Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD) - Blu-ray

Blu-ray Start: 14.04.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min

Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Seine Tage als Elite-Killer hat Arthur Bishop (Jason Statham) hinter sich gelassen – dachte er zumindest! Doch dann holt ihn die mörderische Vergangenheit ein: Bishops Erzfeind Riah Crain (Sam Hazeldine) entführt seine Freundin Gina (Jessica Alba) und zwingt ihn zur Rückkehr in den alten Job. Innerhalb kürzester Zeit soll der „Mechanic“ einmal um die ganze Welt reisen und das tun, was keiner so gut kann wie er: drei schier unmögliche Auftragsmorde begehen und sie dabei wie Unfälle aussehen lassen...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 2160p 4K
16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurettes, Interviews mit Cast & Crew, Making of, Videotagebuch von den Dreharbeiten


DVD und Blu-ray | Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD)

Blu-ray
Mechanic: Resurrection Mechanic: Resurrection
Blu-ray Start:
27.12.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD) Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
14.04.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Mechanic: Resurrection Mechanic: Resurrection
DVD Start:
27.12.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD)

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Bereits vor knapp vier Monaten erschien die Blu-ray-Umsetzung von 'Mechanic: Resurrection', welcher in zahlreichen Tests nicht nur inhaltlich sondern auch in Bezug auf die HD-Umsetzung ganz ordentlich bewertet wurde. Nun hat Universum Film am 13. April die 4k Ultra HD-Fassung nachgereicht, welche wir in unserer Kritik genauer unter die Technik-Lupe genommen haben.

Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD) Szenenbild Kritik:
Fünf Tage, vier Kontinente, drei Morde: Seine Tage als Elite-Killer hat Arthur Bishop (Jason Statham) hinter sich gelassen –dachte er zumindest! Doch dann holt ihn seine mörderische Vergangenheit ein, denn Bishops Erzfeind Crain (Sam Hazeldine) entführt seine Freundin Gina (Jessica Alba) und zwingt ihn so zur Rückkehr in seinen alten Job. Innerhalb kürzester Zeit soll der „Mechanic“ einmal um die ganze Welt reisen und das tun, was kein anderer so gut kann wie er: Drei schier unmögliche Auftragsmorde begehen und sie dabei allesamt wie Unfälle aussehen lassen …

Der Film des deutschen Regisseurs Dennis Gansel, der hier nach einigen deutschen Produktionen erstmals sein Hollywood-Regiedebüt gibt, hat es inhaltlich in sich und überzeugt vor allem mit dem Mechanic selbst. Darsteller Jason Statham, der sich für die Rolle des Auftragskillers Arthur Bishop wieder einmal in Höchstform trainiert hat, passt wie die Faust auf Auge in den knallharten Actionfilm. Zwar driftet die ansonsten gelungene Handlung von 'Mechanic: Resurrection' nach einem überaus gelungenen Auftakt im Mittelteil etwas in die Mittelmäßigkeit ab, aber dafür entschädigen die wunderschönen Drehorte in Brasilien, Australien, Bulgarien sowie Thailand, die vielen abwechslungsreichen Locations sowie das wirklich knallharte Finale auf einer Yacht. Besonders hervorheben kann man hier einmal mehr, die coole und großartig choreographierte Kampf- beziehungsweise Stunt-Action, für welche sich Second Unit Regisseur Vic Armstrong verantwortlich zeichnet und die einmal mehr von Jason Statham selbst ausgeführt worden ist, was man auch in fast allen Szenen eindrucksvoll erkennen kann. Etwas schade ist, das die hübsche Jessica Alba, die im Film Bishops Freundin Gina und das vermeintliche Entführungsopfer spielt, aufgrund des Drehbuchs von Philip Shelby und Tony Mosher nicht mehr aus ihrer Rolle rausholen konnte und folglich etwas blass bleibt – das Gleiche gilt übrigens für die mysteriöse Mae (Michelle Yeoh), über die man viel zu wenig erfährt. Richtig gelungen ist hingegen der skurile Auftritt von Tommy Lee Jones als Waffenschieber Max Adams, der hier eines der drei vermeintlichen Opfer des Films darstellt und auch Bösewicht Riah Crain (Sam Hazeldine) macht seine Sache gut.

