One Cut of the Dead - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.05.2019
Digital VoD: 23.05.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min

One Cut of the Dead Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

In Panik und mit einer Axt in den zitternden Händen versucht die junge Frau, sich ihren zombiefizierten Freund vom Leib zu halten. Leider vergebens. Da stürmt plötzlich Higurashi (Takayuki Hamatsu) wutentbrannt heran: Schon wieder hat sein semi-talentierter Cast eine Szene versaut - im 42. Take! Der Nachwuchsregisseur will doch einfach nur einen blutigen Zombiefilm drehen. Als aus heiterem Himmel echte Zombies auf der Bildfläche erscheinen, sind Higurashis Probleme gelöst. Flugs schnappt er sich die Kamera und hält damit auf seine Crew und die Schauspieler, die endlich in echter Panik vor den realen Untoten Reißaus nehmen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Japanisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | One Cut of the Dead

Blu-ray
One Cut of the Dead One Cut of the Dead
Blu-ray Start:
23.05.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
One Cut of the Dead (Mediabook) One Cut of the Dead (Mediabook)
Blu-ray Start:
23.05.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.
DVD
One Cut of the Dead One Cut of the Dead
DVD Start:
23.05.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

Blu-ray Kritik - One Cut of the Dead

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 7/10
Ton: | 9/10
Extras: | 10/10
Gesamt: | 9/10


„One Cut Of The Dead“ ist eine japanische Low-Budget-Zombie-Komödie von Regisseur Shinichiro Ueda. Der Film ist 97 Minuten lang und erscheint in Deutschland am 23. Mai 2019. Es geht um ein Filmteam, welches einen Zombiestreifen in einem verlassenen Wasserwerk drehen will. Mitten während der Dreharbeit werden sie aber plötzlich von Zombies angegriffen und verfolgt. Schnell beginnt eine Hetzjagd, die nicht nur Untote als Opfer hat…

Szene aus One Cut of the Dead
Szene aus One Cut of the Dead © Koch Media
Zuallerst sei gesagt, dass man vorher über diesen Film nicht viel wissen darf. Man sollte sich am besten nicht über die Story informieren und aus demselben Grund habe ich oben auch nur die ersten 36 Minuten thematisiert. Diese gute halbe Stunde ist auch der Berg, über den man klettern muss, um zum Ende des Regenbogens zu gelangen. Die ersten 36 Minuten bestehen aus einer einzigen Aufnahme, welche zwar sehr beeindruckt, aber laienhafter nicht sein könnte. Selten habe ich so schlechtes schauspielerisches Timing, so schlechte Requisiten und eine so schlechte Geschichte aufeinander prallen sehen. Jedoch verwandelt sich diese hässliche Kröte im weiteren Verlauf des Filmes zu einer brillanten Blume.

Regisseur Shinichiro Ueda hatte für diesen Film ein Budget von unter 30.000 US-Dollar und zauberte einen Kassenschlager, welcher bereits über 27 Millionen US-Dollar einspielen konnte. Außerdem ist bereits ein US-amerikanisches Remake in Arbeit. Wer dieses Meisterwerk bei sich zu Hause liegen hat, ist im Besitz einer wahren Filmperle und auch für das Remake bin ich zuversichtlich, dass es – wahrscheinlich dann genau wie das Original durch viel Mund-zu-Mund-Propaganda – ein riesiger Kassenschlager wird.

Dennoch sollte man beim Konsumieren dieses Zuckerstücks etwas beachten: Stehen sie die ersten 36 Minuten durch und passen sie aufmerksam auf, dann wird diese Zombie-Komödie ihnen den Atem rauben. Auch beim zweiten, dritten und vierten Mal schauen wird dieser Film nie langweilig. Immer wieder lassen sich neue kleine Nuancen neu entdecken.

Szene aus One Cut of the Dead
Szene aus One Cut of the Dead © Koch Media
Natürlich ist der japanische Stil Filme zu machen etwas gewöhnungsbedürftig für unser vom amerikanischen Film geprägtes Auge. Deshalb ist es umso wichtiger sich auf den Film einzulassen. Auch die deutsche Synchronisation ist hier zu empfehlen. Wie in vielen asiatischen Werken fühlen sich die deutschen Sätze oft falsch formuliert oder platziert an. Leider lässt sich das nicht ändern. Jedoch gehen viele Witze verloren, wenn man diesen Streifen im Original mit Untertiteln schaut (vorausgesetzt natürlich man spricht kein Japanisch).

An dieser Stelle bleibt nicht mehr viel zu berichten, denn über das Schauspiel zu reden, wäre ein Spoiler. Über die Kameraführung zu reden, wäre ein Spoiler. Über den Ton zu reden, wäre ein Spoiler. Es ist alles, was man sagen kann gesagt, jetzt liegt es an euch: Film anschauen!

Alles in allem ein wahnsinnig intelligenter Zombie-Trash, der sicherlich in ein paar Jahren zu einem Kultfilm avancieren wird. Selten hat es ein Werk geschafft aus einem so grauenhaften Start und einer so schlechten Plansequenz ein so brillantes Stück Filmgeschichte zu machen. Ein wirklich lohnenswerter Film, vor allem für Menschen, die sich gerne einmal wieder richtig schlapp lachen wollen.

Szene aus One Cut of the Dead
Szene aus One Cut of the Dead © Koch Media
Bild
Das Bild der Blu-ray ist sehr gut aufgenommen. Allerdings bräuchte der Film nicht unbedingt die Schärfe. Eine DVD würde also vollkommen ausreichen.

Ton
Der Ton ist laienhaft aufgenommen, aber perfekt für diesen Film. Er passt wie die Faust aufs Auge.

Extras
Die Blu-ray und die Special Edition können mit einer vielseitigen Anzahl an Bonusmaterial aufwarten. Dieses lässt tief hinter die Kulissen blicken. So muss Bonusmaterial aussehen!


Fazit:
Eine fröhlich, freche Zombie-Komödie mit überraschend intelligenter Geschichte. Die ersten 36 Minuten muss man aushalten, um an den wunderbaren Schatz zu gelangen, den dieser Film verbirgt. In einem Wort: Atemberaubend!

by Jan Welsch
Bilder © Koch Media