Monsters: Dark Continent - Blu-ray

Blu-ray Start: 11.09.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 119 min

Monsters: Dark Continent Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Zehn Jahre ist es her, dass ein Raumschiff mit außerirdischen Lebensformen in Mittelamerika abstürzte und die Menschen zwang, eine Schutzmauer um die sogenannte „Infizierte Zone“ zu errichten. Zwischenzeitlich haben sich die Monster bis in die Wüsten des Mittleren Ostens ausgebreitet. Vier Soldaten brechen im Rahmen einer US-Mission auf, um die Eindringlinge dort zu bekämpfen. Doch als sie im finsteren Zentrum des Monster-Territoriums ankommen, müssen sie sich der Frage stellen, wer die eigentlichen Monster sind?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Monsters: Dark Continent

Blu-ray
Monsters: Dark Continent Monsters: Dark Continent
Blu-ray Start:
11.09.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 119 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Monsters: Dark Continent Monsters: Dark Continent
DVD Start:
11.09.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 114 min.

Blu-ray Kritik - Monsters: Dark Continent

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Mit seinem Regiedebüt „Monsters“ öffneten sich für den Briten Gareth Edwards 2010 alle Türen in Hollywood. Der Low-Budget-Streifen, bei welchem Edwards nicht nur Regie führte, sondern auch für Drehbuch, Kameraeinstellungen, Special Effects und Design die Verantwortung übernahm, überzeugte Fans und Kritiker zugleich. Und wie es im amerikanischen Filmbusiness nun einmal so üblich ist, darf eine Fortsetzung dann natürlich auch nicht fehlen. So erscheint am 11. September mit „Monsters: Dark Continent“ (OT: „Monsters: Dark Continent“) das Sequel zum Low-Budget-Erfolg auf Blu-ray und DVD.

Zehn Jahre sind vergangen, seit man die ersten, bis zu 100 Meter großen Monster zwischen Amerika und Mexiko entdeckt hat. Mittlerweile haben sich die Wesen über den ganzen Globus verteilt; unter anderem auch in den Wüsten des mittleren Ostens. Dort kämpfen US-Soldaten vehement gegen die schier unbesiegbaren Störenfriede, wodurch es immer wieder zu zivilen Opfern kommt. In der Folge hat sich ein paralleler Krieg zwischen der lokalen Bevölkerung und der amerikanischen Besatzungsmacht entwickelt, zu dessen Eindämmung eine Truppe neuer Soldaten in den Nahen Osten entsendet wird. Bereits ihr erster Einsatz endet dabei in einer Katastrophe…

Edwards Regiedebüt „Monsters“ mag zwar nicht unbedingt ein perfekter Film gewesen sein, allerdings konnte er trotz eines geringen Budgets mit einer authentischen Atmosphäre, einer lebendigen Geschichte und einem glaubhaften Mini-Cast überzeugen und in der Folge im Gedächtnis verweilen. Aufgrund anderweitiger Verpflichtungen an „Godzilla“ war es ihm jedoch nicht möglich, die Fortsetzung seines Erstlingswerks zu betreuen, sodass Tom Green hier die Regie übernimmt. Dieser hatte zuvor bei einigen Folgen der britischen Erfolgsserie „Misfits“ bereits das Regiezepter in der Hand und für „Monsters: Dark Continent“ zusammen mit Jay Basu auch das Drehbuch verfasst. Diesem merkt man jedoch auch an, dass die einzige Voraussetzung der Produzenten darin bestand, dass es Monster enthalten soll. Denn „Monsters: Dark Continent“ mag zwar den gleichen Namen wie sein Vorgänger besitzen, hat mit diesem im Grunde aber nichts gemeinsam. Statt einer dichten Atmosphäre und einer spannend erzählten Story konzentriert sich das Sequel auf die stumpfe Gewalt zwischen Menschen in einem fiktiven Kriegsgebiet. Die titelgebenden Monster wurden dafür kurzerhand in die zweite Reihe verbannt und spielen nur noch eine sehr unbedeutende Rolle.

Auch verzichtet das Sequel auf aufwendige Landschaftsaufnahmen, die den Plot dezent untermalen könnten und schmückt sich stattdessen mit wackeligen Aufnahmen, die ab und zu an einen Found-Footage-Film erinnern. Über die gesamte Laufzeit von rund zwei Stunden, welche leider künstlich in die Länge gezogen wurde, wird man dabei das Gefühl nicht los, dass man in das Drehbuch in letzter Sekunde noch einige Monster in die Nebenhandlungen mit eingebaut hat, um auf den Erfolgszug des ersten Teils aufspringen zu können. Denn nüchtern betrachtet, bekommt der Zuschauer hier einen x-beliebigen Kriegsfilm aus dem Nahen Osten präsentiert, dessen Charaktere blass und eindimensional wirken. Auch das teilweise offen gestaltete Ende bringt nicht den erhofften WOW-Effekt, den „Monsters“ versprühen konnte.

Bild- und tontechnisch gibt es an der Blu-ray-Umsetzung von „Monsters: Dark Continent“ nichts auszusetzen. Das im Format 2.40:1 vorliegende Bild wirkt scharf und kontraststark, während der deutsche und englische Ton im Format DTS-HD Master Audio 5.1 vorliegt und durch seinen starken Basseinsatz im Gefecht punkten kann.
Das Bonusmaterial der Disc beinhaltet ein Making-of des Films, sowie je ein Feature zur Entwicklung der Monster und der generellen visuellen Effekte.


Fazit:
Überflüssiges und liebloses Sequel, das mit „Monsters“ nur noch den Titel gemein hat. Selbst geringe Erwartungen an das Sequel werden hier noch zerstört.

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film