Rampart - Cop außer Kontrolle - Blu-ray

Blu-ray Start: 07.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min

Rampart - Cop außer Kontrolle Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

"Ich bin kein Rassist, ich hasse alle Menschen gleich." erklärt Officer Dave Brown dem Mann von Internal Affairs. Brown ist ein richtig mieser Typ. Er säuft im Dienst, wirft Pillen ein wie Schokodrops, droht, prügelt und bricht Gesetze, wie es ihm gerade passt. Aber als Cop hält er die Straßen von LA frei von kriminellem Ungeziefer, damit seine beiden Töchter und viele andere brave Bürger in Sicherheit leben können. So war es immer schon und das ist auch völlig ok - in seinen Augen. Doch eines verdammten Tages flimmern die Bilder, wie Brown einen Verdächtigen fast totschlägt, über alle TV-Sender. Eine der vielen Videokameras in der Stadt hat alles dokumentiert. Und was das krisengeschüttelte LA Police Department gerade gar nicht brauchen kann, ist ein prügelnder Cop …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, SH*T DAVE BROWN SAYS, Interviews mit Cast & Crew, Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Rampart - Cop außer Kontrolle

Blu-ray
Rampart - Cop außer Kontrolle Rampart - Cop außer Kontrolle
Blu-ray Start:
07.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Rampart - Cop außer Kontrolle Rampart - Cop außer Kontrolle
DVD Start:
07.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

Blu-ray Kritik - Rampart - Cop außer Kontrolle

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 3/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 3/10


In dicken Lettern prangert auf dem Blu-ray Cover des Cop-Dramas „Rampart“: „Von James Ellroy, dem Autor von ‚L.A. Confidential‘“. Ellroy, bekannt für resolute Ausarbeitung der Charakterzüge seiner Protagonisten, lässt die Erwartungen an „Rampart“, unter anderem mit Woody Harrelson und Sigourney Weaver besetzt, enorm steigen. Doch hält die Werbefloskel, was sie suggeriert?

Los Angeles, 1999: Dave Brown (Woody Harrelson) ist ein Polizist der Rampart Division, dem man lieber nicht über den Weg laufen möchte. Der rassistische, notorisch gewalttätige Misanthrop ist seit einem Mord an einem vermeintlichen Vergewaltiger für seine Wutausbrüche berüchtigt. Als er eines Tages in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, schlägt er den Verantwortlichen brutal zusammen und wird dabei gefilmt. Sein Ruf eilt ihm nun vollends voraus und er wird von Kyle Timkins (Ice Cube), der für die Staatsanwaltschaft arbeitet, beschattet. Der nächste Fehltritt geschieht bald, woraufhin sich das Netz aus Drogen, Sex und Gewalt enger zieht.

„Cop außer Kontrolle“ – so die 08/15-Unterschrift des Titels. So klischeehaft diese Betitelung schon klingt, so verläuft auch der Film. Nach einer klar strukturierten, eingängigen Exposition verliert sich „Rampart“ in einem kruden Mix aus oberflächlicher Charakterstudie und gegenstandsloser Gewalt.
Auf den ersten Blick mag die ausgefahrene Story trotzdem Potenzial bieten, doch da jeglicher Spannungsbogen fehlt, grenzt es fast an eine Frechheit, diesen Film auch nur annähernd mit „L.A. Confidential“ in Verbindung zu bringen. Den vermeintlich größten Fehler begeht „The Messenger“-Regisseur Oren Moverman, indem es ihm gelingt, einen Film zu drehen, der nicht eine einzige Person enthält, mit der sich der Zuschauer identifizieren will; deren Entwicklung Empathie beim Betrachter auslösen könnte. Überladen mit Stereotypen verfehlt „Rampart“ seine Ursprungsidee als kompromissloses Portrait einer gescheiterten Autoritätsfigur meilenweit und endet als Erwartungen enttäuschender billiger TV-Verschnitt.
Daran kann auch die B-Promi-Besetzung nicht viel ändern, wobei es vor allem „Alien“-Ikone Sigourney Weaver gut täte, ihren Frühruhestand zu akzeptieren, sodass ihr Fehltritte, wie zuletzt in „The Cold Light of Day“, in Zukunft erspart bleiben.
Die öde dahinplätschernde Story erreicht ihren banalen und inhaltslosen Höhepunkt mit dem abrupten Ende des Films, das den Zuschauer eiskalt zurück lässt und mit einer Vielzahl unvollendeter Erzählstränge abermals enttäuscht.

Immerhin weiß man bei Ascot Elite wohl noch, wie ein anständiges Blu-ray-Bild auszusehen hat, dass im Verhältnis zum Filminhalt überdurchschnittlich gut ausfällt. Gleiches lässt sich aber nicht vom Ton behaupten, denn wie so oft grenzt die deutsche Synchronisation an ein Desaster. Nicht nur, dass alles viel zu sehr nach schlechtem Tonstudio klingt, man hat sich leider endgültig darauf festgelegt, Steve Buscemi weiterhin mit seiner „Spongebob“-Synchronisationsstimme zu versehen. Das ist einfach nur nervig.

Die Extras, ein 28-minütiges Making-of und diverse Interviews, sind recht interessant, wenn auch substanzlos. Den Zusatz „Sh*t Dave Brown says“ kann man sich hingegen getrost sparen – dabei handelt es sich lediglich um einen Zusammenschnitt von Harrelsons Szenen.

Fazit: „L.A. Confidential“ scheint ein positiver Ausrutscher James Ellroys gewesen zu sein, denn „Rampart“ strotz nur so vor Eindimensionalität und abgenutzten Storyansätzen. Dem Film fehlt es trotz seiner Vielzahl an Charakteren nicht nur an Dramatik, sondern auch an einem roten Faden. Hier stimmt die Chemie nicht!

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by Yannik Riedl
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment