Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min

Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Bald Liu betreibt eine kleine Krokodilfarm, er hat sein Herz am rechten Fleck und wünscht sich für seine großen Reptilien ein schönes zu Hause.
Er beschließt seine Krokodile an einen Geschäftsmann aus der Stadt zu verkaufen, der ihm versprochen hat, diese gut zu behandeln. Unter den Krokodilen ist auch eine 8 Meter lange und 2 Tonnen schwere Krokodildame, die auf den Namen Mao hört. Zhao, der Geschäftsmann, hat aber ganz andere Dinge im Kopf, als den Reptilien ein schönes zu Hause zu bieten – er braucht die Krokodile für sein kulinarisches Restaurant.

Die Krokodildame Mao schafft es, dem Schlachter zu entkommen und trifft auf der Flucht Wen Yan, die nach acht Jahren aus dem Ausland mit ihren Ersparnissen zurückgekehrt ist. Mao, die weder zwischen Freund noch Feind unterscheidet, folgt ihren Instinkten und greift Wen Yan an, die sich mit ihrer Tasche zu Wehr setzt, was zur Folge hat, das sich Mao mit der Tasche im Maul und den Ersparnissen absetzt.

Eine wilde Jagd nach dem Krokodil beginnt, denn es hat sich herumgesprochen, dass das Krokodil mit einem Vermögen im Bauch sich in der Gegend herumtreibt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment / Los Banditos
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Chinesisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailershow

DVD und Blu-ray | Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt

Blu-ray
Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt
Blu-ray Start:
15.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
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Blu-ray Start:
15.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.
DVD
Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt
DVD Start:
15.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

Blu-ray Kritik - Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Schuld sind diesmal keine irren Wissenschaftler mit Frankenstein-Komplex oder fehlgeleitete Chemikalien mit Großwuchs-Nebenwirkungen. Riesenkrokodil-Dame Amao ist ganz von selbst acht Meter lang und zwei Tonnen schwer geworden. Damit hört es mit den Überraschungen beim chinesischen Creature-Mumpitz „Million Dollar Crocodile“ aber auch schon auf – klammert man die im Vergleich zu amerikanischen „Tierfilm-Darstellern“ (man denke nur an die CGI-Rohrkrepierer der Trash-Schmiede The Asylum wie „Mega Shark vs. Giant Octopus“) halbwegs überzeugend animierte Echse wohlwollend aus. In Sachen Story, Dramaturgie und Darsteller jedenfalls surft Regisseur Li Sheng Lin weit unter Normal-Null-Niveau.

„Million Dollar Crocodile“ ist weder Fisch noch Fleisch, ein grottiger Zwitterversuch aus Horror und Komödie und doch keines von beiden. Weder gibt es überzeugende Splatter-Einlagen oder überhaupt ansatzweise gruselige oder spannende Momente. Noch überzeugt der bemühte Humor, für den nach dem Willen der Macher offensichtlich vor allem die Nebenfiguren sorgen sollen. Doch die Bande des stets barbäuchigen Restaurantchefs Zhao (Suet Lam), die Amao zu Kroko-Steaks verarbeiten will, ist ein derart tumber Haufen (einer trägt sogar ein Superman-T-Shirt), dass man sie lieber gleich als sofort auf den Speiseplan des Reptils setzen würde. Übertroffen werden die Nulpen nur von der völlig überdrehten Hauptdarstellerin Wen Yan (Barbie Hsu), deren Handtasche samt Ersparnissen von 100 000 Euro (!) im Krokodil-Magen landen. Einen so hohen Nervig-Faktor muss frau erst mal erreichen. Hysterie reizt im Reich der Mitte offenbar die Lachmuskeln. Dagegen wirkt Liu (Zhaoqi Shin), Ex-Besitzer von Amao, fast schon weise, auch wenn man über seinen familiären Background, wie übrigens über den von fast allen Beteiligten, gerne mehr erfahren hätte.

So dümpelt die Suche nach Amao in seichten Gewässern und mit sehr überschaubarem Bodycount öde vor sich hin, bis schließlich das Militär die Sache in die Hand nimmt. Dass aber am Ende Liu und der Provinz-Polizist Wang Beiji (Tao Guo), dessen pfiffiger zehnjähriger Sohn Xia Xing der einzig sympathische Filmcharakter ist, dem Koloss die Schuppen lang ziehen, ist zwar wenig glaubhaft, mag aber Genre-Konventionen verpflichtet sein. Übrigens: Mit ganz viel Hingabe lassen sich bei „MDC“ Anspielungen auf „Jurassic Park“ und „Peter Pan“ erkennen (Stichworte: Ziege und klingelndes Handy).

Während sich die nichtigen Extras (nur Trailer) dem Streifen anpassen, ist das Bild der Blu-ray zuweilen grandios. Sicher, die Künstlichkeit der Kreatur lässt sich nicht kaschieren, aber die sattgrünen Teefelder zum Beispiel, in die sich Amao verirrt, sind eine optische Wucht. Die deutsche Synchronisation wirkt dagegen wie häufig bei asiatischen Filmen stellenweise deplatziert.

„Million Dollar Crocodile“, angekündigt als „Effektfeuerwerk der Extraklasse, das für Adrenalin pur sorgt“, erweist sich als Totalflop. Lieber noch mal „Crocodile Dundee“ einlegen – Teil eins natürlich.

by Florian Ferber
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment / Los Banditos