Once Upon a Time in Venice - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.12.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Der Ex-Polizist und Privatdetektiv Steve Ford (Bruce Willis) führt ein chilliges Leben in Venice Beach. Er skatet, er surft und ist für die Kinder am Strand ein cooles Vorbild. Doch als sein vierbeiniger Liebling Buddy von einer berüchtigten Gang geraubt wird, besinnt sich Steve auf seine Fähigkeiten als hartgesottener Ermittler und stürzt sich ins Gangster- und Drogen-Milieu. Unterstützt wird er dabei von seinem besten Kumpel Dave (John Goodman), der heilfroh über diese ungewöhnliche Ablenkung von seiner Lebenskrise ist. Schon kurz darauf befinden sich die beiden durch irrwitzige Zufälle in einer wilden Verfolgungsjagd, bei der kein Auge trocken bleibt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Behind the Scenes, Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Once Upon a Time in Venice

Blu-ray
Once Upon a Time in Venice Once Upon a Time in Venice
Blu-ray Start:
04.12.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Once Upon a Time in Venice Once Upon a Time in Venice
DVD Start:
04.12.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

Blu-ray Kritik - Once Upon a Time in Venice

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Nach "Cop Out" präsentieren die Cullen-Brüder ihre zweite Komödie in Zusammenarbeit mit Action-Urgestein Bruce Willis. Unterstützt wird dieser von einem gut gelaunten Jason Momoa und einem herrlich verwirrten John Goodman in einer verrückten Story voll schräger Figuren und einer Menge trockenem Humor.

Steve Ford (Bruce Willis)
Steve Ford (Bruce Willis) © KSM GmbH
Steve Ford (Bruce Willis), der einzige in Venice Beach zugelassene Privatdetektiv, führt ein recht entspanntes Leben. In seiner Freizeit hängt er gern am Strand rum, surft gelegentlich und erteilt den skatenden Kids Lehren fürs Leben, auch wenn sie nicht darum gebeten haben. Nebenbei kümmert er sich rührend um seine Schwester Katey (Framke Janssen, "X-Men") und seine Nichte Taylor (Emily Robinson), nachdem ihr Mann sie wie aus heiterem Himmel hat sitzen lassen. Des weiteren führt er eine innige Liebesbeziehung zu seinem Hund Buddy, einem kleinen weißen Jack Russell Terrier, der auf Nichte Taylor eine Trost spendende Wirkung zu haben scheint. Bei seinem guten Kumpel Dave (John Goodman, "Roseanne") läuft es währenddessen nicht allzu gut. Nachdem seine Frau sich von ihm hat scheiden lassen und ihn fortan bis aufs Letzte ausnimmt, lernt er auf schmerzhafte Art und Weise was es heißt los zu lassen. Steve trifft immer mehr Menschen denen er etwas schuldig ist und als dann auch noch das Haus von Katey ausgeraubt wird und neben dem Fernseher und einer Konsole auch noch Buddy entführt wird legt er sich mit der Gang des furchteinfößenden Spyder (Jason Momoa, "Game of Thrones", "Justice League") an und besinnt sich auf seine Vergangenheit bei der Polizei. Zusammen mit dem labilen Dave und Gehilfe in Spé John (Thomas Middleditch, "The Wolf of Wall Street") setzt er alle Hebel in Bewegung um neben diverser Aufträge auch noch seinen geliebten Buddy zurück zu bekommen. Eine wüste und abenteuerliche Irrfahrt beginnt, in der sich Steve nicht nur mit wild gewordenen Transvestiten, vollbusigen Kredithaien und mexikanischen Gangmitgliedern herumschlagen, sondern auch des Öfteren selbst Blank ziehen muss.

Spyder (Jason Momoa)
Spyder (Jason Momoa) © KSM GmbH
Zu Beginn des Films erhält der Zuschauer einen Einblick in das extravagante Leben von Steve Ford, der es mit Regeln und Gesetzen nicht ganz so genau nimmt, und seinem Lehrling in manchen Momenten aufgrund unkontrollierbarer Aussetzer gehörig Angst einjagt. Das wirkt durch die Stimme des leicht beschränkt erscheinenden, angehenden Detektivgehilfen John allein schon auf seine Weise satirisch. Dieses Schema zieht sich durch die komplette Story und bringt frischen Wind in die Erzählstruktur. Bruce Willis ist trotz fortgeschrittener Tage in Bestform und macht, egal ob geschminkt oder nackt durch die Straßen von Venice heizend eine gute Figur die nicht selten für Kopfschütteln sorgt. In die Reihe schillernder Persönlichkeiten reiht sich "Game of Thrones"-Star Jason Momoa ein, der auch einem geschäftstüchtigen Kartellgangster mit Hang zur Naivität Leben einhauchen kann. John Goodman hat leider etwas wenig Screentime und kommt erst gegen Ende hin richtig in Fahrt. Ich hätte mir gewünscht etwas mehr von ihm zu sehen. Im allgemeinen hat "Once Upon a time in Venice" eine etwas zu ruhige Gangart um als Action-Komödie deklariert werden zu können. Wer also ein Action Feuerwerk à la "Killer's Bodyguard" oder "Cop Out" erwartet, irrt. Interessant ist, dass das vollkommene Fehlen eines Spannungsbogens und die offensichtliche Voraussehbarkeit der Story dem Film als Ganzes keinen Abbruch tut, und durch die skurrilen Figuren, die chaotischen Handlungsverläufe und die Banalität der Begleitumstände komplett aufgewogen wird und zu keiner Zeit Langeweile aufkommt.

Dave (John Goodman)
Dave (John Goodman) © KSM GmbH
Das Bild besticht durch satte Farben in 1080p 16:9 Full HD mit schönen Strandaufnahmen, einer ruhigen und gediegenen Kameraführung und farbenfrohen Locations. Die Kostüme sind passend zu der abgedrehten Handlung gewählt worden und machen wirklich Spaß anzusehen.

Der Ton, vorhanden in zwei Tonspuren (deutsch und englisch) DTS-HD MA 5.1 ist voll, klar und lässt ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Der Soundtrack wurde aus diversen 70er Jahre Interpreten gewählt und unterstreicht sehr gut die bizarren Momente und lässt sie so noch absurder erscheinen.

Als Extras vorhanden sind eine Bildergalerie, ein Making Of und verschiedene Trailer. Viel Neues erfährt man allerdings nicht.


Fazit:
Once Upon a Time in Venice funktioniert durch die starke Präsenz von Bruce Willis und dem trockenen, vulgäre Humor als reine Komödie recht gut, verspricht aber mehr als er halten kann und wird sicher einige Zuschauer etwas enttäuscht zurück lassen. Dieser Film lebt ausschließlich durch sein trashiges Daherkommen, den skurrilen und schillernden Figuren und der banalen Verstrickungen der Ereignisse. Wer einen entspannten und unterhaltsamen Abend erwartet wird ihn bekommen, wer allerdings gehaltvolle Dialoge, große Gefühle oder eine wendungsreiche Story erwartet wird hier sicher auf der Strecke bleiben. Mir persönlich hat er gefallen, da Bruce Willis mal wieder etwas aus der Versenkung aufgetaucht ist und die Erzählstruktur und das völlige Fehlen von Authentizität einfach Spaß gemacht haben.

by Christoph Berger
Bilder © KSM GmbH