Mamma Mia! Here we go again - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.11.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 114 min

Mamma Mia! Here we go again Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Nach dem musikalischen Kino-Superhit Mamma Mia von 2008 folgt jetzt endlich die Fortsetzung – ebenfalls im unsterblichen Rhythmus der ABBA-Songs. Die Stars, allen voran Meryl Streep, Lily James, Pierce Brosnan, Jeremy Irvine, Colin Firth, Hugh Skinner, Stellan Skarsgård, Josh Dylan und Amanda Seyfried, versammeln sich erneut auf der griechischen Insel Kalokairi, denn hier wird das neue Kapitel der Geschichte aufgeschlagen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
D, GB: Dolby Atmos
IT: Dolby Digital Plus 7.1
Untertitel:
D, GB, IT, TR, EL
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Filmkommentare mit Regisseur/Drehbuchautor Ol Parker und mit Produzentin Judy Craymer
Unveröffentlichte und Erweiterte Songs und Szenen mit Kommentar von Regisseur/Drehbuchautor Ol Parker
Ausgelassenheit
Verbesserte Sing-Alongs
Die Story
MAMMA MIA! wiedervereint
Donna spielen
Sophies Geschichte
Cher wird vorgestellt
Kostüme und The Dynamos
Die Choreographie von MAMMA MIA! HERE WE GO AGAIN
Die Darsteller treffen einander
Letzter Vorhang
Dancing Queen: Aufbau einer Szene
Geplauder mit der Besetzung
Für Legenden auftreten
Abschlussklasse 79

DVD und Blu-ray | Mamma Mia! Here we go again

Blu-ray
Mamma Mia! Here we go again Mamma Mia! Here we go again
Blu-ray Start:
22.11.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 114 min.

zur Blu-ray Kritik
Mamma Mia! Here we go again (4K Ultra HD) Mamma Mia! Here we go again (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
22.11.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 114 min.
DVD
Mamma Mia! Here we go again Mamma Mia! Here we go again
DVD Start:
22.11.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 114 min.

Blu-ray Kritik - Mamma Mia! Here we go again

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 5/10


Die Idee von „Mamma Mia!“ - ein Musical basierend auf ABBA-Songs - kann als nichts anderes als einen Geniestreich bezeichnet werden. Noch Jahrzehnte nach ihrer Auflösung gehören ABBA zu den erfolgreichsten und beliebtesten Pop-Gruppen dieser Erde, vor deren ausgedehnten Klassiker-Repertoire niemand, der einen 40. Geburtstag, eine Hochzeit oder ein Festzelt betritt sich schützen kann. ABBA bleibt auch heute noch die gut geölte Hitmaschine, die sie vor vierzig Jahren waren. Und der Erfolg gibt ihnen immer noch Recht. Das Musical zählt zu den meist besuchtesten seiner Art und alleine in den USA sahen sich 20 Millionen Leute den Film im Kino an.

Alexa Davies, Lily James und Jessica Keenan Wynn in Mamma Mia! Here We Go Again
Alexa Davies, Lily James und Jessica Keenan Wynn in Mamma Mia! Here We Go Again © Universal Pictures
Und das ist auch völlig in Ordnung so, denn „Mamma Mia!“ aus dem Jahre 2008 ist ein Fest der absurden Unterhaltung, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Keineswegs bewegt man sich hier in Sphären des erhöhten Anspruchs, aber der Film um die Hochzeit der jungen Sophie auf der beschaulichen griechischen Insel kommt mit einer simplen Prämisse, bunten Farben aller Orten und einem Hit-Feuerwerk auf die Leinwand, das nur mitreißen kann. Man hat keine Wahl, sich in den Sog der scheinbar niemals enden wollenden Gesangs- und Tanzeinlagen fallen zu lassen und sich der Obskuritäten hinzugeben, die Choreographen, Setdesigner und Pierce Brosnans Stimmbänder einem kredenzen möchten.

