Mädelsabend - Blu-ray

Blu-ray Start: 21.11.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min

Mädelsabend Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Für die ehrgeizige Journalistin Meghan Miles (Elizabeth Banks) scheint ein Traum wahr zu werden: der lang ersehnte Job als Nachrichtensprecherin bei einem landesweiten TV-Sender ist in greifbare Nähe gerückt. Als sie jedoch erfährt, dass sie den Karrieresprung nur knapp verpasst und sich auch noch ihr Freund von ihr getrennt hat, beschließt die sonst eher geradlinige, konservative Meghan den Kummer zusammen mit ihren Freundinnen mit einer rauschenden Partynacht zu vergessen – gekrönt von reichlich Alkohol und einem One-Night-Stand mit einem schönen Unbekannten (James Marsden).
Dumm nur, dass sich Meghan am nächsten Morgen nicht nur verkatert, sondern auch völlig hilflos ohne Telefon, Geld, Ausweis oder Auto wiederfindet – und das mitten in L.A. Ein Missverständnis folgt dem anderen und bald hat Meghan auch noch die Polizei am Hals. Zu allem Überfluss ist sie nun doch wieder im Rennen für den Traumjob, wenn sie es nur rechtzeitig zum Vorsprechen beim Sender am anderen Ende der Stadt schafft…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurette, Interviews mit Cast & Crew, Trailer

DVD und Blu-ray | Mädelsabend

Blu-ray
Mädelsabend Mädelsabend
Blu-ray Start:
21.11.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Mädelsabend Mädelsabend
DVD Start:
21.11.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - Mädelsabend

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Für die ehrgeizige Journalistin Meghan Miles scheint ein Traum wahr zu werden: der lang ersehnte Job als Nachrichtensprecherin bei einem landesweiten TV-Sender ist in greifbare Nähe gerückt. Als sie jedoch erfährt, dass sie den Karrieresprung knapp verpasst hat, beschließt die sonst eher konservative Meghan den Kummer zusammen mit ihren Freundinnen mit einer rauschenden Partynacht zu vergessen – gekrönt von reichlich Alkohol und einem One-Night-Stand. Dumm nur, dass sich Meghan am nächsten Morgen nicht nur verkatert, sondern auch völlig hilflos ohne Telefon, Geld, Ausweis oder Auto wiederfindet – und das mitten in L.A. Zu allem Überfluss ist sie nun doch wieder im Rennen um den Traumjob, wenn sie es nur rechtzeitig zum Vorsprechen beim Sender am anderen Ende der Stadt schafft…

Kritik:
Es ist schon faszinierend, wie sinnfrei manche englische Filmtitel von deutschen Verleihern umbenannt werden. Davon ebenfalls nicht verschont wurde die neue Komödie von Regisseur Steven Brill („Little Nicky“, „Mr. Deeds“), denn aus seinem „Walk of Shame“ (Originaltitel) wurde einfach ein „Mädelsabend“ gemacht. Allerdings hat der gewählte deutsche Titel, nichts mehr mit dem eigentlichem Film, sondern lediglich mit dessen Anfang gemeinsam.

Als die ehrgeizige Journalistin und Nachrichtensprecherin Meghan Miles (Elizabeth Banks) erfährt, das ihr neuer Job bei einem landesweiten TV-Sender an ihre Konkurrentin Wendy Chang geht, zieht sie gemeinsam mit ihren zwei Freundinnen Denise (Sarah Wright Olsen) und Rose (Gillian Jacobs) los, um ordentlich die Sau rauszulassen – inklusive reichlich Alkohol und gekrönt von einem One-Night-Stand. Als sie daraufhin am nächsten Morgen verkatert neben dem Fremden Gorden (James Marsden) aufwacht, sieht die Welt plötzlich schon wieder ganz anders aus: Der Sender scheint sie nun doch wieder für den Job haben zu wollen, vorausgesetzt natürlich, dass sie es schafft, bis spätestens um fünf Uhr nachmittags im TV-Studio zu sein. Zu dumm nur, das sie sich irgendwo in Downtown Los Angeles befinden und ihr Auto gerade vor ihren Augen abgeschleppt wurde – natürlich inklusive Handtasche, Handy und allem was sie sonst noch dabei hatte. Fortan muss sie sich, lediglich in High-Heels und mit einem kurzen gelben Strech-Fummel gekleidet, ihren Weg durch die größte Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien bahnen, um doch noch ihren heißersehnten Traumjob zu ergattern.

Auch wenn der gewählte „Mädelsabend“-Titel nicht wirklich zum Film passt, so unterhält dieser auf äußerst spaßige Art und Weise. Zwar sind fast alle Charaktere in der Geschichte übertrieben dargestellt, die schauspielerischen Leistungen der Darsteller, allen voran von Elizabeth Banks, die hier wirklich vom einen Fettnäpfchen ins Nächste tritt, funktionieren aber sehr gut und sorgen für lustige Unterhaltung. Ebenfalls überzeugend in ihren Rollen sind („X-Men“)-Darsteller James Marsden als Meghans Lover sowie Gillian Jacobs („Community“-TV-Serie) und Sarah Wright („Parks and Recreation“-TV-Serie), die hier als Meghans Freundinnen auftreten. Weitere coole Charaktere sind unter anderem ein knallharter russischer Taxifahrer sowie die zwei eiskalten Cops, welche von Ethan Suplee und Bill Burr gespielt werden und welche die Blondine im Gelben Fummel auf Schritt und Tritt verfolgen, da diese sie für eine durchgeknallte Crack-Nutte halten. Die Handlung des Films ist zwar oftmals vorhersehbar und eigentlich auch nicht anspruchsvoll, aber durch Elizabeth Banks und ihr tolle Präsenz, wird vieles wieder wettgemacht. Vor allem die Tatsache, dass wirklich jeder – selbst der kleine Junge auf dem Fahrrad – die sexy Journalistin für eine Prosituierte hält, ist überaus witzig anzusehen. Die ansehnliche Situationskomik hält erfreulicherweise auch bis zum Ende des Films an, lediglich das Finale ist zu normal geraten und hätte gerne etwas gewagter ausfallen dürfen. So ist „Mädelsabend“ nur eine kurzweilige und lustige Komödie, welche leider nicht aus der breiten Masse heraussticht.

Technisch gibt es an der Umsetzung der Blu-ray kaum etwas auszusetzen. Die Bildqualität bewegt sich durchweg auf hohem Niveau und bietet eine knackige Schärfe, ausdrucksstarke Farben sowie ein tolles Kontrastverhältnis. Selbst in den dunkleren Szenen, von denen der Titel einige zu bieten hat, werden keinerlei Details verschluckt. Beim deutschen und englischen Ton, der wahlweise in DTS-HD 5.1 vorliegt, gibt es auch nichts Negatives zu berichten, allerdings auch nichts, das sich von anderen Komödien gleicher Machart absetzen würde. Die Surround-Abmischung spielt sich überwiegend im vorderen Bereich ab und auch sonst gibt es nicht allzu viele Effekte, bis vielleicht auf die Club-Szene oder die kurze Schießerei bei Crackhead Pooky und seinen Dealer-Kumpels, zu hören. Die Abmischung klingt aber sehr homogen und überzeugt auch, beispielsweise in der Club-Szene zu Beginn des Films, durch einen direkten Raumklang und einen starken Tieftoneinsatz.

Allzu viele Extras bietet „Mädelsabend“ leider nicht, was bedauerlich ist, denn während der Dreharbeiten sind sicherlich viele Pannen passiert, die man hier sicherlich mit hätte einbinden können. So ist lediglich eine kurze und werbelastige „Featurette“ (4:44 min.) sowie „Interviews mit Cast & Crew“ (20 min.), in denen sich die Darsteller und auch Regisseur Steven Brill zur Produktion und den Charakteren im Film äußern. Das weitere Bonusmaterial beschränkt sich auf den englischen „Red-Band-Trailer“ (3:28 min.), den deutschen „Kinotrailer“ (2:03 min.) sowie ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo.

Fazit: „Mädelsabend“ oder treffender bezeichnet Elizabeth Banks „Walk of Shame“ ist eine spaßige Komödie mit guten Darstellern, die zwar viele gute Gags bietet, jedoch am Ende zu klischeehaft geraten ist. Insgesamt aber ein lustiger Film, der für gute und kurzweilige Unterhaltung sorgt.

by Roland Nicolai
Bilder © Universum Film