Lone Ranger - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.12.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 143 min

Lone Ranger Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der Indianer Tonto (Johnny Depp) erzählt die sagenhafte Geschichte, die den Texas Ranger John Reid (Armie Hammer) in einen maskierten Rächer gegen das Verbrechen verwandelt – und nimmt die Zuschauer mit auf eine tollkühne Achterbahnfahrt voller epischer Überraschungen und witziger Reibereien zwischen den beiden ungleichen Helden, die erst lernen müssen zusammen zu arbeiten um gemeinsam gegen Korruption und Habgier zu kämpfen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch: DTS-HD 5.1
Englisch: DTS-HD 7.1
Türkisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Deutsch, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Armies Western Road Trip
• Wie wird man ein Cowboy
• Auf den Schienen von LONE RANGER
• Zusätzliche Szene
• Pannen vom Dreh

DVD und Blu-ray | Lone Ranger

Blu-ray
Lone Ranger Lone Ranger
Blu-ray Start:
05.12.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 143 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Lone Ranger Lone Ranger
DVD Start:
05.12.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 143 min.

Blu-ray Kritik - Lone Ranger

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Dank Michael Bully Herbigs Indianer-Parodie „Der Schuh des Manitu“ (2001) sind die deutschen Zuschauer es bereits gewohnt, dass Cowboys und Indianer nicht mehr todernst genommen werden müssen. Demnach erweist sich auch Bruckheimers aberwitzige Western-Komödie „Lone Ranger“ als unterhaltsamer Filmspaß, auch wenn der Film in Amerika floppte.

Basierend auf der Heldenfigur des Lone Rangers, die 1933 von George W. Trendl und Fran Stirke für ein Radiospiel zum Leben erweckt wurde, schrieben „Fluch der Karibik“-Autor Ted Elliott und sein Team das Drehbuch. Regisseur Gore Verbinski („Fluch der Karibik 1-3“) greift mit seinem humorvollen Western-Epos die Elemente des längst vergessenen Genres rund um den Eisenbahnbau und den Kampf zwischen Indianer und Cowboys auf. In Verbindung mit rasanten Actionszenen, einer tieftraurigen Hintergrundgeschichte um Liebe, Verrat und großer Freundschaft, erhält die Komödienfassung zudem ungeahnte Perspektiven und Ansichtsweisen. Die im Fokus stehende Indianer-Cowboy-Feindschaft gestaltet sich ungewöhnlicher denn je und wird durch bizarre Situationen und die aberwitzigen Gags gekonnt überspitzt. Johnny Depp präsentiert sich mit wilder Gesichtsmalerei als allwissender Indianer Tonto. Mit seinem toten Federfreund als Kopfschmuck entpuppt sich Depp wieder einmal mehr als skurrile Figur, die den Zuschauer an seine Paraderolle des finsteren Piraten Jack Sparrow aus „Fluch der Karibik“ erinnern mag. Der über all die Jahre in Comics, Büchern, Zeichentrickserien und Filmen gefeierte Held Lone Ranger wird von Armie Hammer („The Social Network“) gespielt. Als regelrechter Tollpatsch mit blindem Optimismus bekommt seine Figur eine humorvolle Umdeutung, die sich dem Stil des gesamten Films anpasst. Und damit gelingt es den Hauptfiguren mit einem Blick weit mehr zu transportieren als mit ausgeschweiften Reden. Allein dadurch kann die im Grunde wenig spektakuläre, noch innovative Handlung aufgewertet werden.

William Fichtner („Drive Angry“) sorgt als Bösewicht Butch Cavendish für den diabolischen und charismatischen Gegenpart, der die notwendige Brutalität des Genres mit sich bringt. Tim Burtons Ehefrau Helena Bonham („Sweeny Todd“) präsentiert sich als gewohnt durchgeknallte Persönlichkeit mit einer mehr als sonderbaren Geheimwaffe.
Die genutzten Effekte lassen die wilde Verfolgungsjagd mit der Eisenbahn spektakulär erscheinen und sorgen für eine stets dynamische Atmosphäre, die nur zum Ende hin durch das überlange Finale minimal geschmälert wird.

Die Blu-ray überzeugt mit einem klaren Transfer und einer präzisen Detailzeichnung. Kleinste Staubpartikel zeichnen sich im Sonnenlicht ebenso deutlich ab wie die Barthaare der Ganoven. Tontos faltiges Gesicht scheint im Alter zum Anfassen echt. Die kräftigen Schwarzwerte kommen durch die Gebetsgruppe zu Beginn gut zum Tragen. Die überwiegend erdigen Farbtöne zeichnen sich sauber und natürlich ab. Die guten Kontraste verleihen dem Geschehen im Fokus, sowie den gigantischen Panoramaaufnahmen einen brillanten Look. Der volle Raum erweckt mit trabenden Pferdehufen und der stimmigen Untermalung des Zuges eine authentische Kulisse. Wuchtige Schüsse und Donner sorgen für dynamische Sequenzen, während in den leiseren Szenen jeder einzelne Schritt zu vernehmen ist. Der kräftige Soundtrack untermalt die Spannung und hebt den Wilden Westen auditiv hervor. Die Extras sind abwechslungsreich und bieten mit Pannen vom Dreh und zusätzlichen Szenen weiteren Filmgenuss. Die Features über „Arnies Western Road Trip“ oder „wie wird man ein Cowboy“ liefern Einblicke in die Produktion und lassen die Darsteller und Filmmacher zu Wort kommen.

Fazit: Ganz im Stil von „Der Schuh des Manitu“ nimmt sich der amüsante Western-Film von Bruckheimer selbst nicht ernst und bietet dem Zuschauer dadurch eine gelungene Unterhaltung. Kopf abschalten und einfach berieseln lassen.

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by Sandy Kolbuch
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment