RoboCop - Blu-ray

Blu-ray Start: 31.01.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min

RoboCop Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Ein Toter jagt seinen eigenen Mörder. Der ermordete Cop Alex Murphy (Peter Weller) wird in einem stahlharten Roboterkörper zu neuem, künstlichen Leben erweckt. Halb Mensch halb Maschine, sorgt er endlich für Sicherheit in den Straßen von Detroit, die in Verbrechen, Gewalt und Chaos zu versinken drohen. Doch aus RoboCop, dem Kämpfer für Gerechtigkeit, wird ein gnadenloser Rächer, als die Erinnerung an sein früheres Leben zurückkehrt und er herausfindet, wer hinter dem brutalen Polizistenmord steckt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1 (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Diskussion mit den Machern vom Film
- Fleisch und Stahl: Die Entstehung von RoboCop
- Featurette: Die Dreharbeiten (1987)
- Featurette: Making- of (1987)
- Storyboards mit Kommentar von Animator Phil Tippett
- Entfallene Szenen
- Die Schurken des alten Detroits
- Spezialeffekte damals und heute
- RoboCop: Die Entstehung einer Legende
- Paul Verhoevens Cameo- Auftritt
- Audiokommentar von Regisseur Paul Verhoeven, Autor Ed Neumeier und geschäftsführendem Produzenten Jon Davison
- Original Kinotrailer
- TV-Spot

DVD und Blu-ray | RoboCop

Blu-ray
RoboCop RoboCop
Blu-ray Start:
31.01.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
RoboCop RoboCop
DVD Start:
06.06.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 89 min.

Blu-ray Kritik - RoboCop

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Man könnte fast vermuten, dass dahinter System steckt: Pünktlich zum Kinostart des Science-Fiction-Spektakels „RoboCop“ am 06. Februar erscheint das zugrunde liegende Original aus dem Jahr 1987 erstmals auf Blu-ray, nachdem der zu seiner Erscheinungszeit viel diskutierte Streifen vorzeitig aus dem Index gelöscht wurde und somit erstmals ungeschnitten mit einer FSK 18-Freigabe in Deutschland erscheint.

Detroit in nicht allzu ferner Zukunft: Die Stadt ist der Gewalt verfallen, weshalb der alles beherrschende Superkonzern OCP nach einer effizienten Lösung sucht, seine Untergebenen unter Kontrolle zu bekommen. Man denkt an einen Roboter, doch wirklich ausgereifte Modelle scheint es nicht zu geben. Bis eines Tages der Polizeibeamte Alex J. Murphy (Peter Weller, „Star Trek: Into Darkness“) bei einem Einsatz ums Leben kommt. Findige Wissenschaftler bemächtigen sich der Leiche Murphys und bauen einen geheimen Roboter-Polizisten, der zu einem vollen Erfolg wird. Außer Murphys Kollegin Anne Lewis (Nancy Allen, „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“) scheint jedoch keiner den Verdacht zu hegen, dass sich unter der Rüstung ein Mensch befindet, den OCP schamlos für seine eigenen Zwecke ausnutzt…

Die Produktion von „RoboCop“ gestaltete sich 1987 als durchaus ermüdend, denn man war lange nicht dazu im Stande, einen Regisseur für den Stoff zu finden. Doch schlussendlich entschied sich Paul Verhoeven dazu, mit „RoboCop“ sein Debüt in den USA zu geben, auf dessen Erfolg unter anderem noch die Filme „Starship Troopers“ und „Total Recall“ folgen sollten, wovon letzterer erst jüngst ein amerikanisches Remake erhielt.
Dabei liefert der Science-Fiction-Klassiker einen dystopischen Staat ab, der nicht nur das amerikanische Leben der 1980er-Jahre satirisch darstellt und durch den Dreck zieht, sondern auch mit einer Action bepackten Story aufzutrumpfen weiß. Zusätzlich liefert der Film für sein Alter und die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel erstklassige Trickeffekte ab, die unter anderem für einen Oscar nominiert wurden. Das größte Highlight des Films ist allerdings RoboCop selbst, der in seiner Rüstung schon fast einem Superhelden gleicht. Dabei gehörte zum Filmstart von „RoboCop“ besonders die explizite Gewaltdarstellung zu den umstrittensten Themen des Streifens, die aus heutiger Sicht zwar auch immer noch heftig ist, allerdings mit „Saw“ und Co. nicht mithalten kann. Somit ist die Streichung vom Index gerechtfertigt, wenn nicht längst überfällig.

Die Bildqualität der Blu-ray bewegt sich auf mittlerem Niveau. Abzug in der B-Note gibt es für das recht offensichtliche Filmkorn und die auftretende Unschärfe, die sich besonders in dunklen Szenen (wie in der Disco-Szene) eingeschlichen hat.
Während der englische O-Ton in DTS-HD Master Audio 5.1 vorliegt, können deutsche Kunden sich auf eine deutsche 5.1 DTS-Spur freuen. Beide wirken allerdings ein wenig blechern und sind nicht besonders basslastig, doch im Vergleich mit der DVD lässt sich eine leichte Besserung heraushören.
Die Extras fallen umfangreich aus: Neben einer Diskussion mit den Machern des Films aus dem Jahr 2012 (circa 43 Minuten lang), enthält die Disc zudem ein 37-minütiges Feature über die Entstehung von RoboCop, sowie ein Blick auf die Dreharbeiten (circa 8 Minuten). Außerdem bietet die Blu-ray noch ein acht-minütiges Making of, diverse Storyboards, rund drei Minuten entfallene Szenen, ein Feature über die Schurken von Detroit (circa 17 Minuten), sowie ein überaus sehenswerter Vergleich der damaligen Spezialeffekte mit der heutigen Technik. Zusätzlich kann man sich noch für ein Audiokommentar entscheiden.

Fazit: Auch mehr als 25 Jahre nach seiner Erstaufführung kann „RoboCop“ Science-Fiction-Fans immer noch begeistern und ist nun erstmals als Direcotr’s Cut auf Blu-ray zu sehen, zusammen mit einem Haufen interessanter Extras! Die wohl beste Vorbereitung für das Remake.

by Yannik Riedl
Bilder © 20th Century Fox