Open Windows - Blu-ray

Blu-ray Start: 27.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min

Open Windows Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Nick Chambers (Elijah Wood) betreibt eine beliebte Fan-Website, in der sich alles um die umjubelte Schauspielerin Jill Goddard (Sasha Grey) dreht. Als er bei einem Wettbewerb ein Abendessen mit Jill gewinnt, sieht sich Nick am Ziel seiner Träume. Geduldig wartet er am vereinbarten Abend in seinem Hotelzimmer – doch statt eines Candlelight-Dinners erwartet ihn eine herbe Enttäuschung: Ein Anrufer, der sich als Mitarbeiter von Jills offizieller Website vorstellt, informiert ihn darüber, dass die Schauspielerin den Termin ohne Begründung abgesagt habe. Stattdessen offeriert der Unbekannte einen „Ausgleich“. Er verfügt über ein Netz von Videokameras, mit denen er Jill nahezu lückenlos überwachen kann – sogar ihr Smartphone ist angezapft. Nick kann mit seinem Laptop auf das Netz zugreifen und Jill nach Herzenslust ausspionieren: eine einmalige Chance, die er nach kurzem Zögern auch nutzt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Open Windows

Blu-ray
Open Windows Open Windows
Blu-ray Start:
27.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.

zur Blu-ray Kritik
Open Windows Open Windows
Blu-ray Start:
22.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.
DVD
Open Windows Open Windows
DVD Start:
27.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.
Open Windows Open Windows
DVD Start:
22.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.

Blu-ray Kritik - Open Windows

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 2/10


Wer wissen möchte, was passiert, wenn eine ehemalige Porno-Darstellerin und Frodo aus „Herr der Ringe” gemeinsam einen Film machen, der sollte sich „Open Windows” keinesfalls entgehen lassen. Den Cyberkrimi gibt es ab dem 27. Januar in Deutschland auf DVD und Blu-ray.

Nick (Elijah Wood, „Alexandre Aja’s Maniac“) ist vermutlich der größte Fan der Hollywood-Darstellerin Jill (Sasha Grey, „Girlfriend Experience“), mit der er bei einem Online-Wettbewerb ein gemeinsames Abendessen gewonnen hat. Doch wird das Treffen kurzfristig und ohne Grund abgesagt. Nick wird daraufhin vom vermeintlichen Manager Jills kontaktiert, der ihm ein unmoralisches Angebot macht: Solange Nick dem Anrufer gehorcht, kann er Jill gegen ihren Willen über ihre Webcam beobachten. Doch was als harmloses, voyeuristisches Spiel beginnt, läuft bald schon aus dem Ruder – Nick sieht sich inmitten eines Cyber-Spiels, dessen Mitspieler viel dafür machen, weiterhin im Dunkeln zu bleiben…

Mit „Open Windows“ präsentiert der spanische Regisseur Nacho Vigalondo erstmals einen eigenen amerikanischen Film, nachdem er 2007 mit „Timecrimes – Mord ist nur eine Frage der Zeit“ bereits ein größeres Publikum ansprach. Sein Cyber-Thriller nutzt dabei Facetten des Found-Footage-Genres, indem Webcam- und Handykameras als Filmkameras dienen und die ganzen Videos auf einem Computerdesktop gebündelt werden. Dieses bisher selten genutzte Stilmittel erscheint in den ersten Minuten recht pepp und interessant, erreicht jedoch schnell seine Grenzen. In der Folge werden entweder unrealistische technische Raffinessen in das Geschehen eingebaut oder der Zuschauer fühlt sich ganz einfach im Computer gefangen. Hinzu kommt, dass die Story auf sehr dünnen Pfeilern gebaut ist und der Zuschauer nur wenig Sympathie für den trotteligen Protagonisten hegt, der rational kaum erklärbare Entscheidungen trifft und viele Dinge schlichtweg nicht hinterfragt. Hinzu kommt, dass die Ausstattung des Films sehr billig erscheint und die – laut Film – unschlagbar guten Server des vermeintlichen Superhackers eher aussehen wie in den Anfängen der Heimcomputer-Ära. Während Elijah Wood noch eine passable Leistung abgibt – insofern man den O-Ton der Disc auswählt – punktet Sasha Grey hier mehr mit nackter Haut als mit Schauspieltalent. Getoppt wird ihre mangelhafte Darstellung jedoch lediglich von zwei Dingen: Zum einem vom deplatziert wirkenden französischen Hacker-Team, zum anderen vom abstrusen finalen Twist. Dem haftet nicht nur kein Funke Glaubwürdigkeit an, sondern fehlt es auch an Logik und Erklärung.

Bildtechnisch lohnt sich der Blu-ray-Kauf hier nur bedingt, da die Qualität der verwendeten Kameras schnell an ihre Grenzen stößt und die lange vor HD erreicht sind. Auch der Ton begeistert nicht wirklich: Während die deutsche Tonspur wie die eines C-Movies klingt, ist auch der englische O-Ton im DTS-HD Master Audio 5.1-Format nicht viel klangvoller. Hier mangelt es an Bass und klaren Dialogen.

Das einzige Extra, welches die Blu-ray bereithält, ist der Trailer zum Film selbst. Immerhin besitzt „Open Windows“ ein Wendecover, was sich auf die Wertung des Bonusmaterials jedoch nicht auswirkt.

Fazit: Anfangs interessant konzeptionierter Thriller, der einen Blick über den Tellerrand hinaus wagt, jedoch viel zu schnell auf den Boden der Tatsachen zurücksinkt und sich in einer abstrusen Story verliert, wie man sie eher aus Sasha Greys früheren Werken erwarten würde.

by Yannik Riedl
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment