Piranhaconda - Blu-ray

Blu-ray Start: 01.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min

Piranhaconda Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Halb Anaconda und halb Piranha = Piranhaconda! Auf Hawaii ist eine mutierte Art von Riesenschlage entdeckt worden. Als Professor Lovegrove (Michael Madsen) ein Ei des Monsters zu Forschungszwecken entwendet, macht die riese Kreatur Jagd auf ihn und verschlingt alles und jeden, der sich ihr in den Weg stellt. Die neueste Produktion aus der Monster-Schmiede von B-Movie-König Roger Corman, lässt Michael Madsen aus KILL BILL und RESERVOIR DOGS unter der Regie von Kult-Regisseur Jim Wynorski (RETURN OF THE SWAMP THING, CAMEL SPIDERS) gegen ein Monster kämpfen, dass es bisher noch nie gegeben hat.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar von Regisseur Jim Wynorski, Introduction von Schauspielerin Yasmin Yeganeh; Desperate Actress; Behind the Scenes; Fotogalerie; Trailer; Zusätzlich nur auf der DVD: komplettes Drehbuch (DVD/BD-Rom); Deleted Scene in Drehbuchform (DVD/BD-Rom)

DVD und Blu-ray | Piranhaconda

Blu-ray
Piranhaconda Piranhaconda
Blu-ray Start:
01.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

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Blu-ray Kritik - Piranhaconda

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 3/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Seit unglaublichen 59 Jahren hinterlässt Roger Corman seine Spuren im Filmgeschäft und hat uns in der Vergangenheit mit einigen der kultigsten und gelungensten Trashfilme beschenkt – u.a. „A Bucket of Blood“ oder „The Little Shop of Horrors“, Filme einer echten Trashlegende eben. Da er sich 1989 von der Regie verabschiedet hat, nimmt er auch bei „Piranhaconda“ lediglich eine Position als Produzent ein und steht dem Regisseur Jim Wynorski („Dinocroc vs. Supergator“) finanziell zur Seite. Es scheint in den letzten Jahren zu einem Trend geworden zu sein, im B-Film Sektor verschiedene Symbiosen gefährlicher Tiere auf ebenso hilflose wie talentlose Schauspieler loszulassen. So gibt es nach „Dinoshark“ und „Sharktopus“ in „Piranhaconda“ ebenfalls einen gefährlichen Hybriden aus dem Tierreich zu sehen, der ein Low-Budget Filmteam in Angst und Schrecken versetzt.

Der Forscher Lovegrove (Michael Madsen) entdeckt auf Hawaii eine bislang unbekannte Spezies, die gefährliche Piranhaconda. Bei dem Versuch, selbige einzufangen, verliert sein gesamtes Team das Leben und ihm gelingt nur mit Mühe und Not die Flucht. Da er eines der Eier der Schlange entwendet hat, begibt sich die Piranhaconda sofort auf die Suche nach ihrem ungeborenen Kind und macht auf ihrem brutalen Streifzug Urlaubern, einem ganzen Filmteam und einigen skrupellosen Gangstern das Leben schwer. Nur der mutige Jack (Rib Hillis) kann das gigantische Monstrum aufhalten...

Regisseur Wynorski setzt voll und ganz auf Trash und versucht gar nicht erst, eine halbwegs plausible Geschichte zu erzählen, sondern reiht stattdessen die sinnlosesten Szenen wahllos aneinander und liefert damit eine Absurdität nach der anderen ab. Da gibt es Mitglieder des Filmteams, die plötzlich alleine durch den Wald streifen – geradewegs ins Maul der Piranhaconda hinein oder Forscherinnen, die nur eingeführt werden, um sofort wieder zu sterben. Untermalt werden sämtliche „Suspensemomente“ oder Actionszenen mit herrlich unpassender Musik, was zu einer Vielzahl bescheuerter Leinwandsituationen führt.
Außerdem gibt es in „Piranhaconda“ noch eine „Film im Film – Metaspielerei“, die vergleichbar mit den „Stab“ Filmen aus der Scream Reihe wäre, wenn sie nicht so unglaublich sinnlos in die ohnehin schon dürftige Handlung integriert wäre. Den Zuschauer erwartet also tatsächlich Trash in Reinform, der durchaus Spaß bereiten kann. Michael Madsen, der trotz seiner Reputation nicht zum ersten Mal in einem Trashfilm mitgespielt hat (z.B. „BloodRayne“), verströmt in seinen wenigen Szenen gekonnt seinen ganz eigenen Charme und betreibt als einziger des Darstellerensembles echte Schauspielerei – auch wenn diese deutlich dem Trashfaktor des Filmes angepasst ist. Der Rest der Darsteller durfte anscheinend nur aufgrund der Körbchengröße mitspielen und erledigt diesen Part immerhin mit Bravour. Krönender Abschluss des Films ist dann schließlich eine unglaublich schlecht animierte Explosion des Monsters, die sogar die Computeranimationen der titelgebenden Piranhaconda noch unterbietet und dem Zuschauer den einen oder anderen Lacher entlocken dürfte.

Die deutsche Synchronisation ist hundsmiserabel, es scheint beinah so, als habe man versucht, den talentlosen Darstellern ebenso talentlose deutsche Synchronsprecher zu bieten. Allerdings passt das hervorragend zu diesem trashigen Film und fällt deshalb nicht störend auf. Was die Bildqualität angeht, liefert die Blu-ray eine erstaunlich solide Qualität – die Piranhaschlange wird daher in durchaus scharfen Bildern zum Leben erweckt. Extras gibt es bis auf ein Intro, ein belangloses kurzes Video einer der Darstellerinnen und einigen Trailern keine.

Fazi: Um einen der Gangster des Filmes zu zitieren: Bei der Roger Corman Produktion „Piranhaconda“ handelt es sich um einen „wahnsinnig unglaublich schlechten Film“, der sich für einen Trashabend mit viel Alkohol bestens eignet.


by Jonas Hoppe
Bilder © Sunfilm Entertainment