Verblüffenderweise ließ die Fortsetzung, die nun auch auf DVD und Blu-Ray erscheint - ganze zehn Jahre auf sich warten. Als Mischung zwischen Sequel und Prequel ließ der Trailer schon einiges verheißen. Das Versprechen lautete „Here we go again!“

Christine Baranski, Julie Walters und Amanda Seyfried in Mamma Mia! Here We Go Again
Christine Baranski, Julie Walters und Amanda Seyfried in Mamma Mia! Here We Go Again © Universal Pictures
Man möchte hier eine typische Fortsetzung erwarten, getreu der Mentalität „höher, schneller, weiter“, aber leider ist genau diese Einschätzung falsch. Der Film widmet sich, quasi angelegt als gigantische Parallelmontage - gleichermaßen der nahen Zukunft, in der Sophie (Amanda Seyfried) nach ihrer dramatischen Beinah-Hochzeit im ersten Teil nun das Hotel ihrer verstorbenen Mutter (Meryl Streep) übernommen hat und nach großer Renovation eine festliche Neueröffnung plant - und Donnas Vergangenheit (in der jungen Version verkörpert von Lily James); ihren Reisen, Abenteuern und ihren Liebschaften, die zum großen Chaos im ersten Teil verhelfen würden.

Es mag jetzt bei einigen die Frage aufkommen: „Schön und gut, aber wen interessiert das?“. Und das ist exakt die richtige Frage, denn die Antwort lautet: niemanden; wirklich gar niemanden.

Hugh Skinner und Lily James in Mamma Mia! Here We Go Again
Hugh Skinner und Lily James in Mamma Mia! Here We Go Again © Universal Pictures
„Mamma Mia! Here we go again!“ hätte es sich wirklich einfach machen können und rennt schon in der Konzeption mit vollem Anlauf gegen die Wand. Denn waren Donnas Freunde, ihre abenteuerliche Jugend und die Lover im ersten Teil nettes Beiwerk, um die sonst sehr stringente Handlung (und damit die Party) ins Rollen zu bringen, werden die Prioritäten in Teil zwei zum Falschen gepolt. Denn außer der Geschichte, wie Darth Vader zu dem wurde, was er ist und was wohl in den Klonkriegen passiert ist, könnte wohl nichts unspannender sein, als das, was die junge Donna in Paris treibt, oder wie ihre Band gegründet wurde. Das Beiwerk wird zum Kern erhoben. Leider kommt damit das nächste und vielleicht größte Problem direkt mit dazu; es ist nämlich um einiges schwerer, Hits von ABBA einer Handlung unterzuordnen als anders herum - vor allem, wenn man einen beachtlichen Großteil davon schon im ersten Teil verbraten hat. Das Vorhaben, die Songs mehr in die Handlung einzubetten ist zwar irgendwo nobel, aber im Grunde genommen fehl am Platz, denn am Ende des Tages geht es um „Mamma Mia!“. Einem Film, in dem es völlig egal ist, warum gerade welcher ABBA-Song läuft. Hauptsache es läuft ABBA.

Diese Verstrickung in uninteressante Handlungsstränge und noch uninteressantere Nebencharaktere und das darunter leidende Hit-Potential mit nur momentanem Aufleuchten der absurden Energie des ersten Teils bringen die Fortsetzung letzten Endes zu Fall, sodass auch der Auftritt von Cher, nach seiner initialen Aufregung, völlig in der Nichtigkeit verpufft. Und es ist wirklich, wirklich schade drum.

Pierce Brosnan, Colin Firth und Stellan Skarsgård in Mamma Mia! Here We Go Again
Pierce Brosnan, Colin Firth und Stellan Skarsgård in Mamma Mia! Here We Go Again © Universal Pictures
Bild:
Man muss dem Film lassen: er sieht ziemlich schick aus. Kameratechnisch sind einige nette Spielereien vorhanden und das Bild ist schön scharf und farbenfroh. Alles andere wäre bei einer solchen Produktion allerdings auch mehr als schockierend gewesen.

Ton:
Wer das nötige Setup hat, kann sich den Film sowohl im Original, als auch in der deutschen Vertonung in Dolby Atmos anhören - aber auch eine epochale Soundkulisse und alle Untertitelspuren dieser Welt können die ersehnten Hits nicht zurückholen. Und der Rest lässt sich auch in Stereo gut anhören.

Exras:
Ordentliche Extras für eine Standard-BD. Nicht nur die obligatorische Sing-along Fassung, sondern Audiokommentare und ein ganzer Haufen an Featurettes über die Choreographien, Kostüme, Cher und alles, was das Fanherz begehrt.


Fazit:
Leider eine verschenkte Fortsetzung, die versucht, wettzumachen, an was es dem ersten Teil nie fehlte und dafür dessen gesamte Energie einbüßt. Wirklich schade.

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by Janosch Steinel
Bilder © Universal Pictures




Mamma Mia! Here we go again - Trailer