Point Blank - Aus kurzer Distanz - Blu-ray

Blu-ray Start: 25.05.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min

Point Blank - Aus kurzer Distanz Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

Preisvergleich

alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Die Nachtschicht des Krankenpflegers Samuel nimmt eine folgenschwere Wendung, als er einem Unfallopfer das Leben rettet, welches allem Anschein nach jemand beenden wollte. Als am nächsten Morgen Samuels hochschwangere Frau entführt wird, nimmt das Übel seinen Lauf. Der schockierte Ehemann erhält das Ultimatum, den mittlerweile als gesuchten Verbrecher identifizierten und unter Bewachung gestellten Hugo Sartet innerhalb von drei Stunden aus dem Krankenhaus zu schleusen. Nur so kann er das Leben seiner Frau retten. Kurz darauf beginnt eine atemberaubende Hetzjagd quer durch Paris.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer; Blick hinter die Kulissen (ca. 50 Minuten)

Video on demand - Point Blank - Aus kurzer Distanz

DVD und Blu-ray | Point Blank - Aus kurzer Distanz

Blu-ray
Point Blank - Aus kurzer Distanz Point Blank - Aus kurzer Distanz
Blu-ray Start:
25.05.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Point Blank - Aus kurzer Distanz Point Blank - Aus kurzer Distanz
DVD Start:
25.05.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 81 min.

Blu-ray Kritik - Point Blank - Aus kurzer Distanz

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Für Samuel könnte es zurzeit nicht besser laufen. Seine Ausbildung zum Krankenpfleger hat er bald erfolgreich abgeschlossen, seine schöne Frau Nadia wird bald ihr erstes Kind bekommen und erst vor kurzem sind sie zusammen in ein schönes Apartment gezogen. Doch alles ändert sich, als der gesuchte Dieb Hugo Sartet in Samuels Krankenhaus eingeliefert wird.
Dessen Komplizen dringen in Samuels Wohnung ein, überwältigen Samuel und entführen seine Frau. Kaum wieder bei Bewusstsein, klingelt Samuels Handy und er wird erpresst: falls er nicht innerhalb der nächsten drei Stunden Sartet aus dem Krankenhaus rausschmuggelt, sieht er seine Frau nie wieder! Samuel sieht keine Alternative und so muss sich der stets hilfsbereite Krankenpfleger auf ein gefährliches Spiel einlassen. Schon bald muss Samuel erfahren, dass nicht nur dessen Komplizen an Sartet interessiert sind. Auch dessen ehemaliger Auftraggeber möchte den knallharten Profi-Verbrecher in die Finger bekommen, jedoch mit ganz anderen Absichten. Samuel findet sich bald in einem Sumpf aus Korruption, Verbrechen und Mord wieder…

Der französische Regisseur Fred Cavaye zeigte bereits 2008 mit seinem ersten Spielfilm „Ohne Schuld“, dass er mit einer einfach strukturierten Story, guten Darstellern, einer übersichtlichen Kameraführung und realistisch wirkenden Spannungssequenzen einen überzeugenden Thriller abliefern kann.
Zwei Jahre später bringt Cavaye mit „Point Blank“ ein weiteres Stück Genre-Kino hervor. Dabei sind die Zutaten dieselben wie bei seinem Spielfilmdebüt. Die Action- und Thrillerelemente sind dezent und übersichtlich eingesetzt und wirken dadurch sehr realistisch. Wer also unzählige Kämpfe, Schießereien in Zeitlupe oder grandios choreographierte Verfolgungsjagden erwartet, wird sich bei diesem Film wohl eher langweilen. Die Hauptdarsteller sind durchweg überzeugend und füllen die einfache Grundstory mit Leben. Genau wie in „Ohne Schuld“ wirkt der Hauptdarsteller wie ein typischer Jedermann, der ohne eigenes Zutun zum Helden wider Willen wird.

Die Grundstruktur des Films gleicht der eines klassischen Thrillers. Der Beginn wirkt durch eine spannende Verfolgungsjagd rasant und lässt dem Zuschauer in dem Glauben, dieses Tempo würde durchgehend gehalten werden. Doch stattdessen nimmt er sich im folgenden Teil eine kurze Auszeit und beleuchtet die Grundstory und nimmt sich etwas Zeit für die Charaktere. Danach wird das Tempo wieder etwas angezogen und der Hauptdarsteller kommt mächtig ins Schwitzen.

„Point Blank“ schafft es über die gesamte 90-minütige Laufzeit, konstant zu unterhalten und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Um nachhaltig zu beeindrucken oder den Zuschauer in seinem Fernsehsessel zu bannen, recht es allerdings nicht. Dazu ist das Grundtempo des Films dann doch zu behäbig und die Story wirkt an manchen Stellen alles andere als innovativ. Irgendwie hat man immer wieder das Gefühl, dieses und jenes schon in anderen Filmen gesehen zu haben.

Die Blu-ray bietet gute Bild und Tonqualität und beinhaltet als Extras den Filmtrailer und ein sehr umfangreiches Making-Of, welches man sich allerdings erst nach dem Film anschauen sollte, da hier diverse Handlungen und Wendungen des Films gespoilert werden.

Fazit: „Point Blank“ bietet solide Thrillerkost nach klassischer Art. Liebhaber von Thrillern mit atemberaubenden Actionsequenzen und innovativer Grundstory werden mit diesem Film jedoch nicht allzu glücklich werden. Hierbei handelt es sich um einen Genrefilm, der durch seine realistische Atmosphäre, überzeugende Darsteller und authentische Story durchaus zu überzeugen weiß. Diese französische Produktion bietet 90 Minuten kurzweilige Unterhaltung – mehr aber auch nicht.


by Till Huber
Bilder © Koch Media Home Entertainment




Von Interesse: