Manhattan Queen - Blu-ray

Blu-ray Start: 24.05.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 105 min

Manhattan Queen Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Maya (Jennifer Lopez) ist Anfang 40 und ziemlich frustriert. Sie hat sich im größten Supermarkt von Queens bis zur stellvertretenden Filialleiterin hochgearbeitet, doch den Chefposten kann sie sich ohne vernünftigen Schulabschluss abschminken. Da bekommt sie eine zweite Chance: Ohne ihr Wissen poliert der Sohn ihrer besten Freundin Joan (Leah Remini) Mayas Lebenslauf auf und verpasst ihr gleich auch noch den passenden Social Media-Auftritt. Prompt erhält sie eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nach Manhattan, und ehe sie sich versieht, findet sie sich als Marketing-Beraterin mit eigenem Büro bei einem Kosmetikkonzern wieder. Maya erfindet sich von Grund auf neu, um der Welt zu zeigen, dass Cleverness mindestens so wertvoll ist wie ein College-Diplom. Doch wie lange kann sie ihre falsche Identität aufrechterhalten?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Tobis
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Bildergalerie, Making Of – deutsch, Interviews, B-Roll

DVD und Blu-ray | Manhattan Queen

Blu-ray
Manhattan Queen Manhattan Queen
Blu-ray Start:
24.05.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 105 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Manhattan Queen Manhattan Queen
DVD Start:
24.05.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 100 min.

Blu-ray Kritik - Manhattan Queen

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 6/10


„Manhattan Queen“ (OT: Second Act) ist 100 Minuten lang und in Deutschland für alle Altersklassen freigegeben. Die Dramedy von Peter Segal hat absolute Starpower mit unter anderem Jennifer Lopez, Vanessa Hudgens und Leah Remini. Es geht um die Vize-Chefin Maya einer Supermarktfiliale in Queens, New York. Diese versucht vergeblich in der Unternehmensstruktur aufzusteigen. Hierbei hindert sie aber ihr geringer Abschluss, denn sie hat die Schule abgebrochen und nicht studiert. Als ein Geburtstagsgeschenk verschickt ihr Patenkind – welcher ein begnadeter Hacker ist – einige aufgemotzte Bewerbungen für hohe Stellen an große Unternehmen. Maya, welche trotz fehlendem Studiums große Kompetenzen aufweist, nimmt den Job unter Angabe falscher Daten an. Es beginnt eine Aufstiegsgeschichte und der Versuch den Coup nicht auffliegen zu lassen…

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Jennifer Lopez und Milo Ventimiglia in Manhattan Queen © Tobis Film
Der Geschichte des Films ist linear erzählt und weicht kein bisschen vom bekannten Schema ab. Die Geschichte beginnt am Geburtstag der Protagonistin, welcher ganz viele schlechte Dinge passieren. Durch eine Lüge schafft sie es ihren Traum zu verwirklichen. Dadurch trifft sie Menschen, die sie liebt, die aber nichts von ihrer Unwahrheit wissen. Wie es kommen musste, wird das Geheimnis irgendwann publik gemacht und sie verliert wieder alles...und so weiter und so fort. Trotz dieser Schablone und einigen Plot Twists, die man meilenweit gegen den Wind riechen kann, ist dieser Streifen irgendwie charmant. Er ist witzig, hat interessante Einfälle und baut nicht zu sehr auf die depressiven Passagen der Protagonistin. „Manhattan Queen“ ist einfach ein lockeres, spritziges Feel-Good-Movie.

Einige Dialoge und Sprüche kommen einem jedoch vor, wie von einem Kalender abgelesen. Das Drehbuch sowie die deutsche Synchronisation lassen also etwas zu wünschen übrig. Irgendwie fallen allen Figuren ganz plötzlich Weisheiten in den verschachtelsten Sätzen ein.

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Jennifer Lopez und Vanessa Hudgens in Manhattan Queen © Tobis Film
Jennifer Lopez schafft es leider nicht ganz diesen Film zu tragen. Sie wirkt mittlerweile wie eine abgehalfterte Hollywood-Ikone, welche nie eine Hollywood-Ikone gewesen ist. Sie wirkt fehl am Platz und passt nicht in die Rolle. Weder die der Spitzenberaterin, noch die der Vize-Chefin in einem Supermarkt. Genauso geht es Leah Remini, die vollkommen glanzlos daher kommt. Während sie zu „King of Queens“-Zeiten noch voller Witz und Charme war, hat sie diesen scheinbar über die Jahre verloren. Einzig Vanessa Hudgens scheint überraschenderweise zu brillieren. Die frühere „High School Musical“-Darstellerin umgibt eine positive Aura. Sie betritt einen Raum und die Aufmerksamkeit gehört stets ihr.

Alles in allem ist „Manhattan Queen“ 100 Minuten Unterhaltung. Es handelt sich um ein Feel-Good-Movie, welches zwar einige Schwächen aufweist, aber dennoch überzeugt. Am Ende wünscht man sich, es wäre noch eine Stunde so weiter gegangen. Sehr gut geeignet für einen Mädchenabend. Wer jedoch ein Meisterwerk der Erzählkunst erwartet ist hier fehl am Platz.

Jennifer Lopez und Leah Remini in Manhattan Queen
Jennifer Lopez und Leah Remini in Manhattan Queen © Tobis Film
Bild
Die 1080p-Auflösung der Blu-ray verspricht ein sauberes, klares Bild. Die Kameraführung ist keine Meisterleistung, aber eine ordentliche Arbeit.

Ton
Der Ton ist sauber abgemischt und zeigt keine positiven oder negativen Auffälligkeiten.

Extras
Die Extras fallen mit einem kurzen Making-Of und den Trailern eher mau aus. Jedoch ist wenigstens – im Gegensatz zu vielen anderen – ein Making-Of vorhanden!


Fazit:
„Manhattan Queen“ ist eine spritzige, dramatische und lustige Komödie, welche man durchaus alle paar Monate einmal schauen kann. Sie versprüht einen Charme, der definitiv nicht auf die plumpe Geschichte und das schwache Drehbuch zurückzuführen ist.

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by Jan Welsch
Bilder © Universum Film / Tobis




Manhattan Queen - Trailer