Magic in the Moonlight - Blu-ray

Blu-ray Start: 16.04.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 97 min

Magic in the Moonlight Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

In dieser romantischen Komödie soll ein Engländer ein mögliches Betrugsmanöver entlarven. Während er selbst ausgetrickst wird, verliebt er sich, was ihn persönlich und beruflich in größte Schwierigkeiten bringt. Der Film spielt in der Jazz-Epoche der 1920er-Jahre an der Côte d’Azur vor der Kulisse prächtiger Villen und mondäner Treffpunkte der oberen Zehntausend.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Spanisch, Italienisch, Katalanisch)
Untertitel:
Englisch SDH, Italienisch SDH, Deutsch SDH
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Hinter der Magie
- Auf dem roten Teppich / Die Los-Angeles-Premiere
- US-Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Magic in the Moonlight

Blu-ray
Magic in the Moonlight Magic in the Moonlight
Blu-ray Start:
16.04.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 97 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Magic in the Moonlight Magic in the Moonlight
DVD Start:
16.04.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 93 min.

Blu-ray Kritik - Magic in the Moonlight

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Der Film von Kult-Regisseur Woody Allen (Midnight in Paris, Vicky Cristina Barcelona, Manhattan) lockte in Deutschland etwas überraschend nur 127.015 Zuschauer in die Kinos. Gedreht wurde die leichte Komödie in der Nähe von Nizza, also an der Côte d’Azur, wo der Film auch spielt. Das Budget lag bei 16,8 Millionen Dollar. An den Kinokassen wurde weltweit mit etwas mehr als 32 Millionen Dollar beinahe das Doppelte wieder eingespielt, sodass der „Magic in the Moonlight“ trotz zurückhaltender Zuschauerzahlen als Erfolg angesehen werden kann.

Berlin, 1928: Stanley Crawford (Colin Firth) tritt als Wei Ling Soo aus dem Orient im Berliner Theater auf. Er ist ein Meister der Illusion, ein Bühnenzauberer der obersten Klasse, der mit allen Wassern gewaschen ist und jegliche Tricks kennt. Als sein alter Freund Howard Burkan (Simon McBurney) ihn aufsucht und ihn bittet, die vermeintlich echte Wahrsagerin Sophie (Emma Stone) für eine befreundete Familie an der französischen Côte d’Azur zu überprüfen, sagt der launische Stanley zu, da er gerne falsche Mediums bloßstellt. In Südfrankreich angekommen, erweist sich Sophie als hübsche junge Frau mit guten Manieren. Sie weiß überraschend viel, auch von Stanley. Sie erkennt ihn sofort als Wei Ling Soo. Stanley ist überrascht und erliegt zudem ihrem Charme. Ist sie etwa eine wahre Magierin?

Die Geschichte ist witzig und charmant umgesetzt. „Magic in the Moonlight“ ist ein klassischer Woody Allen-Film. Von Beginn an entsteht eine warmherzige und angenehme Atmosphäre, was den Film kurzweilig und sehr unterhaltsam daherkommen lässt. Dazu kommen wie so oft in Allens Werken intelligente Dialoge, die den Charakteren ein angemessenes Maß an Tiefe verleihen. Wer etwas mit Woody Allens Filmen anfangen kann, wird auch mit dessen neustem Werk seinen Spaß haben. Denn diese leichte Komödie ist eine höchst willkommene Abwechslung vom Alltag und lässt den Zuschauer entspannt vor dem Fernseher das wendungsreiche und kluge Geschehen verfolgen. Dazu kann der Film auch in einigen Nebenkategorien punkten. Vor allem die hie heitere Musikuntermalung, aber auch die prunkvollen, wunderbar ausgestatteten, zeitversetzenden Locations und die angenehm ruhige Kameraführung fügen sich positiv in das Gesamtbild ein. Auch die deutsche Synchronisation ist gelungen, da professionell und ausdrucksstark.

Die exquisite Schauspielerriege ist glänzend aufgelegt und hat sichtlich Freude, die Rollen zu interpretieren. Dabei weißt Emma Stone (Birdman, Einfach zu haben, The Help) einmal mehr ihr komödiantisches Talent nach. Doch sie zeigt auch die Vielschichtigkeit, die sie an die Spitze Hollywoods geführt hat. So kann sie als charmante, bezirzende Sophie eine weitere starke Leistung in ihrer jungen Karriere abrufen. Zudem brilliert auch Colin Firth (Kingsman, The Kings Speech, Easy Virtue) erneut. In einem Part, der ihm auf den Leib geschrieben wurde, voller Sarkasmus und Tiefe, geht der 54-jährige Engländer auf. Auch der häufig unterschätzte Nebendarsteller Simon McBurney (Die Entdeckung der Unendlichkeit, Die Borgias - Sex. Macht. Mord. Amen., Robin Hood) kann mit einer überzeugenden Leistung punkten.
In weiteren Rollen agieren mit Jacki Weaver (The Voices, Silver Linings, Stoker), Marcia Gay Harden (Rendezvous mit Joe Black, Space Cowboys, Mona Lisas Lächeln) und Eileen Atkins (Unterwegs nach Cold Mountain, Liebe auf den zweiten Blick, Robin Hood) drei große Damen des Kinos, die allesamt gut aufgelegt sind, wobei Atkins hier noch hervorsticht und selbst in ihrer kleinen Rolle einen Großteil zur Stimmung des Filmes beiträgt und diese exzellent entwickelt. Zudem können auch Hamish Linklater (Fantastic Four, Lola gegen den Rest der Welt, 42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende) und Catherine McCormack (Braveheart, Spy Game – Der finale Countdown, 28 Weeks Later) überzeugen.

Die Blu-ray Umsetzung ist schlecht. Das Bild enttäuscht hierbei am meisten. Denn in fast jeder Szene ist ein Teil des Bildes durch die falsch eingestellte Kameraschärfe unscharf und verwaschen, dazu kriselt es in vielen Szenen. Außerdem wirken auch die Gesichter (vor allem Emma Stones) merkwürdig und unpassend nachbearbeitet. Nur selten gibt es mal angenehm scharf gestellte, klare Bilder, wie sie für einen aktuellen Film eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollten. Der Ton ist ebenfalls eine Enttäuschung. Denn er ist – gerade in den Dialogen – leise, sodass man deutlich über der sonst gewohnten Lautstärke hören muss, wenn man wirklich alles verstehen will. Zudem ist er nur im 5.1 Dolby Digital Sound abgemischt, ohne HD. Die Extras sind in Ordnung. Es gibt ein kurzen, aber witzigen Blick hinter die Kulissen, Interviews von der Premiere in Los Angeles und eine Trailershow.


Fazit:
Wundervoller Woody Allen-Film mit allen klassischen Vorzügen des 79-jährigen Regisseurs. Leider kosten das unscharfe Bild, der schlecht abgemischte Ton und die wenigen Extras den Film eine höhere Wertung.


by Stefan Bröhl
Bilder © Warner Home Video