Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.10.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min

Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der kleine Junge Kun genießt seine glu?ckliche Kindheit, bis seine kleine Schwester Mirai geboren wird. Da Mirai nun die gesamte Aufmerksamkeit der Eltern bekommt, wa?chst in Kun die Eifersucht und er zieht sich immer mehr zuru?ck. Im Garten, in dem er gerne Unterschlupf sucht, wa?chst ein magischer Familienbaum. Kun wird plo?tzlich in eine fantastische Welt katapultiert, in der Vergangenheit und Gegenwart zusammenlaufen. Er begegnet verschiedenen Verwandten zu unterschiedlichen Lebensabschnitten: seiner Mutter als kleines Ma?dchen, seinem Urgroßvater als tatkra?ftigen, jungen Mann und seiner kleinen Schwester als Teenagerin. Durch diese Abenteuer gelingt es Kun, die Geschichte seiner Familie zu entdecken und seine Rolle im Leben zu finden.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KAZÉ Anime
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Japanisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interview mit Mamoru Hosoda

Video on demand - Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft

DVD und Blu-ray | Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft

Blu-ray
Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft
Blu-ray Start:
04.10.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft (Deluxe Edition) Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft (Deluxe Edition)
Blu-ray Start:
04.10.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min.
DVD
Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft
DVD Start:
04.10.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min.
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04.10.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min.

Blu-ray Kritik - Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Häufig ist vielen im Bereich der japanischen Animefilme nur der Name Hayao Miyazaki ein Begriff. Das kommt ja auch nicht von ungefähr, denn schließlich gehen Meisterwerke wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ und „Prinzessin Mononoke“, neben vielen weiteren Werken, auf seine Kosten. Der Name Mamoru Hosuda sollte allerdings inzwischen auch einigen ein Begriff sein. In den letzten Jahren gab es einige von ihm geführte und teils selbst geschriebene Filme, wie zum Beispiel „Das Mädchen, dass durch die Zeit sprang“, „Summer Wars“ oder zuletzt „Der Junge und das Biest“. Mit MIRAI - DAS MÄDCHEN AUS DER ZUKUNFT erscheint nun sein neuester Animationsfilm und hat wie schon die Vorgänger den Fokus auf das Thema Familie gelegt – vermutlich mehr als jemals zuvor.

Kun mit seinem Hund
Kun mit seinem Hund © KAZÉ Anime
Über eine musikalisch schön unterlegte Bildershow, die sehr an einen Abspann erinnert, bekommt man den ersten Eindruck von einem Pärchen, dass zunächst mit einem Hund, später mit der Hauptfigur Kun ihre Familie wachsen lässt.
Der Film startet kurz nach der Geburt von Namensgeberin Mirai, und lässt zunächst sehr ruhig den Zuschauer die Charaktere kennenlernen, wie den vierjährigen Kun, der sich vorübergehend begeistert zeigt von dem neuen Familienmitglied, aber schnell genervt ist und sie als Ärgernis ansieht – so sehr, dass er dem Neugeborenen sogar eine seiner Spielzeug-Eisenbahnen auf den Kopf haut.
Aber sie ist nicht das einzige Ärgernis für den bald für den Zuschauer als Nerv tötend rüberkommenden Kun. Neben Mirai werden auch jeweils die beiden Eltern verflucht.
Jeder der sich bemüht die Geschehnisse durch die Augen von Kun zu betrachten und sich versucht in die Situation als Kind hineinzuversetzen, muss gewiss anfangen zu schmunzeln.

Mirai
Mirai © KAZÉ Anime
Die reale Welt mit einem fantastischen Element zu vereinen, war bislang immer Bestandteil von Hosudas Werken und ist auch hier einmal mehr zunehmend einnehmend. Nach jedem Wutanfall geht Kun raus in den Garten, der sich wundersamer weise in eine Art Traumwelt verwandelt, deren Zeichnung wunderschöne Bilder erzeugt und auch sehr kreativ wie facettenreich dargestellt ist. Die Optik wirkt stets zunächst schwammig, was das Bild einer Traumsequenz unterstreicht, wird aber zunehmend klarer mit jedem Moment, indem Kun seiner Erkenntnis näher rückt. Diese Offenbarungen sind auch wiederum sehr schön demonstriert und wirken nicht unbeholfen.
Dabei variieren die Sequenzen zum einen mit den Örtlichkeiten in die Kun eintaucht, als auch mit den Charakteren, die ihm dabei erscheinen. Mal erscheint ihm Haushund Yoku in Menschengestalt und ein anderes Mal eben seine Schwester Mirai aus der Zukunft.

Mirai und Kun fliegen
Mirai und Kun fliegen © KAZÉ Anime
Nach seinem Abenteuer scheint Kun wieder beschwichtigt zu sein und ein wenig Verständnis für manche Dinge zu zeigen. Dies in Kombination mit den Erscheinungen erinnert auffallend an die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens und der Begegnung mit den drei Geister aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Weniger weihnachtlich, aber nicht weniger herzlich erscheint MIRAI - DAS MÄDCHEN AUS DER ZUKUNFT hierbei und kann trotz teils zähen und uninteressanten Auseinandersetzungen sehr gut mit den Erlebnissen Kuns punkten. Vor allem mit der sehr liebevollen Schlussphase, bei der jede Episode noch einmal einen höheren Sinn bekommt, zeigt sich Hosudas Talent. Die Mischung von Beklemmung wie auch Wohlgefühl welche Familie bedeuten kann, weiß Hosuda wieder einmal erstklassig wie wohltuend aufzuzeigen. Das Thema Familie wird in seiner kompletten Breite präsentiert: Von den Streitigkeiten, die so sinnlos sind, bis hin zu den Momenten, in denen man dies und den Mehrwert einer Familie erkennt.

Bruder und Schwester
Bruder und Schwester © KAZÉ Anime
Bild:
Das Bild ist durchgehend scharf und klar, wie man es von den neueren japanischen Animationsfilmen gewohnt ist. Die zwischenzeitlich schwammigen Bilder sind Stilmittel und betrüben nicht das Filmerlebnis.

Ton:
Gerade beim Eintritt in die Gartenwelt weiß der Ton zu glänzen. Die Musik unterstreicht die besonders schöne Idylle.

Extras:
Bei den Extras ist lediglich ein Interview mit Hosuda, dass allerdings satte 45 Minuten geht und damit halb so lang wie der Film selbst.


Fazit:
Stellt man MIRAI – DAS MÄDCHEN AUS DER ZUKUNFT neben Mamoru Hosudas andere Werke, ist er für mich persönlich bislang der schwächste Film. Allerdings kommt diese Einschätzung bei einem Vergleich zustande, der auf einem sehr hohen Niveau stattfindet. Einzige Problematik des Films ist das er teilweise sehr dahin plätschert und erst wieder mit einem erneuten Gang in den Garten interessant wird. Die Bilder sind wunderschön und kreativ gezeichnet und machen letzten Endes den Film zu einem sehr schönen Animationsfilm über Familie.


by Christian Willach
Bilder © KAZÉ Anime




Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft - Trailer