem Spielfilm zu finden, aber in diesem Fall war das extrem schwer.

by Jan Welsch
Bilder © Concorde Home Entertainment