Possession - Das Dunkle in Dir - Uncut Edition - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Bei einem Flohmarktbesuch ersteht die kleine Em (Natasha Calis) ein antikes Kästchen. Das Mädchen ist begeistert von ihrem neuen „Schatz“. Ihre Eltern Clyde (Jeffrey Dean Morgan) und Stephanie Brenck (Kyra Sedgwick) schenken der neuen Obsession zunächst keine große Beachtung, bis Em sich zunehmend sonderbar verhält und immer aggressiver wird. Bei seinen Nachforschungen, was es mit dem geheimnisvollen Kästchen auf sich hat, stößt Clyde auf einen alten, jüdischen Volksglauben, nach dem in dem Kästchen ein Dibbuk gefangen sein soll. Ein Totengeist, der von den Seelen der Lebenden zehrt. Es besteht keine Gefahr, so lange der Dibbuk in seiner Kiste gefangen ist. Doch Em hat den Deckel geöffnet, und einem Parasiten gleich hat sich der teuflische Insasse bereits tief in seinen unschuldigen Wirtsorganismus gebohrt…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurette „Die wahre Geschichte der Dibbuk-Box“, Audiokommentar von Ole Bornedal, TV-Spot, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Possession - Das Dunkle in Dir - Uncut Edition

Blu-ray
Possession - Das Dunkle in Dir - Uncut Edition Possession - Das Dunkle in Dir - Uncut Edition
Blu-ray Start:
04.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Possession - Das Dunkle in Dir - Uncut Edition Possession - Das Dunkle in Dir - Uncut Edition
DVD Start:
04.04.2013
FSK: 1 - Laufzeit: 890 min.

Blu-ray Kritik - Possession - Das Dunkle in Dir - Uncut Edition

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Leichenhäuser haben es Ole Bornedal angetan. So schickte der dänische Regisseur in seinem Thriller-Original „Nattevagten“ (1994) und im 1:1-US-Remake „Nightwatch“ (1998) seine Nachtwächter-Helden (unter anderem Ewan McGregor) bei der Toten-Wacht im Krankenhaus gleich doppelt auf Alptraum-Schichten samt Serienkiller-Visite – und bescherte nebenbei Nick Nolte als zwielichtigem Cop eine der denkwürdigsten Rollen seiner Filmografie. Doch das alles liegt lange zurück und wie es scheint, hat Bornedal mittlerweile sein Interesse an innovativen Suspense-Stoffen verloren. Anders ist sein extrem konventionell und überraschungsarm geratener Besessenheits-Schocker „Possession - Das Dunkle in Dir“ kaum zu erklären – auch wenn er sich mit dem Schauplatz im müden Finale offensichtlich selbst zitiert. Hübsch getrickst und edel gefilmt, bietet selbst die Uncut Edition letztlich keine Dämonen-Mätzchen, die man nicht schon in Horrorklassikern wie „The Exorzist“ (1973) oder „The Omen“ (1976) gesehen hätte. Und wer gruselt sich bitte noch vor Motten?

Dabei mutet „Possession“, der auf dem Artikel „Jinx in a Box“ von Leslie Gornstein basiert, zunächst eher an wie ein Scheidungsdrama. Nach einer durchaus gekonnten Eröffnungssequenz mit genretypischer Heimsuchungs-Choreografie lernen wir die auseinander gebrochene Familie Brenek kennen. Vater Clyde (passabel: Jeffrey Dean Morgan, „The Courier“, „Watchmen“) arbeitet als Basketballcoach, wurde aber von seiner eigenen Frau ausgewechselt und lebt von Stephanie (Kyra Sedgwick, „The Closer“) in Scheidung getrennt. Nur zeitweise darf er sich fortan um seine beiden Töchter Emily (Natasha Calis) und Hannah (Madison Davenport) kümmern. So weit so alltäglich. Bis Em auf einem Flohmarkt eine mysteriöse Holzkiste erwirbt, deren Inhalt im wahrsten Sinne des Wortes nicht ganz koscher ist. Trotzdem wird die Box natürlich geöffnet und ermöglicht so seinem Bewohner, einem im jüdischen Volksglauben Dibbuk genannten Poltergeist, auf die Jagd nach einem menschlichen Wirt zu gehen. Und so gerät Emily unter den Einfluss der fremden Macht, legt ein unberechenbares Verhalten an den Tag und stellt ihre Umwelt vor Rätsel.

Regisseur Ole Bornedal inszeniert seine Light-Version von Linda Blair effektvoll und mit engagierter Nachwuchsdarstellerin, ohne dem Besessenheitsmotiv aber neue Impulse zu verleihen. Rollende Augen, verstellte Stimme, Flüstern, Zombie-Habitus: alle Standards werden brav bedient und münden in einer mäßig packenden Exorzismus-Session. Dabei hätte die Dibbuk-Thematik mit etwas mehr Wagnis das Grauen auf weniger ausgetretene Pfade lenken können.

Zu den Extras der Blu-ray von „Possession“, bei dem übrigens Sam Raimi („Tanz der Teufel“) als Produzent fungierte, gehört außer Trailern und TV-Spot auch das „Die wahre Geschichte der Dibbuk-Box“-Featurette. In diesem obskuren Beitrag kommen frühere Besitzer der angeblich echten Holzkiste mit übersinnlichem Innenleben zu Wort und berichten unter anderem von unerklärlichen Phänomenen und wie das Teil bei Ebay (!) vertickt wurde. Dazu gesellt sich ein lethargischer Regie-Kommentar von Ole Bornedal, bei dem akute Eindösgefahr besteht. Bild und Ton der Blu-ray entsprechen den Standards und transportieren die Horror-Passagen ansprechend. Warum die allerdings erst ab 18 Jahren freigegeben sind, erschließt sich nicht gänzlich. So heftig geht es hier dann doch nicht zur Sache.


Fazit:
„Possession - Das Dunkle in Dir“ hält nicht das, was man sich von den Namen seiner Macher versprechen würde. Nichts ist wirklich schlecht, aber alles hat man schon mal besser gesehen.

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by Florian Ferber
Bilder © Studiocanal Home Entertainment