Paranormal Activity 4 - Blu-ray

Blu-ray Start: 21.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min

Paranormal Activity 4 Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Was ist mit Katie passiert? Was ist wirklich geschehen? Am 18. Oktober 2012 wird eine weltweite Fangemeinde endlich erfahren, wohin das Böse geführt hat!
Nach den schrecklichen Ereignissen, die Katie (Katie Featherston) und ihrer Familie widerfahren sind, beginnt der Spuk in einer anderen Nachbarschaft von Neuem. Ein junges Mädchen stellt fest, dass seit dem Einzug der neuen Nachbarn seltsame und unerklärliche Dinge in dem Haus ihrer Eltern passieren. Dass das Licht flackert, sobald sich der kleine Nachbarsjunge dem Haus nähert, ist nur ein harmloser Vorbote des teuflischen und undurchsichtigen Spiels des Dämons, das auch die Zukunft dieser Familie auf schreckliche Weise verändern wird...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Italienisch, Schwedisch, Norwegisch, Spanisch, Finnisch, Holländisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- wiedergefundenes Videomaterial

DVD und Blu-ray | Paranormal Activity 4

Blu-ray
Paranormal Activity 4 Paranormal Activity 4
Blu-ray Start:
21.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Paranormal Activity 4 Paranormal Activity 4
DVD Start:
21.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

Blu-ray Kritik - Paranormal Activity 4

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 4/10


2009 gelang Oren Peli mit „Paranormal Activity“ ein weltweiter Überraschungserfolg. Mit einem Budget von gerade einmal 15.000 Dollar schuf er einen Found-Footage-Horror, der über 200 Millionen Dollar einnahm und eine neue Welle der Horrorfilme auslöste. Fortan wurde der Markt von sogenannten Found-Footage-Filmen überschwemmt; zu ihnen zählen unter anderem prominente Vertreter wie „Cloverfield“, „REC“, „Grave Encounters“, „Apollo 18“ oder auch weniger Gruseliges wie „Project X“. Nun erscheint mit „Paranormal Activity 4“ bereits die dritte Fortsetzung des Kassenschlagers.

Die Handlung spielt im Jahr 2011, also fünf Jahre nach Teil 1. Nachdem Alex (Kathryn Newton) Familie den Nachbarsjungen Robbie (Brady Allen) für ein paar Tage bei sich aufgenommen hat, spielen sich im Haus merkwürdige Dinge ab. Die pubertierende 15-Jährige entscheidet sich dazu, von nun an alle Geschehnisse mit Videokameras aufzuzeichnen. Bald muss sie feststellen, dass sich auf den Videobändern Unerklärliches ereignet.

In Anbetracht des immensen Gewinns des ersten „Paranormal Activity“-Films ist es nur wenig verwunderlich, dass man mit allen Mitteln versucht, das Franchise weiter auszuschlachten. Doch scheint es dabei niemanden zu interessieren, dass der Film ein klassisches One-Hit-Wonder repräsentiert. Nachdem Oren Peli sich zurückgezogen hat und für die folgenden Teile mittlerweile nur noch als Produzent agiert, avancierten Teil 2 und 3 zu durchwachsenen Kopien des „Urfilms“, denen es an Kreativität und Einfallsreichtum mangelt.
Auch Teil 4 besitzt eine denkbar schlechte Ausgangsposition: Zum einen ist der Found-Footage-Look inzwischen aufs Äußerste ausgereizt und bietet nicht viel Neues – allenfalls Längen und profane Einstellungen. Zum anderen hält sich der Film an das altbewährte Muster seiner Vorgänger, welches vorsieht, dass die beiden letzten Minuten voller Grauen sind, der Rest des Films hingegen vor sich hin dümpelt. Es passiert nicht viel und wenn dann was passiert, ist man längst darauf gefasst. Schreckmomente kommen nämlich immer an klischeehaften Stellen auf, die viel zu vorhersehbar sind.
Das i-Tüpfelchen sind die völlig misslungenen Dialoge, die den Film im Kinosaal partiell zur Komödie werden lassen, denn statt verängstigter Schreie hallt doch meist nur schallendes Gelächter durch die Menge.
Gut gelungen hingegen ist eine kurze, aber nette Anspielung an Stanley Kubricks Psychohorror „Shining“, die Freunde nostalgischer und echter Horrorfilme zu schätzen wissen. Vor allem, da Kinderschauspieler Brady Allen frappierende Ähnlichkeiten zu Danny Lloyd aufweist.

Bild und Ton der Blu-ray bewegen sich im Mittelfeld herkömmlicher Blu-ray-Produktionen. Das Bild wirkt dabei teilweise recht farblos und der Ton (auch wenn es der Authentizität dient) ist manchmal wenig verständlich.
Als einziges Extra bietet die Disc sogenannte „wiedergefundenes Videomaterial“, das sich eine halbe Stunde lang durch alltägliche Banalitäten der Familie zieht und dabei unschwer als aussortiertes Bildmaterial erkennbar wird. Auch hier halten sich die Schockmomente in Grenzen.

Fazit: Das „Paranormal Activity“-Franchise steckt in einer Sackgasse – sollte sich nicht schleunigst was am Prinzip der Reihe ändern, wird ein bisher nicht bestätigter fünfter Teil wohl allenfalls eine Direct-to-DVD-Produktion. Horrorfans werden an der trivialen Story, den künstlichen Schreckmomenten und dem völlig vorhersehbaren Finale keinen Spaß haben.

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by Yannik Riedl
Bilder © Paramount Home Entertainment