No Saints for Sinners - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.09.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min

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Inhalt

Mickey O’Hara ist ein überzeugtes Mitglied der IRA, aber seine aktive Zeit als Soldat der Organisation ist längst vorbei. Stattdessen versinkt er im Drogenmilieu – nicht als Drücker, sondern als Händler, doch als ein Deal vor die Hunde geht, muss Mickey seinen Partner umbringen. Da er nun um sein Leben fürchtet, flieht er nach Los Angeles, wo er neu anfangen und seine gewalttätige Vergangenheit hinter sich lassen will. Doch als ein Freund Ärger mit mächtigen Drogendealern bekommt, muss Mickey wieder zur Waffe greifen. Damit setzt er eine Kettenreaktion in Gang, die alles, was er liebt, in den Abgrund reißen könnte…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Lighthouse Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)

DVD und Blu-ray | No Saints for Sinners

Blu-ray
No Saints for Sinners No Saints for Sinners
Blu-ray Start:
28.09.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
No Saints for Sinners No Saints for Sinners
DVD Start:
28.09.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - No Saints for Sinners

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 3/10


Der IRA-Terrorist Mickey O’Hara hat ein Problem. Bei einem verpatzten Geschäft im Drogenmilieu muss er in Notwehr seinen Partner erschießen und sich darauf hin ins Ausland absetzen. Mickey entschließt sich, seine kriminelle Vergangenheit hinter sich zu lassen und beginnt ein neues Leben zu beginnen: legaler Job, eine hübsche Freundin und keine Gewalt.
Dieses Vorhaben muss Mickey jedoch schnell wieder begraben, als sein Freund in Drogengeschäfte verwickelt wird und er Ärger mit den Kartellbossen bekommt. Um ihm zu helfen, muss Mickey in kürzester Zeit 100.000 Dollar auftreiben und erneut zur Waffe greifen. Dies soll jedoch nicht sein einziges Problem bleiben, denn schon bald soll ihn seine Vergangenheit wieder einholen.

„No Saints for Sinners“ gehört zu jener Sorte von Actionfilmen, die man schnell wieder vergessen möchte, da man sich bereits beim Betrachten des Films mehr darüber ärgert, als das man sich darüber erfreut.
Das fängt schon mit der Story an, die derart vorhersehbar und klischeebehaftet ist, dass jegliche Spannung verloren geht. Zwar hat man sich bei diversen Gangsterfilmen wie „Pulp Fiction“ oder „Bube, Dame, König, Gras“ inhaltlich bedient, es jedoch nicht annähernd geschafft, eine charismatische Stilistik zu entwickeln.
Das gesamte Szenario wirkt hölzern und oberflächlich inszeniert, so dass es dem Zuschauer so gut wie unmöglich gemacht wird, eine Beziehung zu dem Streifen aufzubauen. Die Rahmenhandlung dient lediglich dazu, den Film als politisch anspruchsvoll darzustellen. So ist Mickeys Vergangenheit als überzeugter IRA-Terrorist für den Filmverlauf völlig belanglos und hätte durch irgendeine andere Hintergrundgeschichte ausgetauscht werden können. Ein politisches Thema als Mittel zum Zweck zu verwenden ohne auf seine Besonderheit einzugehen, zeugt nicht gerade von besonderer Filmkunst. Ein weiteres Ärgernis sind die Charaktere. Diese sind mehr als eindeutig gezeichnet, so dass wir stets wissen, wer zu den guten Jungs und wer zu den bösen Jungs gehört.
Das Drehbuch besteht aus einer Aneinanderreihung von Logikfehlern, oberflächlichen Dialogen und dürftigen Actionszenen. So wirkt vor allem das Ende dermaßen konstruiert, dass man sich als Zuschauer in seiner Intelligenz beleidigt fühlen muss.

Die Schauspielerische Leistung passt sich nahtlos den flachen Dialogen an, was man in diesem Fall jedoch als konsequent bezeichnen kann. Auch wenn die Rollen keinen ernsthaften Spielraum für schauspielerische Intensität und Ausdrucksstärke bieten, scheitern die Darsteller bereits an dem Versuch, ihre Rollen glaubhaft zu transportieren. Dadurch wirkt ihr gesamtes Spiel aufgesetzt, uninspiriert und lässt jegliche Faszination vermissen. So wollen die Bösen dermaßen übertrieben böse wirken, dass es an manchen Stellen eher unfreiwillig komisch ist. Hinzu kommt, dass der Hauptdarsteller Rick Crawford vollkommen blass wirkt. Als Zuschauer sieht man sich der unüberwindbaren Aufgabe gegenüber, sich mit seiner Rolle zu identifizieren oder zumindest Empathie zu entwickeln.

Man muss dem Film jedoch zugute halten, dass er hier und da über gute Ansätze und atmosphärisch wirksame Sequenzen verfügt, die das durchaus vorhandene Potential des Films andeuten. Leider man diese Szenen jedoch an einer Hand abzählen. Was nutzt also vorhandenes Potential, wenn es nicht abgerufen wird und stattdessen ein belangloser 08/15 Actionfilm dabei herauskommt, der all das verwendet, was geneigter Zuschauer bereits gefühlte 1.000 mal in anderen Streifen gesehen hat?

Fazit: Ein oberflächliches und belangloses Actionfilmchen ohne nachhaltige Wirkung. Reine Zeitverschwendung.

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by Till Huber
Bilder © Lighthouse Home Entertainment