Pain - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min

Pain Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Es ist ein unvorstellbarer Albtraum: Eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe von Leuten findet sich in einem hermetisch abgeriegelten Haus wieder. Keiner weiß, wieso sie eingeschlossen sind und wer dahinter steckt. Den eingeschlossenen wird nur mitgeteilt, dass die Freiheit einzig durch die Absolvierung eines unmenschlichen Experimentes erlangt werden kann. Von einem tödlichen Countdown unter Druck gesetzt müssen sich die Gefangenen gegenseitig schlimmste Schmerzen zufügen. Das Ziel ist, im Gehirn einen chemischen Prozess auszulösen, der nur durch Leid und Qualen erreicht werden kann...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / I-ON New Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Pain

Blu-ray
Pain Pain
Blu-ray Start:
22.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

zur Blu-ray Kritik
Pain (Blu-ray 3D) Pain (Blu-ray 3D)
Blu-ray Start:
22.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.
DVD
Pain Pain
DVD Start:
22.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min.

Blu-ray Kritik - Pain

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Die Flut neumodischer Terrorfilme à la „Saw“, „Hostel“ oder „Motel“ spült nach wie vor, wenn auch nicht mehr so exzessiv, mehr oder minder eigenständige Nachzügler in die DVD- und Blu-ray-Regale. Einer dieser Torture-Pornos aus dem Jahr 2011 hört auf den schlichten Namen „Pain“ (Original: „Vile“) und liegt als Blu-ray nun in 2D- und 3D-Version vor (Besprechung bezieht sich auf die „normale“ Fassung). Bei „Pain“, dem Regiedebüt von Taylor Sheridan, ist der Name Programm. Aber eine (Ent-)Warnung vorweg: Wirklich heftig, wie es das Cover suggeriert, wird es hier nie. Manche Szenen sind trotz FSK ab 18 offensichtlich geschnitten, bei anderen wandert die auf Dauer etwas nervige Wackelkamera lieber in schmerzverzehrte Gesichter, statt draufzuhalten, oder es gibt einfach einen Cut.

Der Plot kommt dabei wie eine Variation der Jigsaw-Versuchsanordnungen daher: Eine Gruppe scheinbar zufällig zusammengepferchter junger Menschen befindet sich in einem hermetisch abgeriegelten Haus und soll sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums gegenseitig zur Ader lassen. Sprich: Sich gegenseitig so große Schmerzen zufügen, dass im Gehirn eine bestimmte Substanz entsteht, aus der die unbekannten Perfiden im Hintergrund, die nur durch eine bizarre Frau (eine Variation des Clowns bei „Saw“) im Fernseher kommunizieren, eine Droge herstellen. So weit so krude, schreiten die unfreiwilligen Folterknechte überraschend schnell, ohne lange nach einem Ausweg zu suchen, zur Tat, damit jeder von ihnen seinen Prozentsatz Qualen beisteuern kann, und bearbeiten sich mit Schraubenzieher, Bügeleisen, Zangen und kochendem Wasser.

Mit großer Charakterzeichnung indes hält sich Novize Sheridan nicht auf. Lediglich vier der Inhaftierten werden in einer kurzen Vorsequenz eingeführt, ohne dass sie einem, wie der restliche mäßige Cast, dabei besonders ans Herz wachsen. Ansonsten entwickelt sich eine erwartbare Gruppendynamik, zeigen die einen ihr skrupelloses Ego, nehmen andere zusätzliche Schmerzen für die Freundin auf sich. Und besonders aufmerksamen Zuschauern dürfte sich in einer Szene die vermeintliche Pointe am Ende des Tortur-Marathons zumindest andeuten. Das Revenge-Finale kommt überdies auch nicht sonderlich originell daher.

Bild und Ton der Blu-ray sind mittelprächtig, die deutsche Synchro mal wieder erstaunlich lieblos. Zudem wirken einige dunkle Sequenzen seltsam schwammig. Trailer sind die einzigen Extras.

„Pain“ kommt letztlich wie ein ziemlich saftloser „Saw“-Abklatsch daher. Der Streifen ist mit 79 Minuten Laufzeit zwar gerade kurz genug, um mit seiner dünnen Geschichte nicht zu langweilen, lässt sein Publikum aber auch sehr unbefriedigt zurück. So kommen weder die Fans des Hartgesottenen auf ihre Kosten noch bieten die Diskussionen innerhalb der Gruppe genügend Tiefgang für Moralfragen nach dem Verhalten in Extremsituationen.

by Florian Ferber
Bilder © WVG Medien / I-ON New Media