Lola gegen den Rest der Welt - Blu-ray

Blu-ray Start: 12.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 87 min

Lola gegen den Rest der Welt Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Kopfüber stürzt sich die knapp Dreißigjährige in den Dating-Dschungel von New York City. An ihre beste Freundin Alice (Zoe Lister-Jones) wendet sie sich um Rat, bei ihrem liebestollen Freund Henry (Hamish Linklater) überschreitet sie sämtliche Grenzen und zwischendurch muss sie sich auch noch des ungebetenen Rats ihrer dreisten Eltern Robin (Debra Winger) und Lenny (Bill Pullman) erwehren. Lolas einst so geordnet Welt bricht vollkommen auseinander. Sie muss romantische Demütigungen ertragen, ihr unterlaufen Fehler im Job und sie erlaubt sich ausgedehnte Alkoholexzesse. Und plötzlich kommt sie an einen Punkt, an dem sie nicht mehr weiter weiß. Lola beginnt zu kämpfen und ganz allmählich dämmert ihr, dass nur sie selbst ihr Schicksal in der Hand hat.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Entfallene Szenen
- Alternatives Ende
- Spaß am Set
- Fiese Outtakes mit Ebon Moss-Bachrach
- Lustige Outtakes mit Cheyenne Jackson
- Audiokommentar von Daryl Wein und Zoe Lister-Jones

DVD und Blu-ray | Lola gegen den Rest der Welt

Blu-ray
Lola gegen den Rest der Welt Lola gegen den Rest der Welt
Blu-ray Start:
12.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 87 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Lola gegen den Rest der Welt Lola gegen den Rest der Welt
DVD Start:
12.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 83 min.

Blu-ray Kritik - Lola gegen den Rest der Welt

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Als ältere Frau – sprich: mit Ende zwanzig – hat man es nicht leicht. Das findet jedenfalls Lola (Greta Gerwig), obwohl es zunächst gar nicht danach aussieht. Die 29jährige steht kurz vor der Dissertation ihrer Arbeit, in der sie die „Stille“ in der Literatur behandelt, hat mit Alice (Zoe Lister-Jones) und Henry (Hamish Linklater) zwei sehr gute Freunde und steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem gutaussehenden Verlobten Luke (Joel Kinnaman). Mit dem lebt sie in einem schicken Loft in der Weltmetropole New York. Ihr Leben ist fast zu schön, um wahr zu sein und so verwundert es nicht, dass Luke wenige Tage vor der Hochzeit kalte Füße bekommt und die Beziehung beendet.

Regisseur Daryl Wein und seine Co-Autorin Zoe Lister-Jones nehmen das Leben und die Liebe in der Großstadt sowie das Thema „mit Ende 20 ist man alt“ ironisch und sehr humorvoll aufs Korn. Als Luke Lola verlässt, ist sich Lola sicher, dass sie nun zu alt ist, um noch einen neuen Mann kennenzulernen und dass sie als alte Jungfer sterben wird. Auch ihre Mutter (Debra Winger) rät mit den Worten „Du wirst ja auch nicht jünger“ liebevoll zum „Eier-Einfrieren“, damit Lola überhaupt noch eine Chance auf eigene Kinder hat. Sehr direkten (vielleicht manchmal zu direkt) Witz bringt auch Lolas beste Freundin Alice, die sich gern zu einer Vagina-Dusche zurückzieht, in die Geschichte. Mir gefallen „unter die Gürtellinie“-Witze meistens nicht so, aber hier fallen sie nicht wirklich negativ auf. Da mag auch an der Schauspielerin liegen. Zoe Lister-Jones, sowie auch Greta Gerwig, Hamish Linklater und Joel Kinnaman, spielen alle mehr oder weniger sympathisch. Zwar ist Lukes Verhalten gewöhnungsbedürftig, da er aber ständig wie ein Hundewelpe guckt, kann man ihm nicht wirklich böse sein. Greta Gerwig ist sowohl als nettes Mädel als auch als Zicke zu erleben und Hamish Linklater ist mal Mann, mal Memme. Als „Zwischendurch-Film“ ist „Lola gegen den Rest der Welt“ durchaus unterhaltsam.

Etwas merkwürdig hingegen mutet der Schnitt an. Besonders, wenn man sich im Nachhinein die entfallenen Szenen ansieht, wird klar, dass manchmal doch Entscheidendes dem Schnitt weichen musste. Z.B. überlegt Lola in einem Brautgeschäft, ob es da Brautkleid auch für Schwangere gibt. Das macht eigentlich keinen Sinn, in den entfallenen Szenen wird aber gezeigt, wie sie sich selbst mit Babybauch in einem Brautkleid bewundert. Auch erhält Luke in einer entfallenen Szenen die Chance, mehr zu der Trennung zu sagen, was dem Ganzen auch einen tieferen Sinn gibt. Aber das ist natürlich Betrachtungssache. Wahrscheinlich machen die Schnitte in einem anderen Zusammenhang Sinn, wenn er mir auch gerade nicht aufgeht.

Über die Bild- und Tonqualität gibt es nichts Negatives zu berichten. Beides ist einer Blu-ray würdig. Im Menübereich des Bonusmaterials kann man zwischen entfallenen Szenen, Spaß am Set, fiesen sowie lustigen Outtakes und dem Audiokommentar wählen. Die entfallenen Szenen geben einen besseren Einblick in den Film und zum Teil habe ich mich gefragt, warum die jeweilige Szene entfernt wurde.

Mein Fazit: Ein mäßig witziges Großstadt-Feelgood-Movie, das aber über seine gesamte Laufzeit durchaus unterhält.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © 20th Century Fox