Operation: Overlord - Blu-ray

Blu-ray Start: 21.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 110 min

Operation: Overlord Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

Preisvergleich

jpc Logo 15,99 € jetzt kaufen
Amazon Logo 13,19 € jetzt kaufen5053083179182
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray, 4K UHD zum Film

Inhalt

Am Vortag des D-Days landet eine amerikanische Soldatentruppe in einem von deutschen Truppen besetztem Dorf in Nordfrankreich. Während ihres Einsatzes stoßen sie auf ein geheimes, unterirdisches Labor, in dem die Besatzer völlig wahnsinnige Experimente an den Dorfbewohnern durchführen, um menschliche Kampfmaschinen zu züchten. Mit verheerenden Folgen...

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures / Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Englisch: Dolby Atmos
Dolby Digital 5.1: Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Spanisch Englisch
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Spanisch, Schwedisch
Bonusmaterial:
• Waffenbrüder • Der Tod von oben • Der Tod von unten • und vieles mehr!

DVD und Blu-ray | Operation: Overlord

Blu-ray
Operation: Overlord Operation: Overlord
Blu-ray Start:
21.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 110 min.

zur Blu-ray Kritik
Operation: Overlord (Steelbook) Operation: Overlord (Steelbook)
Blu-ray Start:
28.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 110 min.
Operation: Overlord (4K Ultra HD) Operation: Overlord (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
28.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 110 min.
DVD
Operation: Overlord Operation: Overlord
DVD Start:
21.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

Blu-ray Kritik - Operation: Overlord

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Generell klingt es erstmal nicht so interessant wenn man hört der X-te Actionfilm mit Zombies erscheint bald. „Er spielt aber im Krieg" … auch das gab es schon häufig. Aber nicht in diesen Ausmaß! Was diesen Zombiefilm hier von den anderen abhebt ist zum einen schon mal der Top Produzent. „Operation: Overlord" wurde von niemand geringerem als J. J. Abrams produziert, dem selben Mann der unter anderem Regisseur bei „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht" war. Hinzu kommt dann noch ein beachtliches Budget von 38 Mio. US Dollar welches den Film gerade im Bereich der Effekte extrem gut aussehen lässt. Wenn man hier sieht wie gut Zombiehorror aussehen kann, wenn man das nötige Kleingeld und das richtige Team hat, wirken 90% der anderen Filme dieser Art rückwirkend betrachtet umso schlechter.
Wyatt Russell, John Magaro, Dominic Applewhite, Jovan Adepo und Mathilde Ollivier in Operation: Overlord
Wyatt Russell, John Magaro, Dominic Applewhite, Jovan Adepo und Mathilde Ollivier in Operation: Overlord © Paramount Home Entertainment
Gleich zu Beginn als das Flugzeug der Protagonisten rund um die Soldaten Ford (Wyatt Russel) und Boyce (Jovan Adevo) von den Nazis vom Himmel geschossen wird kriegt man tollen Optik sofort Lust auf mehr. Der Auftrag der Soldaten ist erstmal recht „simpel“. Sie sollen in einem Dorf in Frankreich einen Radarturm zerstören der ein Störsignal sendet das verhindert, dass ihre Kameraden Luftunterstützung anfordern können. Als es Boyce nach einigen Schwierigkeiten gelingt den Turm auszukundschaften stellt er mit erschrecken fest, dass sich unter dem Turm ein von den Deutschen eingerichtetes Labor befindet in dem mit Hilfe grausamer Menschenversuche an einem Serum geforscht wird. Darüber wozu das Serum genau da ist wird man vorerst im Dunkeln gelassen auch wenn sich jeder natürlich denken kann wozu die Nazis hier an besagtem Serum forschen. Die Szenen als Boyce auf sich allein gestellt durch die Gänge des Labors der Deutschen zieht steigern gekonnt weiter die Spannung. Man erwartet das Auftauchen des ersten Zombies förmlich mit jedem Schritt den voran schreitet. Ihm gelingt es schließlich eine Spritze mit dem Serum mitzunehmen und zu seinem Trupp zu bringen, der sich im Haus der jungen Französin Chloe (Mathilde Ollivier) versteckt, die dort mit ihrem kleinen Sohn lebt.

Mathilde Ollivier in Operation: Overlord
Mathilde Ollivier in Operation: Overlord © Paramount Home Entertainment
Als schließlich am Ende eines sehr brutalen Verhörs des deutschen Offiziers Wafner (Pilou Asbaek), den die Soldaten rund um Wyatt gefangen nehmen konnten, einer der Protagonisten getötet wird entscheidet Boyce dem toten Körper das Serum zu injizieren um so vielleicht heraus zu finden was es bewirkt. Eindrucksvoll in Szene gesetzt bekommt man hier den ersten Eindruck was es aus einem Menschen macht. Es geht darum eine Art Supersoldaten zu erschaffen. Wie Wafner sagt „Das Tausendjährige Reich braucht Tausendjährige Soldaten" Damit wird das Actiongeladene letzte Drittel des Films eingeläutet.

Nachdem der Film bis dahin eher ruhig daherkommt und nur ein paar Actionreichere Passagen zu bieten hatte geht es nun richtig zur Sache. Die Überlebenden rund um Boyce bekommen es nun nicht nur mit einer deutlichen Überzahl an Feinden in dem Lager zu tun sondern auch mit den heiß erwarteten „Super Zombies". Auch wenn sich die Zombies zahlenmäßig stark in Grenzen halten wirken sie absolut bedrohlich. Jeder einzelne von ihnen ist auf seine Art besonders und weiß zu überzeugen. Die Kreaturen sehen schlicht weg überragend aus. Eine enorme Schippe Gewalt, die mich über die FSK 16 Freigabe grübeln ließ, machen Overlord zu einem perfekten Film für einen Männerabend.

Jovan Adepo in Operation: Overlord
Jovan Adepo in Operation: Overlord © Paramount Home Entertainment
Hier wird einem vor Augen gehalten wie großartig dieses Genre sein könnte wenn es doch bloß mehr Zombiefilme gäbe die diese Qualtät mitbringen würden. Da dies nicht der Fall ist wird Overlord zumindest vorerst wohl „Die Perle" bleiben.
Bild:
Auch wenn es stellenweise für meine Begriffe etwas düster war gibt es an dem Bild nichts auszusetzen. Es kommt zwar nicht an Optik Granaten wie zum Beispiel „Alita: Battle Angel“ ran, ist aber um Dimensionen besser als das Bild in den unzähligen anderen Zombiefilmen.

Ton:
Ähnlich wie auch beim Bild ist der Ton zwar nicht auf einem Level mit „Transformers“ oder den unzähligen Marvel Produktionen aber das muss er auch gar nicht sein. Die vielen anderen Genrevertreter steckt er trotz allem auch Tontechnisch locker in die Tasche.

Extras:
Als Bonus gibt es auf der Blu-Ray ein paar interessante Making Ofs, die etwas über die Produktion des Films zeigen. Diese sind, wie es meistens der Fall ist, nur im OT verfügbar.


Fazit:
Operation: Overlord ist ein, für dieses Genre untypisch, beeindruckender Film. Für Zombiefans eine klare Empfehlung. Für alle anderen definitiv auch einen Blick Wert! „State of the Art" … So sollte ein Film dieser Art heute aussehen.

by Robin Paaß
Bilder © Universal Pictures / Paramount Home Entertainment