Pandemie - Blu-ray

Blu-ray Start: 02.10.2020
Digital VoD: 02.10.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min

Pandemie Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Nur 20 Kilometer von der koreanischen Metropole Seoul entfernt bricht in der Stadt Bundang ein tödliches Virus aus, das sich durch die Luft verbreitet. Die hochansteckende Krankheit führt innerhalb von nur 36 Stunden zum Tod. Nachdem die Regierung drastische Quarantänemaßnahmen verordnet, eskaliert die Lage unter den eingepferchten Bewohnern Bundangs. Inmitten der öffentlichen Panik müssen die Ärztin Kim In-hye und der Rettungssanitäter Jigu den Ursprung des Virus finden, damit ein Gegenmittel entwickelt werden kann. Es wird ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit, denn im Chaos aus Tod und Gewalt droht das Militär, auch unter dem diplomatischen Druck der USA, mit einer schrecklichen Notlösung.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Busch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Koreanisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailershow

Video on demand - Pandemie

DVD und Blu-ray | Pandemie

Blu-ray
Pandemie Pandemie
Blu-ray Start:
02.10.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min.

zur Blu-ray Kritik
Pandemie - 2-Disc Limited Collector's Edition (Mediabook) Pandemie - 2-Disc Limited Collector's Edition (Mediabook)
Blu-ray Start:
02.10.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min.
DVD
Pandemie Pandemie
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Blu-ray Kritik - Pandemie

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 7/10


„Pandemie“ ist 123 Minuten lang und in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben. Der südkoreanische Virus-Thriller von 2013 handelt vom Rettungssanitäter Jigu, der Ärztin Kim In-hye und ihrer Tochter. Diese leben in der Stadt Bundang nahe Seoul. Dort bricht durch einen Hochseecontainer in dem Flüchtlinge transportiert wurden eine Mutation der Vogelgrippe aus, die innerhalb von 36 Stunden zum Tod führt und in etwa genauso übertragen wird wie heutzutage das Coronavirus. Die Stadt wird eingesperrt und in Zonen unterteilt. Inmitten der Isolation machen sich Unruhen breit und die einzige Chance die Stadt vor einer Bombardierung zu retten ist es die eine Person zu retten, die Antikörper in ihrem Blut hat: Kim In-hyes Tochter.

Die Ärztin In-hye (Soo Ae) sucht verzweifelt nach einem Mittel gegen die drohende Pandemie
Die Ärztin In-hye (Soo Ae) sucht verzweifelt nach einem Mittel gegen die drohende Pandemie © Busch Media Group
Zwar ist der Film bereits von 2013, doch kam er heuer im Jahr 2020 in die deutschen Kinos. Das ist maßgeblich dem Coronavirus zu verdanken, der eine ganze Reihe an Virusfilmen hat boomen lassen. Gerade Steven Soderberghs „Contagion“ von 2011, der geradezu erschreckend genau das aktuelle Weltgeschehen widerspiegelt, ging zu Beginn des Lockdowns durch die Decke. „Pandemie“ markiert das traurige Gegenteil. Dieser Film vor ein paar Jahren noch wirklich gut gewesen sein, ist aber im wahrsten Sinne sehr schlecht gealtert. Das breite Wissen über eine Pandemie, die sich mittlerweile in der Gesellschaft breit gemacht hat, macht diesen Film auf der Logikebene zunichte. Problemlösungen gehen viel zu einfach und zu schnell und aus heutiger Sicht dürfte jeder wissen, dass das nicht so einfach geht. Ja sogar die Auflösung des gesamten Films (ohne hier spoilern zu wollen) ist nach heutigem Stand geradezu lächerlich. Nun ist das leider etwas, das der Film 2013 noch nicht wissen konnte und was man ihm irgendwie auch nicht als negativ ankreiden kann. Gerade wenn die schützende Maske immer wieder auch in Anwesenheit offensichtlich Infizierter abgenommen wird, um sich zu unterhalten wird die Ungenauigkeit deutlich (wobei die Maskenignoranz offensichtlich ein sehr reales Szenario darstellt). Dennoch: Gerade wenn man sich die Genauigkeit des zwei Jahre älteren „Contagion“ ansieht, gerät „Pandemie“ klar ins Hintertreffen.

Die kleine Mirre (Min-Ah Park) steht zwischen den Fronten
Die kleine Mirre (Min-Ah Park) steht zwischen den Fronten © Busch Media Group
Nichtsdestotrotz ist der koreanische Streifen sehr unterhaltsam. Die Hauptfiguren, welche eine sehr komische Beziehung zueinander haben und die bezaubernde Tochter machen das Sehen zu einem Spaß. Die Action ist nicht im Vordergrund, aber bietet gerade genug, damit man mit Spannung am Ball bleibt und es ist ein Film bei dem nicht von vorne herein klar ist, wer überlebt und wer nicht. Es ist nicht in den ersten Minuten absehbar wie sich die Geschichte entwickelt und wie sie endet - auch wenn es klare Antagonisten gibt, die böse sind, nun, weil sie eben einfach böse sind.

Ein paar wenige Male merkt man dem Film sein alter an, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt. Ansonsten ist „Pandemie“ sehr klassisch und rustikal gefilmt, wobei die teils aus dem Computer stammenden Kulissen dennoch sehr aufwendig und teuer erscheinen. Auch die Hauptdarsteller machen einen guten Job und die Nebencharaktere sind immer für einen guten Witz zu gebrauchen.

Sanitäter Jigu (Hyuk Jang) verzweifelt angesichts der Opfer, welche die Seuche fordert
Sanitäter Jigu (Hyuk Jang) verzweifelt angesichts der Opfer, welche die Seuche fordert © Busch Media Group
Bild
Die 1080p-Auflösung der Blu-ray ist vollkommen ausreichend, um in die Isolation Koreas einzutauchen. Mit einem Bildformat von 2,35:1 haben wir ein recht normales Bild.

Ton
Der Film ist mit originaler, koreanischer Tonspur und der deutschen Synchronisation verfügbar. Diese ist sehr gut, wobei die Synchronstimmen – wie bei den meisten asiatischen Produktionen – nicht wirklich zu den Charakteren passen.

Extras
Es sind lediglich die Trailer vorhanden.


Fazit:
Alles in allem hat „Pandemie“ Pech gehabt, dass die Gesellschaft heutzutage so viel über eine Pandemie weiß, dass der Film sehr unrealistisch wirkt. Wenn man darüber aber hinwegsehen kann, eröffnet sich ein unterhaltsamer Streifen, der pointiert genau richtig mit Witz und Tragik spielt. Gerade in der jetzigen Zeit ein sehr interessanter Film für einen Filmabend. Wer jedoch genug von der gesamten Pandemie-Thematik hat, sollte die Finger davon lassen. Ein Film der Spaß macht und trotzdem unter die Haut geht.


by Jan Welsch
Bilder © Alive / Busch Media