Monster Party - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.10.2019
Digital VoD: 04.10.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min

Monster Party Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die jungen Gauner Dodge, Casper und Iris brauchen dringend Geld. Die Chance auf den ganz großen Coup bietet sich, als die wohlhabende Familie Dawson eine Dinner-Party geben will. Die drei Teenager lassen sich kurzerhand als Haushaltshilfen einstellen und planen, während der Party heimlich den Safe der Dawsons zu knacken. Zu spät erkennen sie, dass sowohl die Gastgeber als auch die Gäste gemeingefährliche Psycho-Killer sind.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Busch Media Group
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer

Video on demand - Monster Party

DVD und Blu-ray | Monster Party

Blu-ray
Monster Party Monster Party
Blu-ray Start:
04.10.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Monster Party Monster Party
DVD Start:
04.10.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 86 min.

Blu-ray Kritik - Monster Party

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Drei räuberische Jugendliche haben es sich zur alltäglichen Aufgabe gemacht, zusammen in Häusern einzubrechen und diese leerzuräumen. Da Dodge (Brandon Micheal Hall) und Iris (Virginia Gardner) ein Kind erwarten, brauchen sie ziemlich dringend viel mehr Geld. Sie lassen sich bei einem vermögenden Besitzer einer Villa als Haushaltshilfen einstellen und versuchen an einem Abend, an dem eine Party gefeiert wird, an die Wertsachen zu kommen. Doch irgendwie scheint diese Party aus den Rudern zu laufen und endet in einem blutigen Massaker.

Erin Moriarty in Monster Party
Erin Moriarty in Monster Party © Busch Media Group
„Monster Party“ hat eigentlich eine interessante Grundidee. Diese erfindet zwar das Rad nicht neu, ist aber durch die Jugendlichen angenehm zum Anschauen. Sie planen immer raffiniertere Raubzüge, um an mehr Geld zu kommen. Es wirkt zwar alles ziemlich gehetzt, aber bis die eigentliche Monster Party losgeht, offenbart der Film einige schöne Momente, die sogar mit einer gewissen emotionalen Tiefe überzeugen können. In der Villa scheint zwar anfangs noch, dass ihr geschmiedeter Plan funktioniert, als aber allerdings der erste Mord passiert, verlieren die Jugendlichen jegliches logisches Denken und verhalten sich einfach nur irrational dumm. Aus irgendwelchen nicht genau erläuterten Gründen hat der Besitzer des Hauses eine Party mit Attentätern veranstaltet. Diese spalten sich in zwei Lager und fangen an sich zu töten. Dabei benutzen sie die kreativsten Waffen und überlegen sich die perfidesten Pläne. Die Jugendlichen verstecken sich dabei die ganze Zeit über.

Erin Moriarty, Virginia Gardner, and Sam Strike in Monster Party
Erin Moriarty, Virginia Gardner, and Sam Strike in Monster Party © Busch Media Group
Der Film bietet zwar eine gewisse Brutalität und hat sein FSK 18 auf jeden Fall verdient, allerdings wirkt sie so unbegründet und ist ziemlich schnell auserzählt. Sämtliche anfängliche Emotionalität verschwindet und es endet in einem totalen Chaos. Die Story verschwimmt total und die Jugendlichen haben überhaupt kein Ziel mehr. Noch nicht einmal das sichere Überleben spielt eine Rolle, sondern nur das panische Schreien. Zum Ende hin, fängt sich der Film zwar wieder ein bisschen, aber selbst das eigentlich interessante Ende sticht nicht mehr aus diesem belanglosen Film hervor.

Der Regisseur Chris von Hoffmann („Drifter“) hat versucht einen Gangster-Heist-Film mit Jugendlichen zu erzählen, scheitert aber komplett an dieser Aufgabe. Er versucht die lückenhafte Handlung mit übertriebener Brutalität zu kaschieren, schafft es aber nicht. Noch nicht einmal die Schauspieler stechen hervor und es stellt sich die Frage, wie Lance Reddick („John Wick“-Reihe) sich überreden lassen hat, in dem Film mitzuspielen, da seine Rolle überhaupt keine sonderlichen schauspielerischen Fähigkeiten benötigt.

Robin Tunney in Monster Party
Robin Tunney in Monster Party © Busch Media Group
Bild:
Die Bildqualität übertrumpft tatsächlich den ganzen Film. Die Farben sind sehr kräftig sowie kontrastreich und sehen auf der Blu-ray wunderbar aus. Der Kameramann Tobias Deml („Drifter“) kreiert wunderbare Bilder, die leider ab der Villa in einem fürchterlichen Schnittmassaker untergehen.

Ton:
Der Ton wurde auf DTS-HD 5.1 abgemischt und bietet ein interessantes Sounderlebnis. Die Effekte hören sich wunderbar innovativ an und stechen im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern deutlich heraus.

Extras:
Auf der Blu-ray befinden sich nur Trailer.


Fazit:
„Monster Party“ startet mit einer wunderbaren Grundprämisse, verliert sich aber irgendwann total. Sämtliche anfängliche Ideen und Emotionen werden über einen Haufen geworfen, sodass zum Schluss ein belangloser Film entstanden ist, der überhaupt keine inhaltlichen Innovationen aufweist.


by René Fischell
Bilder © Alive / Busch Media Group