Bildqualität 4k UHD & Blu-ray:
Der Bildtransfer von 'Mechanic: Resurrection', der im Seitenverhältnis von 2,40:1 (16:9) vorliegt, kann sich auf beiden Formaten sehen lassen. Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD) SzenenbildDer 1080p-Transfer der Blu-ray bietet überwiegend sehr gute Schärfewerte, sehr natürliche und kräftige Farben und liefert zudem ein exzellentes Kontrastverhältnis. Vor allem in den vielen Großaufnahmen bekannter Orte beziehungsweise diverser Sehenswürdigkeiten läuft das Bildmaterial zur Höchstform auf, so das man mühelos jedes noch so kleine Detail erkennen kann. Aber wo Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten – welcher sich gleich zu Filmbeginn während der Szenen in Rio de Janeiro bemerkbar macht. Hier hat das Bild nämlich bei den Umrissen einzelner Protagonisten mit leichten Unschärfen zu kämpfen, welche deren Konturen sichtbar weicher erscheinen lassen , so das es beinahe so wirkt, als wären die Szenen im Greenscreen entstanden. Mit dem gleichen Problem hat auch der 4k-UHD-Transfer zu kämpfen, was sich allerdings glücklicherweise nicht durch den gesamten Film zieht, sondern lediglich bei Filmbeginn während der ersten Minuten der Fall ist. Im direkten Vergleich schneidet das UHD-Master, welches einem 2k-Digital Intermediate zugrunde liegt und folglich nur auf 4k hochgerechnet wird, aber dennoch minmal besser ab, was allerdings nicht merklich auf eine bessere Bildschärfe zurückzuführen ist, sondern vielmehr auf die kontrastreicheren Bilder und leuchtenderen Farben. Dank des eingesetzten HDR und erweiterten Rec.2020-Farbraums, wirkt die Colorierung deutlich realistischer und auch der Schwarzanteil ist sichtbar satter, wodurch sich das UHD-Bild nicht nur dynamischer sondern auch plastischer präsentiert.

Tonqualität:
Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD) Szenenbild Beim Sound gibt es bei der Blu-ray und 4k UHD-Scheibe keinerlei Unterschiede zu vermelden, denn auf beiden liegen der deutsche Ton, genauso wie der englische Originalton, als verlustfreie DTS-HD Master Audio 5.1-Abmischungen vor. Diese klingen nicht nur sehr dynamisch und räumlich, sondern verfügen zudem auch über einen kräftigen Tieftonkanal, der während der zahlreichen Actionszenen auch dem Subwoofer einiges abverlangt. Richtig atmosphärisch klingt zudem der Score von Komponist Mark Isham ('Homefront'), dessen James-Bond-ähnliche Stücke wie beispielsweise „The Offer“ oder „Domestic Squabble“ richtig ins Ohr gehen und stets für eine stimmige Musikuntermalung sorgen. Erwähenswert ist zudem, das trotz des satten Basseinsatzes und der vielen direktional klingenden Effekte niemals die Dialogverständlichkeit zu leiden hat. Das Einzige was bei der 4k UHD-Disc etwas bedauerlich ist, ist die Tatsache, das die US-Variante beim englischen Originalton mit einem Dolby Atmos-Mix aufwartet, welcher uns bei der deutschen Auflage leider vorenthalten wird.

Extras:
▪ Making-of: Inside Mechanic: Resurrection (9:54 min.)
▪ Mark Isham: Filmmusik für Actionfilme (8:59 min.)
▪ Statham und Stunts (1:22 min.)
▪ Malaysisches Gefängnis (1:21 min.)
▪ Michelle Yeoh: Geheime Verbündete (1:13 min.)
▪ Deutscher Kinotrailer (2:06 min.)
▪ Videotagebuch von den Dreharbeiten (17:21 min.)
▪ Interviews mit Cast & Crew:
▪ Jason Statham (3:39 min.)
▪ Jessica Alba (4:07 min.)
▪ Michelle Yeoh (2:42 min.)
▪ Tommy Lee Jones (1:28 min.)
▪ Sam Hazeldine (3:12 min.)
▪ Dennis Gansel (4:56 min.) ▪ Philip Shelby (1:25 min.)
▪ Vic Armstrong (3:51 min.)

Mechanic: Resurrection (4K Ultra HD) Szenenbild Beim Bonusmaterial ist ebenfalls alles beim Alten geblieben, denn dieses liegt nach wie vor ausschließlich auf der Blu-ray vor und neue Extras sind auch bei der 4k UHD nicht dazu gekommen. Das Herzstück der Specials stellt folglich nach wie vor das sehenswerte Videotagebuch von den Dreharbeiten dar, bei welchem sich Regisseur Dennis Gansel nicht nur sehr redselig gibt sondern das zudem auch zeigt, was sich alles hinter den Kulissen der Produktion abgespielt hat. Desweiteren sind noch einige Featurettes sowie Interviews mit Cast & Crew enthalten. Ebenfalls mit an Bord ist der deutsche Kinotrailer zum Film sowie eine Trailershow zu sieben weiteren Titeln aus dem Universum Film-Programm. Abschließend sollte noch erwähnt werden, das sämtliche Extras in HD vorliegen und die englischen Specials zudem auch mit deutschen Untertiteln aufwarten.


Fazit:
Das Hollywood-Regiedebüt des deutschen Regisseurs Dennis Gansel kann sich sehen lassen. 'Mechanic: Resurrection' bietet nicht nur eine unterhaltsame, wenn auch etwas vorhersehbare Story sowie knallharte Kampfaction sondern auch einen Jason Statham in Bestform. Die 4k-Umsetzung, welche auf einem 2k-Digital Intermediate basiert, ist ebenfalls gelungen, allerdings halten sich die Qualitätsprünge in Grenzen und sind eher dem eingesetzten HDR sowie dem erweiterten Rec.2020-Farbraum zu verdanken, durch welche sich das Bild plastischer und sichtbar lebendiger präsentiert.

by Roland Nicolai
Bilder © Universum Film