Runner Runner - Blu-ray

Blu-ray Start: 03.03.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min

Runner Runner Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Als junger und fast mittelloser College-Student verdient sich Richie Furst (Justin Timberlake) beim Online-Pokern recht erfolgreich Geld für sein Studium dazu. Bis er eines Tages bei einem Spiel alles verliert. Richie ist sich sicher, dass er betrogen wurde und reist nach Costa Rica, um den Betreiber der Pokerseite zur Rede zu stellen. Als er jedoch auf Ivan Block (Ben Affleck) und dessen Partnerin Rebecca Shafran (Gemma Arterton) trifft, muss Richie feststellen, dass das Charisma und die Macht von Ivan weiter reichen als gedacht. Ein gefährliches Spiel beginnt….

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1 (Deutsch, Französisch)
Dolby Digital 5.1 (Türkisch)
Untertitel:
Englisch, Deutsch, Französisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Die verlockende Welt des Online-Poker
- Entfallene Szenen
- Original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Runner Runner

Blu-ray
Runner Runner Runner Runner
Blu-ray Start:
03.03.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Runner Runner Runner Runner
DVD Start:
03.03.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 88 min.

Blu-ray Kritik - Runner Runner

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Brad Furman brachte mit „Runner Runner“ im letzten Jahr einen viel versprechenden Thriller in die Kinos, der mit opulenten Hochglanzbildern, einer flotten Inszenierung und hochkarätigem Darstellerensemble eigentlich alle Grundvoraussetzungen für packende Kinounterhaltung zu haben schien. Doch leider handelt es sich aufgrund des enttäuschenden Drehbuches lediglich um einen durchschnittlichen Film, dessen höhere Ambitionen zwar jederzeit spürbar sind, sich aber über die gesamte Spieldauer von 92 Minuten einfach nicht so recht entfalten wollen.

Der Student Richie Furst (Justin Timberlake) muss dringend einen Weg finden, um sein Studium zu finanzieren und benötigt binnen einer Woche ganze 60.000 Dollar. Da kommt ihm eine Online-Poker-Platform gerade recht und verzweifelt investiert er dort seine letzten verbleibenden Rücklagen. Überraschenderweise hat er eine Glückssträhne und gewinnt ein Spiel nach dem anderen – bis er schließlich auf Risiko geht und alles verliert. Doch irgendetwas scheint bei dem System der Seite nicht mit rechten Dingen zuzugehen, weshalb Richie deren Betreiber Ivan Block (Ben Affleck) aufsucht, um ihn zur Rede zu stellen. Dieser wohnt in einer mondänen Villa, führt ein Leben im Luxus und bietet dem Studenten überraschenderweise einen Job an. Fasziniert davon, dass Richie den Spiel-Code durchschaut hat, will er ihn fortan in seine illegalen Geschäfte mit einbeziehen. Allerdings weiß Richie nicht, dass die CIA schon lange ein Auge auf Block geworfen hat...

Zunächst scheint alles in diesem Thriller wunderbar zu funktionieren. Nach dem temporeichen Einstieg ist man als Zuschauer durchaus gespannt, wie sich die Handlung entwickeln wird. Doch sobald die Exposition vorbei ist und der Mittelteil beginnt, nimmt die Qualität in einem solch rapiden Tempo ab, dass man stellenweise nur verwundert mit dem Kopf schütteln kann. Hochglanzlook und Tempo können nicht das Geringste daran ändern, dass es sich bei „Runner Runner“ im Kern um einen enttäuschenden Thriller handelt, dessen Handlung arg konstruiert vor sich hin dümpelt, jederzeit vorhersehbar ist und keine echte Spannung aufkommen lässt. Gleichwohl reißen die tollen Darsteller durch ihre Performance eine ganze Menge heraus und sorgen dafür, dass man trotz der deutlich spürbaren Defizite des Drehbuchs zum Weiterschauen bereit ist. Während Affleck und Timberlake die ein oder andere grandiose Szene absolvieren dürfen, fungiert Gemma Arterton leider lediglich als hübsch anzusehender Blickfang und kann ihr wahres schauspielerisches Talent (unbedingt „Tamara Drewe“ schauen!) daher nie so recht zur Geltung bringen. Leider wird der Film mit zunehmender Spieldauer immer vorhersehbarer, nutzt die sowieso nicht sehr originelle Grundprämisse kaum angemessen aus und präsentiert schließlich das wohl abgedroschendste Filmende des letzten Kinojahres. Das ist in Anbetracht der tollen Grundvoraussetzungen wirklich schade, denn einzelne Sequenzen, inszenatorische Ideen und Dialoge verdeutlichen, wie gut der Film hätte werden können, wenn das Drehbuch intelligenter geschrieben worden wäre. So bleibt es lediglich bei „potentiellen Stärken“, die im Gesamtkontext eben doch nicht so recht begeistern können. Für zwischendurch eignet sich der Film als leichte und optisch ansprechende Unterhaltung allerdings trotzdem.

Auch wenn der Film inhaltlich eher enttäuscht, kommt er auf einer technisch einwandfreien Blu-ray daher, die ein angemessen scharfes Bild und eine tolle Tonqualität zu bieten hat. Zudem sind auch noch einige Extras enthalten, die durchaus interessante Zusatzinformationen liefern, aber etwas üppiger hätten ausfallen können.

Fazit:
Mit „Runner Runner“ hat Brad Furman einen optisch ansprechenden, aber inhaltlich holprigen Hochglanz-Thriller gedreht, der nur den Fans der beiden Hauptdarsteller wirklich zu empfehlen ist.

by Jonas Hoppe
Bilder © 20th Century Fox