Mortal Engines: Krieg der Städte - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.04.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 128 min

Mortal Engines: Krieg der Städte Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Wenn Utopien zerplatzen, bleiben Dystopien übrig: In dieser düsteren Zukunftsvision produziert von Peter Jackson mit Hauptdarsteller Hugo Weaving („Matrix“) rollen die Mächtigen in gigantischen Städten auf Rädern über die völlig verwüstete Erde, um sich der knappen Ressourcen wie Lebensmittel und Rohstoffe zu bemächtigen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
D, EN: Dolby Atmos
IT: Dolby Digital Plus 7.1
TR: Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Hindi, Italienisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Das Ende der Alten
• Willkommen in London
• In der Luft
• Neuseeland filmen
• Filmkommentar mit Regisseur Christian Rivers

DVD und Blu-ray | Mortal Engines: Krieg der Städte

Blu-ray
Mortal Engines: Krieg der Städte Mortal Engines: Krieg der Städte
Blu-ray Start:
18.04.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 128 min.

zur Blu-ray Kritik
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DVD
Mortal Engines: Krieg der Städte Mortal Engines: Krieg der Städte
DVD Start:
18.04.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 124 min.

Blu-ray Kritik - Mortal Engines: Krieg der Städte

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 7/10


In einer postapokalyptischen Welt versucht Hester Shaw (Hera Hilmar) sich an dem Mörder ihrer Mutter zu rächen. Dafür muss sie nach London gelangen, was sich als sehr schwer herausstellt, da sich die Städte mittlerweile auf Rädern fortbewegen. Sie schafft es zwar Thaddeus Valentine (Hugo Weaving) zu verletzen, wird aber von Tom Natsworthy (Robert Sheehan) aufgehalten, welcher noch an die guten Seiten der Menschheit glaubt. Für Hester heißt es nun erneut Valentine zu finden, aber diesmal wird sie selbst verfolgt.

Hera Hilmar in Mortal Engines
Hera Hilmar in Mortal Engines © Universal Pictures
„Mortal Engines“ hat ein unfassbar interessantes Setting. Zu Beginn erfahren wir auch, wie es soweit gekommen ist. Die damalige Menschheit hat sich, durch neue technologische Waffen, selbst zerstört. Von nun an mussten alle Städte mobilisiert werden, um an neue Ressourcen zu kommen. Die größte aller Städte ist London. Einer der Anführer von London ist Valentine und er hat vor einigen Jahren die Mutter von Hester umgebracht, da sie auf ein dunkles Geheimnis gestoßen ist. Valentine hat immer im Sinn, seine Stadt zu schützen und sein übergeordnetes Ziel ist es einen Wall im Osten zu zerstören, damit London mehr Ressourcen jagen kann. Hester schließt sich im Laufe ihrer Reise der Rebellengruppe an, die den Wall befestig, um letztendlich Valentine zu töten und um vor ihren eigenen Dämonen zu fliehen.

Szene aus Mortal Engines: Krieg der Städte
Szene aus Mortal Engines: Krieg der Städte © Universal Pictures
Neben dem unfassbaren Look und dem Setting hat der Film leider nicht viele andere positiven Merkmale. Ehrlich gesagt besteht der Film weiterhin nur aus recycelten Story-Fragmente, die schon vorher in anderen Filmen ausgeschlachtet wurden. Irgendwie fühlt sich der Film an wie „Star Wars“ (1977), nur in einem anderen Szenario. Sämtliche Figuren und ihre Beziehungen wurden 1:1 übernommen. Leider stören diese überdeutlichen Parallelen den Filmfluss und es kommt sogar oftmals dazu, dass man Dialoge direkt vorhersehen kann. Zu gewissen Teilen ist diese Art der Inspiration bedauerlich, da man es vor allem vom Produzenten Peter Jackson („Herr der Ringe“) nicht gewöhnt ist. Bei diesem Film ließ er seinem VFX-Spezialisten Christian River Regie führen. Seinem Talent für Spezialeffekte ist nichts nachzusagen, allerdings lässt die Inszenierung der Schauspieler stark zu wünschen übrig. Es gibt Stellen im Film, bei denen manche Charaktere über 30 Minuten nicht zu sehen sind, dass zeigt einfach, dass der Film mit 128 Minuten noch viel zu kurz ist. Keinem der Schöpfer gelingt die Exposition eines vierteiligen Romans in dieser kurzen Zeit befriedigend zu lösen. Des Weiteren entstehen durch diese Masse an Inhalt riesige Logiklöcher, welche anscheinend komplett ignoriert werden, da der Film leider nicht alles ausarbeiten kann.

Robert Sheehan, Jihae und Hera Hilmar in Mortal Engines
Robert Sheehan, Jihae und Hera Hilmar in Mortal Engines © Universal Pictures
Trotz all seiner Schwächen bilden die Schauspieler eine stabile Grundlage. Die Protagonistin Hera Hilmer („Anna Karenina“) schafft es egal mit welchem anderen Charakter super zu interagieren. Mit Robert Sheehan („Mute“) gibt sie ein interessantes Paar ab, auch wenn sein Charakter im Laufe des Films zu einer identischen Kopie von Han Solo wird und sein Weg nun mal bekannt ist. Dem Antagonisten, gespielt von Hugo Weaving („Herr der Ringe“) fehlt es an keiner Charaktertiefe und bietet einen nachvollziehbaren Vater und Anführer, welcher eigentlich nur seine Tochter beziehungsweise seine Stadt beschützen möchte. Meine persönliche Lieblingsfigur wird allerdings von Stephen Lang („Avatar“), auch wenn er bis zu Unendlichkeit unkenntlich gemacht wurde.

Jihae in Mortal Engines
Jihae in Mortal Engines © Universal Pictures
Bild:
Das Bild auf dieser Blu-ray sieht fantastisch aus. Es gibt keinerlei negative Auffälligkeiten, auch wenn sich der Kauf einer 3D- oder 4K Ultra HD-Variante ein bisschen mehr lohnen würde. Des Weiteren ist es eigentlich Pflicht sich diesem Film auf einer großen Leinwand (oder einem verdammt großen Bildschirm) anzuschauen, da das Bild in seiner Einzigartigkeit verdammt detailreich ist.

Ton:
Die deutsche und englische Ton-Spur gibt es im Dolby Atmos und im Zusammenspiel mit der orchestralen Musik sind die Gespräche sehr verständlich. Kamerafahrten durch die riesigen Städte sehen nicht nur gigantisch aus, sondern hören sich auch atemberaubend gut an.

Extras:
Auf der Blu-ray gibt es zahlreiche Extras, wie zum Beispiel Interviews mit dem Regisseur, allerhand Behind the Scenes-Aufnahmen und Erklärungen zu der Welt und den Figuren.


Fazit:
„Mortal Engines: Krieg der Städte“ ist keinesfalls ein schlechter Film, allerdings fehlt es ihm an Innovation, auch wenn das Setting wirklich außergewöhnlich interessant ist. Leider fühlen sich alle Figuren und ihre Beziehungen fürchterlich recycelt an und es kommt zu keiner richtigen Spannung.

by René Fischell
Bilder © Universal Pictures