Run - Du kannst ihr nicht entkommen - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.01.2021
Digital VoD: 15.01.2021
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min

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Inhalt

Diane (Sarah Paulson) hat ihre 17-jährige Tochter Chloe (Kiera Allen) bislang in völliger Isolation auf dem Land großgezogen und jeden Schritt, den sie seit ihrer Geburt gemacht hat, kontrolliert. Doch als Chloe beginnt, allmählich flügge zu werden und sich um ein College-Platz bewirbt, bekommt die unnatürlich enge Verbundenheit zwischen Diane und ihr immer beängstigendere Züge. Als Chloe zudem herausfindet, dass ihre Mutter viele Geheimnisse vor ihr hat, droht die Lage zu eskalieren…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: LEONINE
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews mit Cast & Crew, B-Roll

Video on demand - Run - Du kannst ihr nicht entkommen

DVD und Blu-ray | Run - Du kannst ihr nicht entkommen

Blu-ray
Run - Du kannst ihr nicht entkommen Run - Du kannst ihr nicht entkommen
Blu-ray Start:
15.01.2021
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Run - Du kannst ihr nicht entkommen Run - Du kannst ihr nicht entkommen
DVD Start:
15.01.2021
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

Blu-ray Kritik - Run - Du kannst ihr nicht entkommen

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Sarah Paulson gehört zu den vielseitigsten Schauspielerinnen in Hollywood und wird auch gerne manchmal als "Queen des Fernsehens" oder die "Muse" von Ryan Murphy bezeichnet. Sobald sie für eine TV-Serie unterzeichnet kann man eigentlich davon ausgehen, dass sie auch für mehrere TV-Preise nominiert wird. Sie wurde in ihrer Karriere schon für sieben Emmys nominiert und konnte den begehrten TV-Preis einmal gewinnen, und zwar für ihre Darbietung der Marcia Clark in "American Crime Story", kreiert von Ryan Murphy. Aber auch in Filmen ist wieder öfters zu sehen und darf dort auch ihr Schauspieltalent zur Schau stellen. Sie spielte beispielsweise in Prestige-Filmen wie "12 Years a Slave" und "Carol" mit. In "Run" zeigt sie sich wieder von ihrer verrückten Seite und auch der Film ist recht solide ausgefallen, hätte aber besser sein können.

Sarah Paulson in Run
Sarah Paulson in Run © LEONINE
Aneesh Chaganty saß auf dem Regiestuhl und hat zusammen mit Sev Ohanian das Drehbuch geschrieben. Chaganty hat in seiner Karriere einige Kurzfilme gedreht, bevor er mit "Searching" die Chance gab, sein Regiedebüt zu geben. Der Indie-Thriller hat weltweit 76 Millionen Dollar eingespielt und war ein voller Erfolg, eine Fortsetzung befindet sich derzeit in Entwicklung. Das lag aber nicht nur an dem originellen Konzept, sondern auch an Chaganty's flotter Inszenierung, die dafür sorgte, dass der Zuschauer nicht zum Entspannen kam. Auch "Run" kann in diesem Bereich überzeugen und ist handwerklich einwandfrei umgesetzt. Das Problem ist aber das Drehbuch, welches zwar mit einer interessanten Prämisse aufwarten kann, doch leider lässt sich der Film von vornherein viel zu leicht in die Karten blicken, sodass sämtliche Überraschunen vorhersehbar sind.

Diane hat ihre 17-jährige Tochter Chloe bislang in völliger Isolation auf dem Land großgezogen und jeden Schritt, den sie seit ihrer Geburt gemacht hat, kontrolliert. Doch Chloe möchte ihre Flügel ausstrecken und beginnt, sich nach Colleges umzusehen, denn sie möchte in einer anderen Stadt studieren. Das schmeckt Diane aber überhaupt nicht. Als Chloe zudem herausfindet, dass ihre Mutter viele Geheimnisse vor ihr hat, droht die Lage zu eskalieren und sie versucht zu fliehen. Sarah Paulson und Kiera Allen als Mutter-Tochter Gespann sind hervorragend und tragen den Film mit Leichtigkeit. Paulson demonstriert dabei wieder einmal ihre Range und zeigt, dass sie wirklich jeden Charakter darstellen kann. Der Rest der Besetzung ist gut, wird aber von Paulson und Allen, die ebenfalls überzeugend spielt, überschattet.

Kiera Allen in Run
Auchproduziert © LEONINE
"Run" erinnert etwas an die Serie "The Act", die von Hulu veröffentlicht wurde. In der Show verkörperte Patricia Arquette eine Mutter mit Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom verkörpert. Menschen mit diesem Syndrom fügen ihren Kindern gezielt Schaden zu, um sich dann liebevoll um sie zu kümmern. Das ist im Film auch interessant dargestellt, nur wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, wenn man die Handlung aus zwei Perspektiven, nämlich der Mutter und der Tochter, erzählt hätte. Der Regisseur kann aber Spannung erzeugen, indem sich der Plot die meiste Zeit nur in dem Haus der Familie abspielt. Das beengte Setting kreiert eine dichte Atmosphäre, die zu gefallen weiß. Die Kamera liefert da tolle Bilder ab und leistet gute Arbeit. Es gibt aber auch einige Schwächen wie zum Beispiel das Skript, denn der Zuschauer wird zu keinem Zeitpunkt überrascht und die Twists sieht man schon meilenweit voraus.

Run: Diane (Sarah Paulson)
Run: Diane (Sarah Paulson) © LEONINE
Bild
Das Bild präsentiert sich sehr modern und klar, verfügt über eine gute Detaillierung und einen gelungenen Schwarzwert, der vor allem bei den dunkeln Szenen dafür sorgt, dass nichts verloren geht.

Ton
Pegelstark und glasklar präsentiert sich die akustische Umsetzung des Films, jedoch spart man ziemlich mit Surround-Effekten. Ein Großteil der Abmischung ist relativ front-lastig geraten, was aber auch nicht schlecht ist, da man so die Dialoge sehr gut verstehen kann.

Bonus:
Es gibt Interviews mit dem Cast und der Crew sowie einen B-Roll, die man sich mal anschauen kann.


Fazit:
"Run" ist ein solider Thriller mit guter Inszenierung und kann auch mit den schauspielerischen Leistungen punkten, leidet aber an den Schwächen des Drehbuchs.


by Denizcan Sürücü
Bilder © LEONINE




Run - Du kannst ihr nicht entkommen - Trailer