Party Invaders - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min

Party Invaders Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

David und Teddy sind beste Freunde und auf dem Weg zur angesagtesten College-Party des Jahres. Beide haben eine Mission: David will sich mit seiner Freundin Jill versöhnen und Teddy versucht sein Glück, bei der heißesten Frau vom College zu landen. Doch während die Party in vollem Gange ist, geschieht etwas seltsames und jeder der Feiernden hat auf einmal einen Doppelgänger. Als sie auf ihre anderen Ichs treffen, beginnt die Situation langsam aber sicher außer Kontrolle zu geraten …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / SquareOne Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Visual Effects, Making Of, Cast Auditions, Make up

DVD und Blu-ray | Party Invaders

Blu-ray
Party Invaders Party Invaders
Blu-ray Start:
15.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Party Invaders Party Invaders
DVD Start:
15.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

Blu-ray Kritik - Party Invaders

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


2009 schockte er mit seinem wenig zimperlichen „The Last House on the Left“ das Horrorpublikum, nun kehrt der griechische Regisseur Dennis Iliadis mit „Party Invaders“ am 15. August ins Heimkino zurück. Darin zu sehen ist unter anderem „The Purge“-Star Rhys Wakefield, sowie „The Bling Ring“-Darsteller Logan Miller und „Chronicle – Wozu bist du fähig?“-Girl Ashley Hinshaw.

Es soll(te) die beste Party des Jahres werden: Die beiden College-Freunde David (Rhys Wakefield) und Teddy (Logan Miller) sind auf der Feier ihres Kumpels Angad (Rohan Kymal) eingeladen. Für David die perfekte Gelegenheit, sich mit seiner Noch-Freundin Jill (Ashley Hinshaw) auszusprechen, die ihn zuvor beim Fremdgehen erwischt hat. Alle anderen nutzen die Gelegenheit für wilde Flirts und zügellose Alkoholeskapaden. Doch nach einem Stromausfall sieht die Welt plötzlich ganz anders aus: David und seine Freunde entdecken plötzlich Doppelgänger aller Partybesucher, sie selbst mit eingeschlossen. Während niemand das Phänomen erklären kann, bricht bei einigen Partygängern bald Panik aus, denn wer ist jetzt die echte Person und wer die Fälschung?

„Party Invaders“, dessen Originaltitel „+1“ die Situation im Film ein wenig besser charakterisiert, startet als typischer Teenager-Party-Film mit viel nackter Haut und rauen Mengen an Alkohol. Doch was zunächst nach einem „Project X“-Revival aussieht, erweist sich nach einer etwas zähen und gestellt wirkenden halben Stunde als Science-Fiction-Story auf den Fährten von „The World’s End“ oder einer abgespeckten Version von „Looper“. So wird es dem Zuschauer teilweise unnötig kompliziert gemacht, den doppelten Charakteren zu folgen, zumal Iliadis zu Beginn eine etwas hektische Storyerzählung an den Tag legt, die etwas zu abgehackt erscheint. Nach und nach pendelt sich die Regiearbeit jedoch im mittleren Durchschnitt ein und es wummern weiter fette Bässe aus den Boxen. Die Schauspieler, meist noch mit unverbrauchten Gesichtern und Talenten, liefern ebenfalls durchschnittliche Kost ab, wobei Rhys Wakefield in seiner etwas merkwürdigen Rolle jedoch enttäuscht – was nach seinem soliden Auftritt im ersten „Purge“-Abenteuer besonders enttäuschen dürfte. Doch dafür darf man sich auf einen spannenden Abschluss freuen, der Raum für mehr bietet, wenn eine Fortsetzung jedoch auch überaus unwahrscheinlich wäre. Im Endeffekt nutzt Iliadis sein Grundkonzept recht geschickt aus und trumpft zudem mit guten visuellen Effekten auf, sodass die Dreharbeiten auch ohne diverse Zwillingspaare von statten gehen konnten.

Bildtechnisch bewegt sich die Blu-ray im Mittelfeld. Während die Farbwerte und –töne zu überzeugen wissen, wirkt das Bild in den zumeist dunklen Szenen im Hintergrund oft unscharf. In puncto Ton liefert die Disc deutschen und englischen DTS-HD Master Audio 5.1-Sound, der allerdings keine Untertitel zur Verfügung stellt.
Die recht kurzen Extras beleuchten zwei Szenen im Making-of, einen kurzen Blick auf die Castings, sowie das Make-up des Films. Außerdem gibt es noch einen zweiminütigen, leider unkommentierten, Blick auf die visuellen Effekte der Zwillingspaare im Film, der gerne etwas länger hätte ausfallen können.

Fazit: Peppiger Mix aus „Project X“ und „Looper“, der zwar kein Potenzial zum Kultfilm bietet, doch über mit seiner kurzweiligen und unterhaltsamen Geschichte über seine Laufzeit von nur 96 Minuten zu unterhalten weiß.

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film / SquareOne Entertainment