Prometheus - Dunkle Zeichen - Blu-ray

Blu-ray Start: 07.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 124 min

Prometheus - Dunkle Zeichen Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Regisseur Ridley Scott kehrt zu dem Genre zurück, das er mit ‚Alien‘ und ‚Blade Runner‘ mitgeprägt hat. In PROMETHEUS – DUNKLE ZEICHEN geht eine Forschergruppe (u.a. Charlize Theron, Noomie Rapace, Michael Fassbender,) Hinweisen auf die Ursprünge menschlichen Lebens nach, die sie auf eine spannende und gefährliche Reise zu den dunkelsten Ecken des Universums führt. Dort müssen sie sich einem schrecklichen Kampf stellen, um die Zukunft der Menschheit zu retten...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Ungekürzte Kinofassung
- Kommentar von Regisseur und Produzent Ridley Scott
- Kommentar von Drehbuchautor Jon Spaihts sowie von Drehbuchautor und ausführendem Produzent Damon Lindelof
- Die Peter Weyland Akten
- Entfallene und alternative Szenen, inklusive einem alternativen Anfang und Ende
- "Second Screen"-App

DVD und Blu-ray | Prometheus - Dunkle Zeichen

Blu-ray
Prometheus - Dunkle Zeichen Prometheus - Dunkle Zeichen
Blu-ray Start:
07.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 124 min.

zur Blu-ray Kritik
Prometheus - Dunkle Zeichen (Collectors Edition) Prometheus - Dunkle Zeichen (Collectors Edition)
Blu-ray Start:
07.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 124 min.
DVD
Prometheus - Dunkle Zeichen Prometheus - Dunkle Zeichen
DVD Start:
07.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 118 min.

Blu-ray Kritik - Prometheus - Dunkle Zeichen

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 10/10
Gesamt: | 8/10


Vor über 30 Jahren verhalf „Alien“ Regisseur Ridley Scott zu Weltruhm und entfachte einen neuen Hype um das Thema Außerirdische. Dieses Jahr hat sich der Erfolgsregisseur nun seinem Wunschprojekt „Prometheus“ gewidmet, welches sich von einem ursprünglich geplanten Prequel zu einer eigenständigen Geschichte entwickelt hat, die es nun auf Blu-ray und DVD gibt.

Mit von der Partie sind diverse Hollywoodgrößen, die dem 130 Millionen-Dollar-Projekt das gewisse Flair verleihen: Angefangen bei der jungen Schwedin Noomi Rapace, bekannt aus der (Originial-) „Millenium“-Trilogie, über den deutschen Erfolgsexport Michael Fassbender, „The Wire“-Darsteller Idris Elba, Charlize Theron, bis hin zu „Memento“-Star Guy Pearce. Damon Lindelof, einer der Autoren von „Cowboys & Aliens“, ist am Drehbuch beteiligt. Er besitzt schon langjährige Erfahrung hinter der Kamera, welche er bei der TV-Serie „Lost“ gesammelt hat.

Zwar betitelt Regisseur Scott sein neuestes Werk als eigenständigen Film, doch aufgrund der zahlreichen Parallelen zu seinem Durchbruchsklassiker zwängt sich ein Vergleich zu „Alien“ geradezu auf. Das wird auch an der Story ersichtlich:
Ein knappes Dutzend Wissenschaftler steuert mit ihrer Raumfähre „Prometheus“ einen erdähnlichen Planeten an, der in den Weiten des Universums liegt. Sie erhoffen dort auf extraterrestrisches Leben zu stoßen, welches zur Erklärung des Ursprungs der Menschheit beisteuern könnte. Nach einem ersten Kontakt müssen alle Beteiligten jedoch schnell einsehen, dass die Mission ein folgenschwerer Fehler war – ein fataler Kampf auf Leben und Tod beginnt, der die ganze Menschheit bedroht.

Ein wenig später als unsere europäischen Nachbarn erhalten nun auch wir die Möglichkeit, „Prometheus“ im Heimkino zu bestaunen. Die Freude darüber ist allerdings gespalten:
Während „Prometheus“ in puncto Optik visuell überaus beeindruckend und handwerklich sehr gut inszeniert wurde, scheitert die Story an den zu hohen Erwartungen der Fans.
Der guten Schauspielleistung zum Trotz sind die zahlreichen Parallelen zur „Alien“-Saga schlichtweg nicht zu übersehen. Da „Prometheus“ jedoch ein eigenständiges Werk darstellen soll, empfindet sie der Zuschauer als dreistes Plagiat und Zeugnis von Ideenarmut.
Nichtsdestotrotz liefert besonders Noomi Rapace, welche ohne ihr Punkoutfit nur schwer wiederzuerkennen ist, eine Glanzleistung ab, die in ihrer Verkörperung stark an Sigourney Weavers Paraderolle der Ripley in „Alien“ erinnert. Neben der Schwedin entpuppt sich Michael Fassbender als perfekte Wahl für den Androiden David, welchen er bravourös verkörpert.
Das auffälligste Merkmal des Films ist seine gemächliche Erzählweise, die sich mit ihrem gedrosselten Tempo stark von modernen Vergleichsfilmen abhebt. Es entsteht eine authentische und bedrückende Atmosphäre, die für den einen oder anderen Actionfanatiker etwas ungewohnt sein mag, doch der Old-School-Charme tut dem Genre gut!

Das Bild ist kristallklar und sorgt für angenehme Unterhaltung. Man kann auch getrost auf die 2D-Version zurückgreifen, denn die 3D-Gestaltung des Films befriedigt einzig und allein den kommerziellen Charakter des Werkes - es ist und bleibt allerdings überflüssig.
Auch der Ton überzeugt besonders im Originalformat, denn dort liegt die Tonspur im 7.1 vor. Der deutsche Ton hingegen liegt nur als DTS vor und lässt ein wenig Tiefe vermissen.

Dank einer Bonus-Disc sind die mehrstündigen Extras sehr umfassend und liegen größtenteils auch in HD vor. Hintergrundwissen en Masse ist somit jedenfalls garantiert.

Fazit: Fesselnde Unterhaltung, die durch ihre Betitelung als eigenständiges Projekt allerdings wie eine abgehalfterte Kopie wirkt. Wer in „Prometheus“ jedoch eine Mischung aus Reboot und Prequel sieht, dem sei ein spannender und dank starker Retro-Perspektive visuell beeindruckender Filmabend garantiert. Die Option auf einen schon bestätigten zweiten Teil ist schlichtweg überflüssig.

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by Yannik Riedl
Bilder © 20th Century Fox