Once Upon a Time in... Hollywood - Blu-ray

Blu-ray Start: 19.12.2019
Digital VoD: 19.12.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 161 min

Once Upon a Time in... Hollywood Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

ONCE UPON A TIME… IN HOLLYWOOD spielt im Los Angeles von 1969, zu einer Zeit, als alles im Umbruch ist. Auch TV-Star Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO) und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth (BRAD PITT) müssen sich in einer Branche zurechtfinden, die sie kaum mehr wiedererkennen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Portugiesisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Quentin Tarantinos Liebesbrief an Hollywood Bob Richardson - Aus Liebe zum Film Fachsimpeln - Die Autos von 1969 Die Restauration Hollywoods - Das Szenenbild von Once Upon a Time... in Hollywood Die Mode von 1969

Video on demand - Once Upon a Time in... Hollywood

DVD und Blu-ray | Once Upon a Time in... Hollywood

Blu-ray
Once Upon a Time in... Hollywood Once Upon a Time in... Hollywood
Blu-ray Start:
19.12.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 161 min.

zur Blu-ray Kritik
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DVD
Once Upon a Time in... Hollywood Once Upon a Time in... Hollywood
DVD Start:
19.12.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 155 min.

Blu-ray Kritik - Once Upon a Time in... Hollywood

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 9/10


Wir schreiben das Jahr 1969 in Hollywood. Der ehemalige Serienstar Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) versucht sich noch mit aller Kraft an den ehemaligen Glanz seines nicht mehr ganz so erfolgreichen Schauspielerdaseins zu klammern. Sein Stuntdouble und bester Freund Cliff Booth (Brad Pitt) steht ihm dabei tatkräftig zur Seite. Immer schwieriger wird es für ihn, als er sieht wie sehr seine Nachbarn, das junge Ehepaar Roman Polanski und Sharon Tate (Margot Robbie) in ihrem Erfolg und Ruhm geradeso baden, doch keiner von ihnen weiß, dass der „Summer of Love“ schon bald ein brutales Ende zu nehmen droht.

Cliff Booth (BRAD PITT, l.) und Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO, r.)
Cliff Booth (BRAD PITT, l.) und Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO, r.) © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Wie der Titel „Es war einmal in Hollywood“ so schön sagt, handelt es sich bei Quentin Tarantinos neuntem Film um ein, von ihm geschaffenes Märchen, dass eine fiktive Geschichte im waren Hollywood der sechziger Jahre erzählt. Während Hauptcharaktere, wie Rick Dalton und Cliff Booth frei erfunden sind, waren der Regisseur Roman Polanski, Schauspielerin Sharon Tate und Hippiesektenführer/Serienmörder Charles Manson genauso real, wie die Tragödie, die sich am 9 August 1969 im Haus von Polanski und Tate ereignet hat. Darauf liegt in diesem Film jedoch nicht der Schwerpunkt. Dieser liegt bei dem abgehalfterten Rick Dalton, der mit zahlreichen Problemen klarkommen muss und alles gibt, um seinen alten Glanz wiederzufinden. Sein Stuntdouble, gespielt von Brad Pitt hat es auch nicht gerade leicht, der verbringt nämlich den ganzen Tag nur noch damit, Rick in der Gegend rumzufahren und Hausarbeiten für ihn zu erledigen. Natürlich hatte man bei Kultregisseur Tarantino auch schon spannenderen Stoff, was Once Upon a Time in Hollywood aber gerade von seinen anderen Werken abhebt.

Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO)
Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO) © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Der Film ist ruhiger, gemütlicher und auch witziger als so manch anderer Tarantino-Film (wobei eigentlich keiner seiner Filme an schwarzem Humor spart) und genau das macht „Once“ so besonders, auch wenn das großartige Finale gewohnt blutig und derb ist. Man folgt im Film nicht einer gewissen Storyline, sondern er zeigt nur das Leben ein paar Personen vom Hollywood der Sechziger Jahren. Man könnte den Film praktisch als Buddy Komödie zwischen Pitt und DiCaprio bezeichnen, bei denen die Chemie so gut funktioniert, dass man ihnen wirklich sofort abkaufen könnte, dass sie abends zusammenhocken und sich gemeinsam ihre Filme angucken. Auch ein Al Pacino und eine Margot Robbie bleiben bei zwei solch guten Hauptdarstellern etwas im Schatten, was aber auch nicht schlimm ist, da das Dou Pitt/Dicaprio einfach so gut funktioniert. Man merkt ihren tiefen und glaubwürdigen Charakteren auch sofort an, dass hinter ihnen ein Profi wie Quentin Tarantino steht, denn es sind nicht nur zwei der besten Charaktere, die der Meisterregisseur je geschaffen hat, sondern auch möglicherweise die besten schauspielerischen Leistungen, die man von beiden Darstellern bisher kannte. Vor allem DiCaprios Szenen, bei denen es sich um einen Film im Film handelt sind sehr gelungen. Genauso gelungen ist das Sechziger-Jahre Setting, bei dem man sich fühlt, als wäre man in einer Zeitmaschine zurück in die Swinging-Sixties befördert worden und, wenn das Jemand sagt, der die Sechziger nicht einmal erlebt hat, macht der Film allemal etwas richtig.

Sharon Tate (MARGOT ROBBIE)
Sharon Tate (MARGOT ROBBIE) © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Man merkt dem Film im Großen und Ganzen einfach eines sehr an: er ist Quentin Tarantinos Liebeserklärung an das Hollywood der 1960er Jahre, der nur so gespickt von Hommagen und Anspielungen an die großen Klassiker seiner Zeit und auch an Tarantinos eigene Filme ist. Eine Kleinigkeit muss man an dem Film jedoch kritisieren. Der Film erfordert von seinem Zuschauer nämlich ein gewisses Vorwissen, z.B. wer Charles Manson war und was 1969 mit Sharon Tate passierte, auch wenn (kleiner Spoiler) Tarantino mal wieder in die Trickkiste greift und die Geschichte umschreibt. Man sollte auch ein paar der Großen Filme der sechziger gesehen haben (vor allem Western), von denen Tarantino sogar im Vorfeld extra eine Liste verfasste.

Cliff Booth (BRAD PITT), Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO) und Marvin Schwarzs (AL PACINO)
Cliff Booth (BRAD PITT), Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO) und Marvin Schwarzs (AL PACINO) © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Bild:
Die Bildqualität lässt nicht zu wünschen übrig und die einzigartigen und altmodischen Kamerafahrten, wie man sie von Tarantino kennt machen wieder sehr viel Spaß, genauso wie die perfekten Sets und Kostüme, bei denen man sich wahrlich in die sechziger zurückversetzt fühlt.

Ton:
Der Ton ist eine wahre Freude. Der sorgfältig ausgewählte Soundtrack, der größtenteils aus Klassikern der Sechziger Jahre besteht, hilft dem Aufbau der Sixtiesatmosphäre ungemein.

Extras:
Als Extras gibt es mehrere Kurzfilme, die Sachen wie Kostüme, die Sets, die Autos und Tarantinos Liebe um die ganze Materie des Films genauer erläutern.


Fazit:
Once Upon a Time in Hollywood ist eine sehr sehenswerte Liebeserklärung von Quentin Tarantino an das Hollywood und die Filme der Sechziger Jahre. Mit seiner Liebe zum Detail, seinen genauso grandios gespielten, wie inszenierten Charakteren und seiner einzigartigen Weise, eine Geschichte zu erzählen, gilt der Film als ein persönliches Highlight des Kinojahres 2019.


by Marius Geiss
Bilder © Sony Pictures Entertainment




Once Upon a Time in... Hollywood - Trailer