Ride - Blu-ray

Blu-ray Start: 29.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 76 min

Ride Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

James träumt von einer Schauspielkarriere und hält sich als Fahrer für einen Taxi-Share-Anbieter in L.A. über Wasser. Sein erster Fahrgast an diesem Abend ist die attraktive Jessica, die er zu einer Party bringt. Nur ungern lässt er die Schöne wieder aussteigen, doch sein nächster Passagier wartet schon. Es ist der charismatische Bruno, der nicht nur mit Geld um sich wirft, sondern James auch dazu überredet, zurückzufahren und Jessica zu einer wilden Fahrt durch die Stadt einzuladen. Tatsächlich stimmt Jessica zu, doch kaum hat sich das Trio auf den Weg gemacht, zieht Bruno eine Waffe und offenbart, was er unter Spaß versteht. Für James und Jessica beginnt ein Albtraum.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Weltkino
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Ride

Blu-ray
Ride Ride
Blu-ray Start:
29.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 76 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Ride Ride
DVD Start:
29.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 73 min.

Blu-ray Kritik - Ride

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 9/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Ride ist eine US-amerikanischer Thriller von Autor und Regisseur Jeremy Ungar aus dem Jahr 2018, der es allerdings erst Ende März 2019 hier zu Lande auf Blu-Ray und DVD geschafft hat. In Hauptrollen zu sehen sind Bella Thorne (Scream The Series, I Still See You), Jessie T. Usher (Independence Day 2) und Will Brill (The Eyes of my Mother).

RIDE: Bella Thorne, Jessie T. Usher
RIDE: Bella Thorne, Jessie T. Usher © Weltkino Filmverleih GmbH
James (Jessie T. Usher) ist ein gescheiterter Theaterschauspieler, der sich seinen Lebensunterhalt als Nachtchauffeur in Los Angeles verdient. Bei dieser Art Job lernt man, wenn auch nur flüchtig, eine Vielzahl an unterschiedlichen Persönlichkeiten kennen; Mal mehr und mal weniger angenehmer Natur. Eines Freitagabends hat er das Glück der jungen, bezaubernden Jessica (Bella Thorne) zu begegnen, die sich nach zögerlichen Annäherungsversuchen gut mit James versteht. Schlussendlich lädt sie ihn sogar ein, nach seinem Feierabend auf die Party zu kommen, zu der er sie gerade fährt. Aufgrund seiner Arbeitsbedingungen kann James nicht fest zu sagen, verspricht aber hoch und heilig über das Angebt nachzudenken. Wenig später stellt ein weiterer Fahrgast mit dem sonderbaren Namen Bruno (Will Brill) eine Anfrage auf eine Fahrt, die James selbstverständlich annimmt. Am Zielort angekommen stellt sich Bruno als einfältiger und leicht penetranter Fahrgast heraus, der zudem auch selbst nicht zu wissen scheint wo er eigentlich hin möchte und die Fahrt mit einem Kaffee beginnen lässt um sich dabei zu überlegen welches Ziel er hat. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bekommen die Beiden doch noch einen Draht zueinander und haben sogar so etwas wie Spaß, bis Bruno von seiner scharfen Vorgängerin Jessica Wind bekommt und vorschlägt sie abzuholen um zu dritt einen drauf zu machen. Ab dem Moment beginnt alles aus den Fugen zu geraten und sowohl James als auch Jessica geraten in höchste Lebensgefahr.

