London Has Fallen - Blu-ray

Blu-ray Start: 29.07.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min

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Inhalt

Staatstrauer in England: Nach dem plötzlichen, rätselhaften Tod des Premierministers ist seine Beerdigung ein Pflichttermin für die Staatsoberhäupter der westlichen Welt. Selbstverständlich nimmt auch US-Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) teil, begleitet von seinem Leibwächter Mike Banning (Gerard Butler). Doch was als die bestgeschützte Veranstaltung auf dem Planeten beginnt, entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Spießrutenlauf: In einer gigantischen Verschwörung werden die mächtigsten Führer der Erde einer nach dem anderen Opfer brutaler Anschläge. Nur mit knapper Not kann Mike Banning das Leben des US-Präsidenten schützen und mit ihm in den Untergrund fliehen. Doch die Terroristen verlangen seine Auslieferung und überziehen die britische Hauptstadt mit einer Welle der Zerstörung. Während Vizepräsident Trumbull (Morgan Freeman) versucht, das gnadenlose Ultimatum hinauszuzögern, nimmt Banning den Kampf auf...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Interviews mit Cast & Crew, 2 Featurettes

DVD und Blu-ray | London Has Fallen

Blu-ray
London Has Fallen London Has Fallen
Blu-ray Start:
29.07.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
London Has Fallen London Has Fallen
DVD Start:
29.07.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - London Has Fallen

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 9/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 6/10


2013 wurde das Weiße Haus zweimal von einem einzigen Mann vor Terroristen gerettet und ganz Amerika konnte aufatmen. Doch während sich Jamie Foxx und Channing Tatum in "White House Down" mit Freizeitsoldaten abrackerten, war es Gerard Butlers Abenteuer um den Regierungssitz der Amerikaner, das den finanziellen Kampf aufgrund geringerer Produktionskosten schlussendlich für sich entscheiden konnte. London Has Fallen SzenenbildUnd so kommt es, dass dem Heimkinoenthusiasten nun rund drei Jahre später, endlich die obligatorische Fortsetzung zu "Olympus Has Fallen" zur Verfügung gestellt wird.

Nach den Ereignissen rund um die Anschläge auf das Weiße Haus und mit dem anstehenden Nachwuchs im Nacken fasst Sicherheitschef Mike Banning (Gerard Butler) den Entschluss, dass er den Secret Service zum eigenen Wohl und Schutz seiner Familie verlassen muss. Er kann es einfach nicht riskieren sein gewonnenes Glück zu verlieren und so steht seiner Kündigung nichts mehr im Weg. Doch als bei einem Staatsakt plötzlich Terroristen von allen Seiten auf ihn und seinen Schützling (Aaron Eckhart) losgehen, wird ihm langsam klar, dass er das Einzige ist, was zwischen den Terroristen und dem Leben seines Präsidenten steht.

Ähnlich wie in seinem Vorgänger, dient auch in "London has Fallen" die Story nur als Basis für das Aneinanderreihen von Actionszene an Actionszene mit gerade genug Handlung als Füllmaterial, das sich der Film nicht in Monotonie verliert. London Has Fallen SzenenbildDas Resultat dieses Schemas ist dann auch der größte Pluspunkt des ganzen Werks, die Kurzweiligkeit. Fast in einem absurden Tempo rast der Film durch das Skript, was darin ausartet, dass Kämpfe und Schießereien länger andauern, als der darauffolgende Dialog. Diesen Effekt könnte man vielleicht gutheißen, wenn Regisseur Babak Najafis wissen würde, wie er seine Projekt inszenieren soll. Während der erste Teil zwar auch nur ein durchschnittlicher Actionfilm war, hatte er dennoch ein Feature, was ihn von anderen Vertretern abgehoben hat. Teilweise wie in "Stirb Langsam" war der Protagonist und Held dazu gezwungen seinen Feinden auf engem Terrain zu begegnen und nicht entdeckt zu werden. Dieses claustrophobische Versatzstück zum Geschehen hat der Geschichte noch eine ganz eigene Erzählebene gegeben und dafür gesorgt, dass jede einzelne Szene unter diesem Gesichtspunkt inszeniert werden konnte. Leider fehlt der Fortsetzung dieses Merkmal vollkommen, obwohl Najafi versucht die Stimmung und Elemente an einigen Stellen zu kopieren.

Solider, als die Regiearbeit ist da definitiv das Schauspiel der Darsteller, die es trotz des Drehbuchs schaffen den Charakteren ein bisschen Chemie abzugewinnen. Dennoch bleiben die dargestellten Persönlichkeiten während der gesamten Lauflänge undefiniert, machen kaum eine Entwicklung durch und verlassen nie den Raum der Eindimensionalität.

Sowohl visuell, als auch akustisch ist der Film vollkommen in Ordnung. London Has Fallen SzenenbildDas Bild hat einen angenehmen Schärfegrad, was aber leider dazu führt, dass einem die teilweise schlechten Special Effects deutlich ins Auge stechen. Besser fällt da noch der Ton aus, der bis auf wenige Ausnahmen vollkommen überzeugen kann.

Ebenfalls auf einem schönem Niveau ist das Bonusmaterial, was neben den obligatorischen Trailern, auch noch drei anspruchsvollere Extras enthält. In zwei Making-ofs werden zum einen die Erarbeitung der Actionszenen und die Hintergründe des Projekts von verschieden Teammitgliedern betrachtet und man erlangt einen kleinen Blick hinter die Kulissen. Dieser Einblick wird im Feature dann noch erweitert. In diesem sind nämlich zahlreiche Interviews mit Cast und Crew enthalten, die das Bonusmaterial angemessen abrunden.


Fazit:
Man merkt "London has Fallen" an, dass Regisseur Babak Najafi noch nicht so viel Erfahrung mit dem Genre des Actionfilms hat. Das in Kombination mit dem schwachen Skript sorgt dafür, dass dieser zweite Teil eher wie ein rascher Aufguss wirkt, obwohl die ein oder andere Szene doch gelungen ist. Trotz der Kritikpunkte werden Fans des ersten Teils und Freunde der leichten Actionkost vermutlich ihren Spaß mit diesem Film haben können.

by Marvin Schmidt
Bilder © Universum Film