Power Rangers - Blu-ray

Blu-ray Start: 03.08.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 124 min

Power Rangers Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

5 Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Jason (Dacre Montgomery), Kimberley (Naomi Scott), Billy (RJ Cyler), Trini (Becky G.) und Zack (Ludi Lin) haben nichts weiter gemeinsam, als auf dieselbe High School im Städtchen Angel Grove zu gehen. Als Jason und Billy durch Zufall auf etwas stoßen, das sie für uralte Fossilien halten, erwecken sie eine außerirdische Macht, die die Menschheit auslöschen will. Die Ereignisse überschlagen sich und schweißen die fünf Teenager zusammen, als sie plötzlich auf unerklärliche Weise Superkräfte besitzen! Dass ihre neu erworbenen Fähigkeiten nicht nur ein Spiel sind, stellt sich schnell heraus, als ihnen Zordon, der einstige Red Ranger als Hologramm erscheint. Von ihm erfahren sie, dass die Außerirdische Rita Repulsa (Elizabeth Banks) mit ihrer Alien-Armee einen Angriff auf die Erde plant. Um die Welt retten zu können, müssen die fünf nun innerhalb weniger Tage lernen, was normalerweise Jahre dauert: echte Power Rangers zu werden!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch, Englisch (Dolby Atmos)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar mit Regisseur Dean Israelite & Drehbuchautor John Gatins, Musikvideo, Deleted Scenes, Outtakes, Trailer (mit Audiokommentar von Regisseur Dean Israelite), Teaser, Wendecover Exklusiv auf der Blu-ray: Dokumentation: The Power of the Present, Featurettes: Hinter den Kulissen, Featurettes: Spezialeffekte

DVD und Blu-ray | Power Rangers

Blu-ray
Power Rangers Power Rangers
Blu-ray Start:
03.08.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 124 min.

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Blu-ray Kritik - Power Rangers

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 8/10


Da sind sie wieder, die Power Rangers. Als sie 1993 zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt haben, hat wohl keiner geglaubt, dass dieses popkulturelle Phänomen eine solch andauernde Präsenz haben würde, die bis heute besteht. Power Rangers SzenenbildDieses Jahr wurden sie mit einem Reboot bedacht. Alles auf Anfang also.

Fünf sozial geächtete Teenager werden durch Zufall ausgewählt, das Universum vor der bösartigen Rita Repulsa (Elisabeth Banks) zu beschützen. Doch bevor sie sich dieser enormen Aufgabe stellen können, müssen sie sich zunächst zu einem Team zusammenraufen. Damit das gelingt, müssen sie zunächst jedoch erst einmal mit sich selbst ins Reine kommen.

Bei diesem Film handelt es sich also um eine klassische Originstory, die eindeutig im Superheldengenre zu verorten ist. Dieser Film hat im Grunde alles, was es braucht, um sich in die lange Reihe seiner Genreverwandten einzureihen. Wir haben fünf Helden, die sich an einem Wendepunkt befinden und herausfinden müssen, wer sie eigentlich sein wollen. Wir haben mit Zordon (Bryan Cranston) einen Mentor für die jungen Teenager, einen Waffenmeister finden wir in dem niedlichen Androiden Alpha 5 und einen schier übermächtigen Antagonisten, den es zu bekämpfen gilt, haben wir auch.

All diese Elemente sind prädestiniert dazu, die Pubertät der Helden in das Zentrum von Power Rangers zu stellen. Power Rangers SzenenbildDie fünf Teenager bilden dabei so ziemlich jede Facette möglicher Hindernisse ab, die das Erwachsenwerden erschweren können. Da haben wir die Sportskanone (der rote Ranger), der von der Stadt als Held gefeiert wird und dadurch jedoch auch in vorgefestigte Bahnen gedrängt wird, die er mit allen Mitteln zu sprengen versucht. Daneben steht die Intelligenzbestie (der blaue Ranger), der durch seine speziellen Fähigkeiten die Aufmerksamkeit des Schulschlägers auf sich zieht. Ebenso findet sich auch die Schulschönheit (der pinke Ranger) in das Geschehen ein, die damit zu kämpfen hat, dass sie sich in ihrem fragwürdigen Ruhm verloren glaubt. Auch lernen wir die Außenseiterin (der gelbe Ranger) kennen, die sich selbst herausnimmt, da sie so gar nicht den Vorstellungen ihrer Familienoberhäupter entspricht. Und zu guter Letzt haben wir einen Jungen (der schwarze Ranger), dem es nicht vergönnt ist, seine Jugend auszuleben, da er sich um seine kranke Mutter kümmern muss und dadurch überkompensiert. Zu all diesen Themen kommt schließlich noch die Bürde der Verantwortung. Wir haben hier also ein deutliches Upgrade zur Originalserie, welche deutlich weniger komplex daherkommt, auch wenn man hier das eine oder andere Klischee in Kauf nehmen muss.