RIDE: Will Brill
RIDE: Will Brill © Weltkino Filmverleih GmbH
Bei einer Laufzeit von nur 76 Minuten und einer vielversprechenden Vorschau erwartet man ein rasantes Tempo, bei dem sich nicht groß mit Vorreden aufgehalten wird und es im Null Komma Nichts zur Sache geht. Allein schon bei diesem ersten Kriterium wird der durch den actiongeladenen Trailer angefixte Zuschauer maßlos enttäuscht. Die ersten 35 Minuten gehen sehr subtil von statten und lassen sich ordentlich Zeit um Hauptcharakter James, hier wunderbar einfühlsam gespielt von Jessie T. Usher, vorzustellen und Zeuge seines ersten Aufeinandertreffens mit der ebenso schönen wie intelligenten Jessica (Bella Thorne) zu werden. Diese Einleitung wäre bei einer längeren Laufzeit und einer tieferen Geschichte definitiv gelungen, nimmt aber dem Film das nötige Maß an Tempo. Im zweiten Drittel konzentriert sich Ungar auf die Konstellation James/Bruno, die beinahe ausschließlich im Auto spielt und somit eine Art Kammerspielcharakter bekommt, der aber nicht so Recht als solcher seine Wirkung erzielt.

RIDE: Bella Thorne
RIDE: Bella Thorne © Weltkino Filmverleih GmbH
Das immer permanent unangenehme Verhalten von Bruno gegenüber James schlägt sich zwar spürbar auf die Empfindung des Betrachters nieder, aber nie in dem Ausmaß wie es ein gut gemachtes Kammerspiel wie Kidnapped 2010 oder Eden Lake zu erzeugen vermag. Bruno (Will Brill) beschränkt sich auf unterschwellige Sticheleien und indirekte Beleidigungen. Als Nächstes bringt er James dann mit unlogischer Argumentation dazu Jessica von der Party abzuholen um sich den beiden dann selbst als Fahrer anzubieten. Ein weiteres Logikloch, dass aber in Relation zu den anderen schier unzählbaren nicht groß ins Gewicht fällt. Im letzten Drittel dann entwickelt sich die Stimmung unter der ungleichen Fahrgemeinschaft zu einer Aneinanderreihung von Unstimmigkeiten, auf die ich, um spoilerfrei zu bleiben, nicht weiter eingehen möchte, die aber das Seherlebnis deutlich schmälern und beinahe gegen Null sinken lassen. Das Ende wirkt abrupt, unbefriedigend und dazu noch vollkommen einfallslos. Auffällig ist, dass Jessie T. Usher den gesamten Film quasi allein tragen muss, da Bella Thornes Rolle zu unausgereift und uninteressant zu gleichen Teilen ist und Will Brill als Antagonist nicht böse genug wirkt und dessen Motiv zudem noch völlig sinnfrei erklärt wird.

RIDE: Jessie T. Usher
RIDE: Jessie T. Usher © Weltkino Filmverleih GmbH
Bild: Das Bild (1080p High Definition im Format 2.35:1) bietet in jeder Hinsicht alles, was sich für einen Film des 21. Jahrhunderts gehört: Saubere, gestochen scharfe Konturen, satte Farben und eine Kameraführung, der man folgen kann ohne einen epileptischen Anfall zu bekommen. Sichtbare Körnung oder andere Verschmutzungen sind nicht zu erkennen und auch sonst gibt es keinen Grund zur Beantstandung.

Ton: Der Ton ist vorhanden in zwei Audiospuren (deutsch und englisch DTS-HD 5.1) und bietet einen voluminösen Surround Sound, der aber an der Krankheit fast aller neumodernen Filme leidet: Das Lautstärkenverhältnis von gesprochener Sprache zu den Effekten passt hinten und vorn nicht und kann leider nur durch das permanente Lauter-Leiser stellen in den Griff bekommen werden.

Extras: Extras gibt es keine.


Fazit:
Ich war nach dem ersten Erscheinen des Trailers mehr als scharf darauf den fertigen Film zu Gesicht zu bekommen, da er sich auf den ersten Blick positiv von der Masse abzusetzen schien. Selten hab ich mich so getäuscht: Der Trailer beinhaltet jede einzelne interessante Szene aus dem Film bietet somit bis auf das mindestens genauso enttäuschend ausfallende Ende und diverses Füllmaterial nichts neues. Leider wieder einmal ein Beispiel für unvorteilhafte Promotion. Manches Mal ist weniger eben doch mehr.

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by Christoph Berger
Bilder © Universum Film / Weltkino