Mein ziemlich kleiner Freund - Blu-ray

Blu-ray Start: 17.01.2017
FSK: 0 - Laufzeit: 99 min

Mein ziemlich kleiner Freund Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Diane (Virginie Efira), Anwältin und Single, erhält eines Abends einen unerwarteten Anruf. Am anderen Ende der Leitung: Alexandre (Jean Dujardin), ein charmanter Architekt, der von ihrem Handy aus anruft, welches sie in einem Restaurant hat liegen lassen. Nach einer kleinen Plänkelei willigt Diane gerne in ein Treffen zur Übergabe ein. Doch die Verabredung nimmt eine so nicht erwartete Wendung. Denn als Diane im Restaurant auf Alexandre trifft, steht vor ihr: ein Winzling, gerade mal knapp 1,40 m groß! Nachdem dieser allerdings so unbeschwert mit seiner „Größe“ umgeht und sie auf die verrücktesten Dates entführt, weicht bei Diane der anfängliche Schock einer großen Sympathie für diesen Mann. Und der Sympathie folgt Liebe. Dianes Umfeld jedoch reagiert konsterniert auf das ungleiche Paar. Und am Ende stellt sich die Frage: Besitzt Diane die Größe, die Skepsis der Umstehenden zu ignorieren und auf ihr Herz zu hören?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Französisch )
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making-of
Featurette „Die Entstehung des Films“
Dt. und Original-Kinotrailer


DVD und Blu-ray | Mein ziemlich kleiner Freund

Blu-ray
Mein ziemlich kleiner Freund Mein ziemlich kleiner Freund
Blu-ray Start:
17.01.2017
FSK: 0 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Mein ziemlich kleiner Freund Mein ziemlich kleiner Freund
DVD Start:
17.01.2017
FSK: 0 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - Mein ziemlich kleiner Freund

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 7/10


Jean Dujardin gehört zu den attraktivsten Darstellern. Auch in „Mein ziemlich kleiner Freund“ merkt das der Zuschauer von Beginn an. Doch in diesem Film hat sein Charakter mit einem großem Makel zu kämpfen. Er ist nur 1,36m groß. Dabei hat Alexandre – so heißt seine Figur – alles was sich eine Frau wünscht. Ein gutes Aussehen, Charme, Erfolg im Job und Humor. Mein ziemlich kleiner Freund SzenenbildWie es Alexandre trotz dieses Problems versucht bei der überaus attraktiven Diane zu landen, sieht man in dieser wirklich witzigen und netten Rom-Com.

Hier wird wieder mal auf eine Beschreibung des Inhalts verzichtet. Dies liegt nicht daran, dass man hier irgendwelche Spoiler vermeiden soll, weil der Streifen mit krassen Twists um die Ecke kommt. Um zu erfahren, wie diese Geschichte zwischen Diane und Alexandre enden wird, genügen 5 Sekunden vom Trailer. Der Handlungsverlauf mit dem dazu gehörigen Happy-End sind sicherer als das Amen in der Kirche und dennoch erhält dieser Film eine wirklich gute Bewertung aus verschiedenen Gründen, die hier näher erläutert werden. Die Geschichte ist simpel, aber sie funktioniert. Der Film hat viele lustige Momente, besitzt zwar genre-konforme glatte Charaktere, doch diese sind aber auch überaus liebenswerte und sympathische Figuren. Alexandre schließt man sofort ins Herz. Auch seine Beziehung zu seinem „normal-großen“ Sohn ist mehr als herzerwärmend und schön anzusehen. Ebenfalls ist es toll mitanzusehen wie sich Diane und Alexandre näher kommen trotz des Größenunterschieds. Der Film zaubert einen gleich von der ersten Szene – einer schönen Plansequenz bei der es um ein Telefonat zwischen Diane und Alexandre geht – ein Lächeln ins Gesicht und dieses Lächeln verliert man über die ganzen 1,5h nicht.

Die Dialoge sind nicht faszinierend oder besonders clever geschrieben, doch es unterhält auf einem schönen Niveau. Hier gibt es keine Fremdscham-Momente oder perversen Humor. Es ist es ganz geschmeidige französische Wohlfühl-Atmosphäre, die man bequem auf der Couch genießen kann. Ein Film, der ohne Längen auskommt und einfach Spaß macht. Mein ziemlich kleiner Freund SzenenbildJean Dujardin macht einen klasse Job und man sieht ihm die Erfahrenheit im Comedy-Genre in jeder Sekunde an. Auch die überaus attraktive und hübsche Virginie Efira überzeugt auf ganzer Linie. Beide verkörpern ebenfalls einfach liebenswerte Charaktere. Viel falsch kann man da als Schauspieler nicht machen. Ebenfalls überzeugt auch die technische Umsetzung des Filmes. Hier ist natürlich gemeint, wie die Macher des Streifens es schafften den über 1,80m großen Oscarpreisträger auf 1,36m zu schrumpfen. Wirklich bemerkenswert, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Der Film macht eigentlich nichts falsch. Man kann ihn auch kritisieren und gar zerreißen, denn ein wirklich besonderer Film, der aus der Masse heraussticht ist er wahrlich nicht. Überraschungsarm, standardisierte Story, glatt geschliffene Charaktere usw. Diese Liste mit den Schwächen könnte man noch länger fortführen, da diese bei den meisten romantischen Komödien vorkommen, doch „Mein ziemlich kleiner Freund“ hat Herz und unterhält und überzeugt im Gesamtpaket als Rom-Com. Der Sound und das Bild überzeugen ebenfalls. Zudem gibt es ein interessantes und ausführliches Making-of sowie ein ebenfalls sehenswertes Featurette.


Fazit:
Wer hier einen Film erwartet, der sein Leben verändert oder ihn in irgendeiner Form auf neudeutsch gesagt „flasht“, ist bei diesem französischen Film an der falschen Stelle. „Mein ziemlich kleiner Freund“ ist eine romantische Komödie, die teilweise klischeehaft ist und im Kern nichts zeigt, was einen überrascht. Doch der Film besitzt zwei tolle Darsteller, die sympathische Figuren spielen. Darüber hinaus unterhält er konstant, bleibt kurzweilig, bringt den Zuschauer zum Lachen und Schmunzeln und gibt dem Zuschauer eine schöne Zeit. Ein ziemlich kleiner feiner Streifen aus dem Nachbarland.

by Morteza Wakilian
Bilder © Concorde Home Entertainment