Die Schauspielleistung der fünf Ranger bewegt sich dabei auf einem soliden Level. Power Rangers SzenenbildSie machen dabei nicht viel falsch, nur manchmal kommt einem die Performance ein wenig übertrieben vor. Das relativiert sich jedoch durch den Umstand, dass wir es hier mit Teenagern zu tun haben, die gerade erst im Begriff sind, sich selbst zu finden. Diese zuweilen übertriebenen Darbietungen können dabei also getrost aus Ausdruck für die inneren Konflikte der Protagonisten gewertet werden. Von Bryan Cranstons Performance bekommt man leider nicht so viel mit, da er schließlich eine Figur spielt, die körperlich nicht präsent sein kann. Bei Elisabeth Banks hingegen weiß man nicht sofort, was man davon halten soll. Ist sie übertrieben oder liegt es einfach daran, dass ihre Figur, bis auf Machthunger, kaum Facetten zeigt.

Das markanteste Upgrade, im Gegensatz zum Original, erhält die Ausstattung des Films. Auf Spandex und Styropor wird hier komplett verzichtet. Ersetzt wird dies durch hervorragendes CGI. Dies ist zweckmäßig und gibt dem Ganzen eine deutlich düstere Note. Hier steht Power Rangers seinen Genreverwandten also in nichts nach und kann sich sehen lassen.

In Bezug auf die Action ist ein gelungener Kompromiss zwischen den übertriebenen Choreografien der Originalserie und einer für das heutige Mainstreamkino gewohnten Kampfästhetik wahrzunehmen. Dabei bleibt der Nostalgiefaktor nicht auf der Strecke. Power Rangers SzenenbildAll jene, die bereits in ihrer Kindheit in den Genuss der Power Rangers gekommen sind, werden sich das eine oder andere Schmunzeln nicht verkneifen können. Doch dabei schaffen es die Beteiligten, das Ganze nicht lächerlich wirken zu lassen. Der einzige Wermutstropfen ist jedoch, dass es dem Film nicht gelingt, dem Genre seinen Stempel aufzudrücken.

Die Blu-ray kommt dabei mit einem satten Dolby Atmos-Tonspur daher. Diese lässt kaum Wünsche offen und unterstreicht bzw. verstärkt das Geschehen in eindrucksvoller Weise. Das Bild ist gestochen scharf, was der modernisierten Optik des Films zugutekommt. Bezüglich der Extras ist die Blu-ray sehr gut ausgestattet. Neben zahlreichen Dokumentationen kommt sie mit entfallenen Szenen, Outtakes, einem Musikvideo und Einblicken in die Special Effects und hinter die Kulissen daher. Wer hier umfangreiche Infos zur Entstehung des Films haben möchte, kommt hier voll auf seine Kosten.


Fazit:
Alles in allem haben wir mit Power Rangers einen netten Superheldenfilm, der seinen Fokus auf die Protagonisten legt. Die Charakterzeichnung ist an und für sich gelungen, auch wenn diese schon etwas klischeehaft präsentiert werden. Nur im Vergleich mit anderen Superheldenfilmen schafft es der Film leider nicht wirklich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, da er von den Schauwerten her nichts bietet, was man nicht anderswo bereits gesehen hat. Für die Fans des Originals dürfte der Film jedoch ein Fest darstellen.

by Martin Fischer
Bilder © Studiocanal Home Entertainment