Reclaim - Auf eigenes Risiko - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.05.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min

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Inhalt

Das junge Paar Steven und Shannon beschließt, das haitianische Waisen-Mädchen Nina zu adoptieren und reist dafür nach Puerto Rico, um die letzten Details zu klären. Alles scheint perfekt und die frischgebackenen Eltern warten nur noch auf die Ausreisedokumente ihrer neuen Tochter. Doch dann verschwindet Nina spurlos und auch das Adoptionsbüro existiert nicht mehr. Allmählich begreifen die beiden, dass auch der Fremde Benjamin, der dem Paar scheinbar zufällig am Strand begegnet ist, seine Finger mit im Spiel hat. Schnell entwickelt sich die Suche für alle Beteiligte zu einem Kampf ums nackte Überleben ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Behind The Scenes

DVD und Blu-ray | Reclaim - Auf eigenes Risiko

Blu-ray
Reclaim - Auf eigenes Risiko Reclaim - Auf eigenes Risiko
Blu-ray Start:
15.05.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Reclaim - Auf eigenes Risiko Reclaim - Auf eigenes Risiko
DVD Start:
15.05.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - Reclaim - Auf eigenes Risiko

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 4/10


Ein mancher mag sich noch an die Zeit zurückerinnern, in der John Cusack noch nicht als traurige Marionette durch die Szenen verschlafener B-Movies schlurfte, sondern sein schauspielerisches Können in preisgekrönten Filmen wie „Being John Malkovich“ oder „High Fidelity“ zum Besten gab. Kaum zu glauben, dass seitdem über 15 Jahre vergangen sind. So sieht man Cusack seit neustem im Thriller „Reclaim – Auf eigenes Risiko“ (OT: „Reclaim“), der in Deutschland am 15. Mai direkt auf DVD und Blu-ray erscheint.

Steven (Ryan Philippe, „Der Mandant“) und Shannon (Rachelle Lefevre, „Homefront“) wünschen sich nichts sehnlicher, als ein gemeinsames Kind. Nach einem schweren Autounfall ist Shannon allerdings zeugungsunfähig, weshalb sie sich für eine Adoption entscheiden. Eine Reise nach Puerto Rico soll die letzten Details der kostspieligen Adoption klären und zudem die neue Familie erstmals vereinen. Doch nach wenigen glücklichen Tagen im tropischen Paradies verschwindet ihre Adoptivtochter plötzlich spurlos und es beginnt eine schonungslose Hetzjagd, deren Ziel Steven und Shannon sind. Ohne es zu wissen, hat sich das Paar in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel begeben.

Wer dachte, Cusacks Darbietung in „The Numbers Station“ sei das Ende der Fahnenstange gewesen, der irrt sich gewaltig. Denn in Alan Whites „Reclaim“ beweist der gebürtige Amerikaner, dass er mittlerweile nicht einmal mehr in B-Movies auftreten sollte. Von vorneherein kennt Cusack lediglich einen Gesichtsausdruck, der auswendig einstudierte Phrasen von sich gibt, die weder erschreckend noch furchteinflößend wirken. Genau das sollten sie allerdings aus dem Munde des Antagonisten, der angeblich auch brutal morden kann. Es mag sein, dass „Reclaim“ ihm von Beginn an nicht viel Potenzial bietet, doch wird dadurch nur seine Rollenwahl in Frage gestellt.

Auch der restliche Cast des überaus langweiligen Thrillers erweist sich als ein Reinfall. Alle bewegen sie sich mehr oder weniger unauffällig durch den tristen Streifen; vermutlich in der Hoffnung, nicht weiter aufzufallen. Es bedarf keines detektivischen Gespürs, um den Plot von „Reclaim“ bereits nach fünf Minuten zu durchschauen, weshalb die folgenden 90 Minuten dem Zuschauer weder Freude noch Spannung bescheren. Im Gegenteil: Die einfältige, in keinem Fall neue Geschichte wäre besser in einen Kurzfilm gepackt worden, um die elend wirkenden Längen zu vermeiden. Im Rückblick betrachtet verwundert es keinesfalls, dass der Film weder in den USA noch in Deutschland im Kino zu sehen war. Was allerdings verwundert, ist die Tatsache, dass Menschen viel Geld bezahlt bekommen, um solchen Schund nicht nur zu schreiben, sondern leider auch noch auf Film zu bannen.

Das Bild (im Format 1.85:1) der Blu-ray ist meistens sehr scharf und weist nur sehr selten ein feines Filmkorn auf. Allerdings fügt sich auch die Optik des Films in die Machart ein; sie wirkt ebenfalls sehr billig und erinnert an Videorecorder aus dem Privatgebrauch. Zwar liegt der Ton (englisch und deutsch) im Format DTS-HD Master Audio 5.1 vor, doch verglichen mit dem Potenzial dieser Abmischung werden hier die Vollen keinesfalls ausgeschöpft. Die Dialoge klingen teils blechern, die Soundeffekte wirken lächerlich.
Als einziges Extra erlaubt die Disc einen kurzen Blick hinter die Kulissen. Immerhin besitzt die Amaray ein Wendecover, was es zu loben gilt.


Fazit:
Langweilige Durchschnittskost, die ihren (einst) renommierten Cast in einer plumpen und vorhersehbaren Story verheizt.

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by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film